FRITSCH zeigt Arbeiten des Künstlers Edwin Michel im FTC in Kitzingen

Auch Nassaquarelle brauchen schonende Behandlung

(lifePR) ( Markt Einersheim, )
Dass das FRITSCH Technologie Center ein Hort der schonenden Teigverarbeitung ist, hat sich unter den Bäckern der Welt mittlerweile herumgesprochen. Daneben ist es mittlerweile aber auch auf dem besten Wege, zur ausgewiesenen Heimstatt der schönen Künste zu werden. Mit Edwin Michel stellt nun schon der dritte Maler in Folge seine Arbeiten in den Kitzinger Räumen des Markt Einersheimer Bäckereianlagenbauers aus. Und wie Laudator Dr. Magnus Kuhn in seiner Einführung hervorhob, braucht auch der Maler Michel ganz bestimmte Rahmenbedingungen, um seine Arbeiten in gewohnter Manier und auf höchstem Niveau herstellen zu können.

Bei der Nass-in-Nass-Aquarellmalerei, die ihm ganz besonders ans Herz gewachsen ist, wird die Farbe auf ein gründlich gefeuchtetes Papier aufgetragen. Wer - wie Edwin Michel - als Landschaftsmaler in der freien Natur zu malen pflegt, der muss bei dieser Technik Sorge tragen, dass die Unbilden der Witterung sich nicht zum Nachteil auf die Malerei auswirken. Michels Lösung: Man baut aus einem geräumigen Kombi den Beifahrersitz aus und installiert dort stattdessen eine Staffelei. Schon kann man geschützt auch "im Freien" Nass in Nass aquarellieren, ohne dass der Wind das Papier vorzeitig antrocknet oder ein Regenguss die Malerei ins allzu ungestüme Nasse verdirbt.

Für diese Technik hat sich der 1923 in Acholshausen bei Würzburg geborene, an den Akademien in Nürnberg und Berlin (dort als Meisterschüler bei Prof. Kraus) ausgebildete Maler schon frühzeitig und wohlbedacht entschieden, obwohl (oder gerade weil) sie bei manchen Malerkollegen wegen der schwierigen Kontrollierbarkeit der Farben gefürchtet ist.

Hier nämlich zeigt sich erst die wahre Farbenbeherrschung eines Malers; ganz nebenbei sind die Farben bei diesem Farbauftrag widerstandsfähiger als bei der lasierenden Aquarellmalerei.

In seinen Landschaftsmalereien hält Michel die gänzlich unterschiedlichen Sehweisen der von ihm einst besuchten Akademien in einer spannenden Schwebe: Das Naturalistische, Expressive seiner Arbeiten verweist zurück auf seine Nürnberger Anfänge, die Abstraktion eher auf die turbulenten Berliner Jahre. Im Ausgleich der beiden Tendenzen hat Michel freilich längst seine eigene Form und Tonalität gefunden. Kundig ordnet er intensive Farbflächen neben- und hintereinander, dass alleine dadurch eine räumliche Tiefenwirkung entsteht.

Neben den Landschaftsmalereien zeigen einige wenige ausgewählte Arbeiten, dass Michel auch bei Portraits beherrscht, was man als Grundaufgabe der Malerei bezeichnen könnte: Wegzulassen, was nicht unbedingt nötig ist, und sorgfältig herauszuarbeiten, was zur Darstellung seiner Wahrnehmung unverzichtbar ist.

Die Arbeiten Edwin Michels sind im FTC Kitzingen noch bis November 2010 zu sehen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.