1. Halbjahr 2009: Fresenius setzt erfolgreiche Geschäftsentwicklung fort und bestätigt Konzernausblick

(lifePR) ( Bad Homburg, )
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- Umsatz 6,9 Mrd €, +21 % zu Ist-Kursen, +15 % währungsbereinigt
- EBIT 985 Mio €, +26 % zu Ist-Kursen, +20 % währungsbereinigt
- Konzernergebnis[1], 240 Mio €, bereinigt +13 % zu Ist-Kursen, +10 % währungsbereinigt
- Operativer und Free Cashflow deutlich gestiegen
- Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi bestätigen Ziele für das Geschäftsjahr 2009 Fresenius Helios und Fresenius Vamed erhöhen Ausblick

Konzernausblick 2009 voll bestätigt

Auf Basis der sehr guten Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr bestätigt Fresenius den Ausblick für das Geschäftsjahr 2009. Fresenius erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes um mehr als 10 %. Das organische Wachstum soll zwischen 6 und 8 % liegen. Das bereinigte Konzernergebnis[1] soll währungsbereinigt um rund 10 % wachsen.

Für Investitionen in Sachanlagen sind 700 bis 750 Mio € vorgesehen.

Hohes Umsatzwachstum in allen Unternehmensbereichen

Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 15 % und zu Ist-Kursen um 21 % auf 6.895 Mio € (1. Halbjahr 2008: 5.710 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %. Akquisitionen trugen 7 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 6 %. Dies ist hauptsächlich auf die Stärkung des US-Dollars gegenüber dem Euro zurückzuführen, die durchschnittlich 13 % betrug.

Das Umsatzwachstum in den Unternehmensbereichen stellt sich wie folgt dar: Sehen Sie Bitte den Anhang

In Europa stieg der Umsatz währungsbereinigt um 11 % und organisch um 7 %. In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um währungsbereinigt 21 %, im Wesentlichen aufgrund der Konsolidierung von APP Pharmaceuticals seit September 2008. Sehr gute organische Wachstumsraten wurden in den Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika mit jeweils 14 % erzielt.

Weiterhin ausgezeichnetes Ergebniswachstum

Der Konzern-EBITDA erhöhte sich währungsbereinigt um 21 % und zu Ist-Kursen um 26 % auf 1.260 Mio € (1. Halbjahr 2008: 998 Mio €). Der Konzern-EBIT stieg währungsbereinigt um 20 % und zu Ist-Kursen um 26 % auf 985 Mio € (1. Halbjahr 2008: 781 Mio €). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 14,3 % (1. Halbjahr 2008: 13,7 %).

Das Zinsergebnis des Konzerns betrug -294 Mio € (1. Halbjahr 2008: -167 Mio €). Dabei wirkten sich niedrigere durchschnittliche Zinssätze auf Verbindlichkeiten der Fresenius Medical Care positiv aus. Deutlich gegenläufig wirkten die höheren Finanzverbindlichkeiten aufgrund der Akquisitionen von APP Pharmaceuticals und Dabur Pharma sowie Währungsumrechnungseffekte.

Das sonstige Finanzergebnis in Höhe von 43 Mio € enthält die Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) in Höhe von 33 Mio € und des Besserungsscheins (CVR) in Höhe von 10 Mio €. Diese Einflüsse sind nicht liquiditätswirksam.

Die bereinigte Konzern-Steuerquote[2] betrug 30,5 % (1. Halbjahr 2008: 34,2 %).

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn erhöhte sich auf 240 Mio € (1. Halbjahr 2008: 192 Mio €). Davon entfielen 94 % auf Anteile anderer Gesellschafter an der Fresenius Medical Care.

Das bereinigte Konzernergebnis[3] stieg währungsbereinigt um 10 % und zu Ist-Kursen um 13 % auf 240 Mio € (1. Halbjahr 2008: 212 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Stammaktie erhöhte sich auf 1,49 € und das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie auf 1,50 € (1. Halbjahr 2008: Stammaktie 1,36 €, Vorzugsaktie 1,37 €). Dies entspricht währungsbereinigt einem Plus von jeweils 7 %.

Überleitungsrechnung auf das US-GAAP Konzernergebnis

Der Quartalsabschluss zum 30. Juni 2009 enthält Sondereinflüsse aus der Akquisition von APP Pharmaceuticals. Dabei handelt es sich um die Marktwertveränderungen des Besserungsscheins (CVR) sowie der Pflichtumtauschanleihe (MEB). Die Sondereinflüsse sind im Segment "Konzern/Sonstiges" im sonstigen Finanzergebnis enthalten. Die bereinigten Ergebniszahlen zeigen die operative Entwicklung des Konzerns im Berichtszeitraum.

Die folgende Tabelle zeigt die Sondereinflüsse in der Überleitung auf das Konzernergebnis im 1. Halbjahr und 2. Quartal 2009 gemäß US-GAAP: Sehen Sie Bitte den Anhang

Die Pflichtumtauschanleihe und der Besserungsschein werden als Verbindlichkeit gebucht. Aus diesem Grund wird der Rückzahlungswert zu Marktpreisen bewertet. Die Marktwertveränderung (mark-to-market accounting) führt quartalsweise über die gesamte Laufzeit der Instrumente zu einem Gewinn oder einem Aufwand.

Inklusive der Sondereinflüsse betrug das Konzernergebnis2 im 1. Halbjahr 2009 274 Mio €. Inklusive der Sondereinflüsse betrug das Ergebnis je Stammaktie 1,69 € und das Ergebnis je Vorzugsaktie 1,70 €.5

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte im 1. Halbjahr 283 Mio € in Sachanlagen (1. Halbjahr 2008: 332 Mio €). Das Akquisitionsvolumen belief sich auf 156 Mio € (1. Halbjahr 2008: 292 Mio €).

Operativer Cashflow steigt um 25 %

Der operative Cashflow erhöhte sich im 1. Halbjahr 2009 um 25 % auf 600 Mio € (1. Halbjahr 2008: 481 Mio €). Dies ist zurückzuführen auf die sehr gute Ertragsentwicklung und auf ein konsequentes Management des Umlaufvermögens. Nettoinvestitionen in Sachanlagen betrugen 292 Mio € (1. Halbjahr 2008: 332 Mio €). Der Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden konnte auf 308 Mio € mehr als verdoppelt werden.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 2 % auf 20.953 Mio € (31. Dezember 2008: 20.544 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten keinen wesentlichen Einfluss. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 6 % auf 5.400 Mio € (31. Dezember 2008: 5.078 Mio €). Die langfristigen Vermögensgegenstände stiegen um 1 % auf 15.553 Mio € (31. Dezember 2008: 15.466 Mio €).

Das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter stieg um 3 % auf 7.169 Mio € (31. Dezember 2008: 6.943 Mio €). Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter verbesserte sich auf 34,2 % (31. Dezember 2008: 33,8 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 1 % auf 8.859 Mio € (31. Dezember 2008: 8.787 Mio €). Der Verschuldungsgrad, gemessen an der Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA (vor Sondereinflüssen und unter ganzjähriger Einbeziehung der Akquisition von APP Pharmaceuticals, pro forma), konnte zum 30. Juni 2009 auf 3,4 gesenkt werden (31. Dezember 2008: 3,6).

Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen

Zum 30. Juni 2009 waren im Konzern 127.692 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit beschäftigt (31. Dezember 2008: 122.217). Dies entspricht einem Zuwachs von 4 %.

Fresenius Biotech

Fresenius Biotech entwickelt innovative Therapien mit trifunktionalen Antikörpern zur Behandlung von Krebs. Mit ATG-Fresenius S, einem polyklonalen Antikörper, verfügt Fresenius Biotech über ein seit Jahren erfolgreich eingesetztes Immunsuppressivum zur Vermeidung und Behandlung der Abstoßung von transplantierten Organen.

Fresenius Biotech hat am 22. April 2009 von der Europäischen Kommission die Marktzulassung für Removab (catumaxomab) zur Behandlung von malignem Aszites erhalten. Die Markteinführung in Deutschland erfolgte im Mai 2009. Die Aktivitäten für weitere europäische Länder sind angelaufen.

Der EBIT der Fresenius Biotech betrug im 1. Halbjahr -22 Mio € (1. Halbjahr 2008: -20 Mio €). Für 2009 erwartet Fresenius Biotech nunmehr, dass der EBIT bei -40 bis -45 Mio € liegen wird. Die bisherige Prognose lag bei einem EBIT von -40 bis -50 Mio €.

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Dienstleistungen und Produkten für Patienten mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. Juni 2009 behandelte Fresenius Medical Care 190.081 Patienten in 2.471 Dialysekliniken.

- Weiterhin hohes organisches Umsatzwachstum von 8 %
- Ausblick 2009 bestätigt

Fresenius Medical Care erreichte ein Umsatzplus von 3 % auf 5.323 Mio US$ (1. Halbjahr 2008: 5.177 Mio US$). Das organische Wachstum betrug 8 %. Währungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 6 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg zu Ist-Kursen um 6 % auf 3.977 Mio US$ (1. Halbjahr 2008: 3.769 Mio US$) und währungsbereinigt um 9 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten betrug 1.346 Mio US$ (1. Halbjahr 2008: 1.408 Mio US$). Der währungsbereinigte Zuwachs lag bei 8 %.

In Nordamerika stieg der Umsatz um 8 % auf 3.650 Mio US$ (1. Halbjahr 2008: 3.382 Mio US$). Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 7 % auf 3.254 Mio US$. Die durchschnittliche Vergütung pro Dialysebehandlung betrug im 2. Quartal 2009 in den USA 344 US$ gegenüber 327 US$ im 2. Quartal 2008 und 338 US$ im 1. Quartal 2009. Die Zunahme der durchschnittlichen Vergütung pro Behandlung basiert auf steigenden Umsätzen mit privaten Krankenversicherern und einer leicht erhöhten Verabreichung des blutbildenden Medikaments EPO. Der Umsatz außerhalb von Nordamerika (Segment "International") betrug 1.673 Mio US$ (1. Halbjahr 2008: 1.795 Mio US$). Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 10 %.

Der EBIT betrug 813 Mio US$ und lag zum Teil aufgrund von Währungsumrechnungs-effekten um 1 % unter Vorjahresniveau (1. Halbjahr 2008: 818 Mio US$). Die EBIT-Marge belief sich auf 15,3 % (1. Halbjahr 2008: 15,8 %). Grund dafür waren im Wesentlichen gestiegene Personalkosten, höhere Kosten für Dialysemedikamente und die Einführung eines Generikums des Phosphatbinders PhosLo® auf dem US-Markt im Oktober 2008. Positiv wirkten die starke Geschäftsentwicklung im Bereich Dialyseprodukte, steigende Umsätze mit privaten Krankenversicherern sowie Größenvorteile aus dem Umsatzwachstum. Das Konzernergebnis* erhöhte sich um 6 % auf 419 Mio US$ (1. Halbjahr 2008: 397 Mio US$).

Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2009: Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem Umsatz von mehr als 11,1 Mrd US$, was einem währungsbereinigten Anstieg von mehr als 8 % entspricht. Das Konzernergebnis* soll 2009 zwischen 850 und 890 Mio US$ liegen.

* Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf Infusionstherapien, intravenös verabreichte generische Arzneimittel sowie klinische Ernährung für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.

- Weiterhin hohes organisches Umsatzwachstum von 7 % (ohne APP und Dabur)
- EBIT-Marge auf 19,3 % erhöht
- Ausblick 2009 bestätigt

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 34 % auf 1.500 Mio € (1. Halbjahr 2008: 1.121 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 % (ohne APP und Dabur, die ab 1. September 2008 konsolidiert wurden). Nettoakquisitionen hatten einen Einfluss von 29 %. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich in Höhe von 2 % negativ aus. Sie ergaben sich unter anderem aus der Abschwächung der Währungen in Großbritannien und Brasilien gegenüber dem Euro, während sich insbesondere die Stärkung des chinesischen Yuan positiv auswirkte.

In Europa stieg der Umsatz organisch um 5 % auf 772 Mio €. In Nordamerika wuchs der Umsatz im Wesentlichen aufgrund der Akquisition von APP Pharmaceuticals auf 347 Mio € (1. Halbjahr 2008: 63 Mio €). In der Region Asien-Pazifik erzielte Fresenius Kabi ein organisches Umsatzwachstum von 11 %, der Umsatz stieg auf 235 Mio €. In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz auf 146 Mio €, das organische Wachstum lag bei 19 %.

Der EBIT stieg um 60 % auf 290 Mio € (1. Halbjahr 2008: 181 Mio €). Darin enthalten sind 14 Mio € Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte der APP Pharmaceuticals. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 19,3 % (1. Halbjahr 2008: 16,1 %). Der Zinsaufwand erhöhte sich im 1. Halbjahr 2009 auf 157 Mio € aufgrund der Akquisitionsfinanzierung (1. Halbjahr 2008: 34 Mio €). Das Konzernergebnis* der Fresenius Kabi betrug 85 Mio € (1. Halbjahr 2008: 97 Mio €).

APP Pharmaceuticals erzielte im 1. Halbjahr 2009 einen Umsatzanstieg von 18 % auf 408 Mio US$. Der adjustierte EBITDA** erhöhte sich um 31 % auf 171 Mio US$. Der EBIT stieg um 51 % auf 129 Mio US$. Der EBIT enthält einen nicht liquiditätswirksamen Aufwand aus Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 18 Mio US$. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 31,7 % im 1. Halbjahr 2009.

Der Operative Cashflow der Fresenius Kabi stieg um 84 % auf 166 Mio € (1. Halbjahr 2008: 90 Mio €). Aufgrund des moderaten Anstiegs der Investitionen in Sachanlagen konnte der Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden auf 110 Mio € mehr als verdoppelt werden (1. Halbjahr 2008: 44 Mio €).

Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2009: Der Umsatz soll währungsbereinigt um 25 bis 30 % steigen. Die EBIT-Marge soll 19,5 bis 20,5 % betragen. Die Marge von Fresenius Kabi unterliegt Währungsumrechnungseffekten, da APP Pharmaceuticals einen überproportionalen Ergebnisbeitrag im US$-Raum erwirtschaftet. Der Ausblick beruht auf dem US$/€-Wechselkurs vom Jahresbeginn 2009.

Die Sondereinflüsse im Zusammenhang mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals sind im Segment "Konzern/Sonstiges" enthalten.

* Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt

** Non-GAAP-Kennzahl - definiert im Zusammenhang mit dem Besserungsschein (CVR) aus der APP-Transaktion

Fresenius Helios

Fresenius Helios ist einer der größten deutschen privaten Krankenhausbetreiber. Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 62 eigene Kliniken, darunter fünf Maximalversorger in Berlin-Buch, Erfurt, Krefeld, Schwerin und Wuppertal. HELIOS versorgt in seinen Kliniken stationär jährlich rund 600.000 Patienten und verfügt insgesamt über mehr als 18.000 Betten.

- Hohes organisches Umsatzwachstum von 5 % fortgesetzt
- Etablierte Kliniken steigern EBIT-Marge um 130 Basispunkte auf 9,3 %
- Umsatzausblick 2009 bestätigt, EBIT-Ausblick erhöht

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 12 % auf 1.164 Mio € (1. Halbjahr 2008: 1.040 Mio €). Das organische Wachstum betrug 5 %. Grund für diese Entwicklung ist weiterhin die deutlich gestiegene Zahl der Patienten im Vergleich zum Vorjahr. Nettoakquisitionen trugen 7 % zum Umsatzwachstum bei.

Der EBIT stieg um 20 % auf 100 Mio € (1. Halbjahr 2008: 83 Mio €) dank der sehr guten Entwicklung in den etablierten Kliniken. Die EBIT-Marge stieg auf 8,6 % (1. Halbjahr 2008: 8,0 %). Das Konzernergebnis* der Fresenius Helios erhöhte sich um 43 % auf 53 Mio € (1. Halbjahr 2008: 37 Mio €).

Der Umsatz der etablierten Kliniken stieg um 5 % auf 1.081 Mio €. Der EBIT verbesserte sich um 22 % auf 100 Mio €. Die EBIT-Marge stieg auf 9,3 % (1. Halbjahr 2008: 8,0 %). Die akquirierten Kliniken (Konsolidierung < 1 Jahr) erzielten einen Umsatz von 83 Mio € und einen nahezu ausgeglichenen EBIT.

Der Umsatzausblick für das Geschäftsjahr 2009 von mehr als 2,3 Mrd € wird voll bestätigt. Fresenius Helios erhöht den EBIT-Ausblick von vormals 180 bis 200 Mio € auf nunmehr 190 bis 200 Mio €.

* Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt

Fresenius Vamed

Das Leistungsspektrum von Fresenius Vamed umfasst Engineering- und Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen.

- Ausgezeichnetes Umsatzwachstum von 40 %
- Großauftrag im deutschen Projektgeschäft akquiriert
- Ausblick 2009 erhöht

Fresenius Vamed erzielte einen ausgezeichneten Umsatzanstieg von 40 % auf 247 Mio € (1. Halbjahr 2008: 177 Mio €). Das organische Wachstum betrug 34 %. Die von Fresenius Helios übernommenen Kliniken in Tschechien trugen 6 % zum Umsatzwachstum bei. Im Projektgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 52 % auf 150 Mio € (1. Halbjahr 2008: 99 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft stieg der Umsatz um 24 % auf 97 Mio € (1. Halbjahr 2008: 78 Mio €).

Der EBIT lag mit 9 Mio € auf Vorjahresniveau. Im Wesentlichen bedingt durch ein starkes Wachstum im Projektgeschäft im 1. Halbjahr 2009 betrug die EBIT-Marge 3,6 % (1. Halbjahr 2008: 5,1 %). Das Konzernergebnis* der Fresenius Vamed betrug 8 Mio € (1. Halbjahr 2008: 9 Mio €).

Die gute Entwicklung des Auftragseingangs und des Auftragsbestands hat sich fortgesetzt: Der Auftragseingang im Projektgeschäft betrug 156 Mio € (1. Halbjahr 2008: 170 Mio €, inklusive des Tauern Spa World-Großauftrags in Kaprun in Höhe von rund 80 Mio €). Im 2. Quartal 2009 verzeichnete Fresenius Vamed einen Anstieg des Auftragseingangs von 51 % auf 68 Mio € (2. Quartal 2008: 45 Mio €). Der Auftragsbestand lag mit 577 Mio € nahe am Allzeithoch von 595 Mio € (31. Dezember 2008: 571 Mio €).

Fresenius Vamed hat im 2. Quartal 2009 den bislang größten Auftrag im Projektgeschäft in Deutschland akquiriert. Die Kliniken der Stadt Köln GmbH haben Fresenius Vamed mit der Planung und schlüsselfertigen Errichtung eines Teilneubaus des Krankenhauses Merheim in Köln beauftragt. Das Auftragsvolumen beträgt rund 50 Mio €. Der Baubeginn soll im dritten Quartal 2009 erfolgen, die Bauzeit beträgt voraussichtlich zwei Jahre.

Fresenius Vamed erhöht den Ausblick für das Geschäftsjahr 2009: Es wird sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT ein Wachstum von rund 10 % erwartet; bislang wurden jeweils 5 bis 10 % prognostiziert.

* Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Analystenkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2009 findet am 4. August 2009 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Analysten-Telefonkonferenz statt. Die Übertragung der Telefonkonferenz können Sie live über das Internet unter www.fresenius.de im Bereich Investor Relations / Präsentationen verfolgen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Video-on-demand zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

[1] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE entfällt, bereinigt um die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR) im Zusammenhang mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals. Diese Einflüsse sind nicht liquiditätswirksam.
[2] Bereinigt um die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR) im Zusammenhang mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals.
[3] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE entfällt, bereinigt um die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR) im Zusammenhang mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals. Diese Einflüsse sind nicht liquiditätswirksam.
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