Dienstag, 30. Mai 2017


Neues adventistisches Radiostudio im Südsudan

(lifePR) (Juba/Südsudan, ) Ein Jahr nach der Unabhängigkeit des Südsudan vom nördlichen Landesteil entwickelten sich diverse Initiativen die von Mitgliedern oder der Leitung der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Hauptstadt Juba getragen würden, wie Adventist News Network (ANN) berichtete. Dazu gehöre auch die Installation eines Radiostudios in einem beigen Metallcontainer seitens der Kirche, das in drei Monaten auf Sendung gehen werde, 2006 sei in Juba ein Radiokomitee gegründet worden, das kontinuierlich Geld gesammelt habe. "Unsere Mitmenschen wollen das Wort Gottes hören", sagte Fulgensio Okayo, pensionierter adventistischer Pastor. Es sei in Südsudan nicht wie in anderen Ländern möglich, das Evangelium zu verbreiten. Mit Radiosendungen könnten aber auch Gebiete ausserhalb Jubas erreicht werden. Von den 10.6 Millionen Einwohnern des Südsudans sind mehr als 70 Prozent Analphabeten und die überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung sehr arm.

Laut ANN seien Sendungen zu Themen wie Spiritualität, Gesundheit, Familie und Jugendanliegen geplant. Es sei geplant, die Programme in den lokalen Sprachen wie Bari, Juba Arabisch, Dinka, Muro, Shiluk und Zende auszustrahlen. Nachdem die Studioausstattung gekauft worden sei, würden acht Freiwillige ausgebildet, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Zudem sei auch ein 30-Meter-Mast neben dem Studiocontainer montiert worden, der eine Sendeleistung für ein Empfangsgebiet im Radius von acht Kilometern habe. Später werde eine Antenne auf einem Hügel ausserhalb der Stadt errichtet, die es möglich mache, die ganze Hauptstadt mit rund 350.000 Menschen zu erreichen.

Auf dem Gelände der "Greater Equatoria" Kirchenleitung in Juba, auf dem auch der Radiostudiocontainer steht, führt die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten eine Primarschule mit 1000 Schülern und eine Klinik. Daneben stehen zwei Kirchen, die Kirchenverwaltungsgebäude der Siebenten-Tags-Adventisten sowie das Landesbüro der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Südsudan. Bis zum Abschluss eines grossen Entwicklungsprojekts beschäftigt ADRA 700, anschliessend noch rund 400 Mitarbeiter.

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