Dienstag, 26. September 2017


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Erhalt der Apotheken vor Ort / Bundestagswahl: Freie Apothekerschaft startet Flyeraktion zur Aufklärung

Herxheim, (lifePR) - Apotheken vor Ort dürfen nicht noch mehr sterben. Für ihren Erhalt setzt sich die Freie Apothekerschaft massiv ein. Ende August startet dazu eine Flyeraktion in beteiligten Apotheken. Sie soll vor der Bundestagswahl aufklären, welche Standpunkte die unterschiedlichen Parteien vertreten. Jede Apotheke kann dafür vorbereitete Flyer und Plakate nutzen.

„Apotheker sind höflich, zurückhaltend, beinah angepasst. So das Bild in der Öffentlichkeit. Damit soll es jetzt vorbei sein. Sieben Wochen vor der Bundestagswahl wollen sich diesmal viele Apotheken lautstark einmischen“, erklärt Dr. Helma Gröschel, Vorsitzende der Freien Apothekerschaft. „Aufklärung in der Bevölkerung über die Standpunkte der Parteien ist dringend nötig.“ Die Parteien, die sich vehement gegen das Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel aussprechen, stehen bei den deutschen Apotheken im Fokus der Kritik. Die Verlagerung krankenkassenrelevanter Leistungen ins Ausland, gestützt durch die Politik, trifft nicht nur die deutschen Apotheken, sondern könnte auch für viele andere Leistungserbringer des deutschen Gesundheitswesens den finanziellen Ruin bedeuten, die Ärzteschaft eingeschlossen.

Die Freie Apothekerschaft unterstützt deutschlandweit alle Kolleginnen und Kollegen mit Plakaten und Flyern, um die Wähler über dieses für die Apotheken existenzielle Thema und dessen Folgen aufzuklären.

Die Kampagne startet am Montag, 28. August 2017. Mit täglich über drei Millionen Kunden in den bundesweit knapp 20.000 Apotheken sieht die Freie Apothekerschaft ein erhebliches Potential, den Wahlkampf zu beeinflussen.

Plakate und Flyer können ab sofort auf der Webseite des Vereins
www.freie-apothekerschaft.de heruntergeladen werden.

Freie Apothekerschaft e.V.

In der "Freien Apothekerschaft", gegründet 2010, haben sich Apothekerinnen und Apotheker zusammengeschlossen, um die Interessen des Berufsstandes zu vertreten und ihre Situation, politisch wie wirtschaftlich, zu verbessern.

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