Montag, 11. Dezember 2017


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Landesweite Brottütenaktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte"

Potsdam, (lifePR) - Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2017, verteilen Bäckereien im ganzen Land Brandenburg öffentlichkeitswirksam 250.000 Brottüten, um über medizinische Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung nach einer Vergewaltigung zu informieren und die Frauenhäuser und Beratungsstellen im Land in die Öffentlichkeit bringen.

Die Brottütenaktion unter dem Motto "Gewalt kommt nicht in die Tüte" wird landesweit in der Woche vom 20.-26. November stattfinden. In diesem Zeitraum werden mehr als 150 Bäckereien im ganzen Land die extra angefertigten Brottüten für das Verpacken ihrer Waren nutzen, die mit einem speziellen Aufdruck über das Hilfsangebot nach einer Vergewaltigung im Land Brandenburg informieren. Damit sollen die Kliniken, die diese anonyme Spurensicherung anbieten, bekannt gemacht werden. Weitere Informationen zu dem Projekt gibt es auf dieser Website: https://www.hilfe-nach-vergewaltigung-brandenburg.de 

Außerdem werden auf der Brottüte auch die Kontaktmöglichkeiten von Frauenhäusern und von Beratungsstellen beworben.

Heiderose Geber, Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.: „13% der Frauen in Brandenburg gehören zu den Betroffenen von verschiedenen Formen sexualisierter Gewalt, jedoch meldet nur jede 7. von ihnen dies auch polizeilich. Hier ist also Aufklärung notwendig.“ 

Für die Brottütenaktion kooperiert der Frauenpolitische Rat Brandenburg e.V. mit dem Landesverband der Bäckereien und Konditoreien Berlin-Brandenburg, der Opferhilfe Land Brandenburg e.V., der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Landes Brandenburg und dem Netzwerk der Brandenburgischen Frauenhäuser.

Viele Bäckereien haben sich bereiterklärt uns zu unterstützen und für dieses wichtige Anliegen einzutreten. Wir hoffen, dass die Brottütenaktion große mediale Aufmerksamkeit erhält, um eine hohe Reichweite zu erzielen. Daher würden wir uns freuen, wenn Sie die Aktionswoche mit einem Bericht begleiten könnten.  

Für Fragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne per Mail oder Telefon zur Verfügung.  

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