Sonntag, 20. Mai 2018


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FrauenOrte im Land Brandenburg

Enthüllung der achtundzwanzigsten Tafel in Brandenburg an der Havel

Potsdam, (lifePR) - "_ von den Spuren der Frauen wird in der Geschichtsschreibung soviel bleiben, wie von den Spuren eines Schiffes im Meer _" (Anna Maria Schürmann, 17. Jahrhundert)

Am Freitag, 16. November 2012, wird um 14.00 Uhr die achtundzwanzigste Tafel des Projekts "FrauenOrte im Land Brandenburg" in Brandenburg an der Havel enthüllt, die das Wirken von Gertrud von Saldern würdigt. Der Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Günter Baaske, wird ein Grußwort halten.

Gertrud von Hake (1518-1595) war Erzieherin der Töchter des Kurfürsten Joachim I. Nach ihrer Heirat mit Matthias von Saldern erwarben sie mit Gertruds Vermögen den ehemaligen Bischofshof als repräsentativen Familiensitz. Gertrud erkämpfte nach dem Tod ihres Mannes den Stadthof als ihr Erbe und schenkte ihn 1589 der Stadt für eine moderne Lateinschule. Zusätzlich stiftete sie 10.000 Reichstaler für dreijährige Studienstipendien und für "Bett und Tisch" für bedürftige Schüler. Bis zum Jahr 2001 diente das Gebäudeensemble als Schule.

Ziel des Projekts "FrauenOrte im Land Brandenburg" ist es, bekannte, aber auch unbekannte Frauen zu würdigen. Gemeinsam mit Menschen vor Ort, die dieses Ziel unterstützen, wird durch das Aufstellen der Tafeln an das Leben und Wirken solcher Frauen erinnert, die ihrer Zeit voraus waren, die emanzipatorisch auf politischem, wissenschaftlichem, sozialem oder kulturellem Gebiet gewirkt haben und deren Erbe nicht in Vergessenheit geraten soll. Mit Hilfe der FrauenOrte wird Bekanntes, zum Teil Vergessenes und ebenso Alltägliches lebendig. Sie tragen zur Erweiterung der Geschichte(n) des Landes Brandenburg bei.

Termin: 16. November 2012, 14.00 Uhr
Ort: Interkulturelles Zentrum „Gertrud von Saldern“
Gotthardtkirchplatz 10, 14770 Brandenburg an der Havel

Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.

FrauenOrte im Land Brandenburg steht unter der Schirmherrschaft der Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Dagmar Reim und wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg.

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