Dienstag, 21. November 2017


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Fraport reicht Bauantrag für Flugsteig G ein

Flugsteig G ist beste Option für wachsendes Low-Cost-Segment / Neuer Flugsteig wird in drei Bauphasen realisiert / Inbetriebnahme nach Abschluss der ersten Bauphase für 2020 geplant mit Kapazität von 4 bis 5 Millionen Passagieren / Günstige und einfache A

Frankfurt, (lifePR) - Die Fraport AG hat heute den Bauantrag für die Errichtung des neuen Flugsteigs G beim zuständigen Bauamt der Stadt Frankfurt am Main eingereicht. Mit dem vorgezogenen Bau des neuen Flugsteigs reagiert der Flughafenbetreiber auf das Passagierwachstum, insbesondere im Low-Cost-Segment. Flugsteig G war ursprünglich als zweiter Bauabschnitt von Terminal 3 geplant, wird aber nun vorgezogen realisiert und in Betrieb genommen.

Der neue Flugsteig ermöglicht eine günstige und einfache Abfertigung für Low-Cost-Verkehre und wird voll eingebunden in die Hub-Funktionalität des Frankfurter Flughafens. Die Entscheidung für den neuen Flugsteig wurde nach einer umfassenden Prüfung verschiedener Optionen getroffen und ist planfeststellungskonform. Flugsteig G soll nach aktuellen Planungen in der ersten Bauphase 2020 mit einer Jahreskapazität von 4 bis 5 Millionen Fluggästen an den Markt gehen und wird bis zu 200 Millionen Euro kosten.

„Mit der Einreichung des Bauantrags für den neuen Flugsteig G gehen wir einen wichtigen Schritt, um bereits 2020 Terminal 1 und Terminal 2 zu entlasten. Beide Bestandsterminals werden voraussichtlich bereits in diesem Jahr nah an die Kapazitätsgrenze von 64 Millionen Passagieren kommen, die sich auch nur zeitweise – und unter Qualitätseinbußen – auf etwa 68 Millionen Passagiere ausweiten ließe. Der ohnehin als zweiter Bauabschnitt von Terminal 3 geplante und nun zeitlich vorgezogene Flugsteig G wird als vollfunktionsfähiges Abfertigungsgebäude speziell für den Bedarf des Low-Cost-Segments zugeschnitten und auch optimal in das Hub-System des Frankfurter Flughafens eingebunden“, erläutert Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. 

Bis zur geplanten Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts von Terminal 3 (2023) wird die Verbindung für Passagiere mit den Terminals 1 und 2 (Nordsystem) vorübergehend über einen Bus-Shuttle-Verkehr sichergestellt. Der Gepäcktransport zwischen Flugsteig G und dem Nordsystem ist in dieser Zeitspanne ebenfalls nur temporär über einen Ersatzverkehr geplant. Danach stehen das Personen-Transport-System und die Anbindung an die Gepäckförderanlage zur Verfügung.

In einer zweiten Bauphase soll Flugsteig G für eine Gesamtkapazität von bis zu 7 Millionen Passagieren erweitert und an den ersten Bauabschnitt von Terminal 3 angebunden werden. In einer dritten und letzten Bauphase wird Flugsteig G um Brückenbauwerke und Fluggastbrücken erweitert.

Geplanter Baubeginn für den neuen Flugsteig ist Mitte 2018. Die Bauausführung soll durch einen Generalunternehmer erfolgen. Die Leistung wird bereits EU-weit ausgeschrieben. Die Fraport Ausbau Süd GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Fraport AG, übernimmt die Bauüberwachung und Projektsteuerung.

„Frankfurt ist und bleibt ein Hub-Flughafen. Die Gesamtentwicklung im Markt bedeutet für uns allerdings, dass wir neben dem klassischen Full-Service-Angebot, das viele Airlines selbstverständlich erwarten, auch die speziellen Bedürfnisse der Low-Cost-Anbieter zu berücksichtigen haben und unsere Prozesse kontinuierlich weiterentwickeln müssen. Wir wissen aus den Gesprächen, dass der Fokus dabei insbesondere auf schnellen Umdrehzeiten für deren Flugzeuge liegt. Wichtig ist uns aber auch, dass wir das Angebot in unserem Kerngeschäft mit den Netzwerk-Carriern, denen wir auch künftig guten Premium-Standard bieten wollen, ausbauen müssen. Deshalb wird der erste Bauabschnitt von Terminal 3 mit den Piers H und J sowie einer Kapazität von 14 Millionen Passagieren auch unverändert und wie geplant als unsere neue Visitenkarte im internationalen Verkehr gebaut. Mit dieser parallelen Planung und Umsetzung halten wir uns alle Optionen für die Zukunft offen und bieten jeglichen Segmenten optimale Bedingungen zum weiteren gemeinsamen Wachstum und für profitables Geschäft hier in Frankfurt“, betont Schulte abschließend.

Fraport AG - Frankfurt Airport Services Worldwide

Die Fraport AG ist ein Full-Service-Anbieter im Airport-Management und gehört mit 24 Flughafen-Beteiligungen auf drei Kontinenten zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business. Der Konzern erwirtschaftete in 2016 bei 2,59 Milliarden Euro Umsatz ein Jahresergebnis von rund 400 Millionen Euro. 2016 nutzten insgesamt knapp 105 Millionen Passagiere die Flughäfen mit einem Fraport-Anteil von mehr als 50 Prozent. "Gute Reise! Wir sorgen dafür" heißt der Claim, dem sich der Flughafenbetreiber in seinem Leitbild verpflichtet hat. Bei allen Dienstleistungen und Services steht der Kunde im Fokus. Dieser Anspruch gilt sowohl an Deutschlands größtem Luftverkehrsdrehkreuz in Frankfurt, als auch weltweit an allen Standorten.

Am Heimatstandort Frankfurt begrüßte Fraport im Jahr 2016 mehr als 60 Millionen Passagiere und schlug ein Cargo-Volumen von rund 2,11 Millionen Tonnen um. Im Sommerflugplan 2017 fliegen 96 Airlines von Frankfurt weltweit 299 Destinationen in rund 100 Ländern an. Mit über 130 interkontinentalen Destinationen liegt der Großteil aller Ziele außerhalb Europas, was die Stellung Frankfurts als bedeutendes internationales Luftverkehrsdrehkreuz hervorhebt. Dadurch steht der Flughafen Frankfurt im Bereich Cargo auf Platz zwei und im Passagierverkehr an vierter Stelle im Ranking der europäischen Airports.

Die Airport-City Frankfurt ist darüber hinaus mit annähernd 81.000 Beschäftigten in etwa 450 Unternehmen die größte lokale Arbeitsstätte in Deutschland und attraktiver Anziehungspunkt für weitere Unternehmen im ökonomisch bedeutsamen Rhein-Main-Gebiet. Durch die Synergie-Effekte des Standorts, die vernetzte Expertise und die intermodale Infrastruktur deckt der Flughafen Frankfurt die steigenden Bedürfnisse der florierenden hessischen und der exportorientierten deutschen Wirtschaft nach optimalen Verbindungen an die globalen Wachstumsmärkte. Damit ist der Flughafen Frankfurt in der Mitte Europas eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt und wichtige Infrastruktur für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

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