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Pressemitteilung BoxID: 415344 (Frankfurt School of Finance & Management gGmbH)
  • Frankfurt School of Finance & Management gGmbH
  • Adickesallee 32-34
  • 60322 Frankfurt am Main
  • http://www.frankfurt-school.de
  • Ansprechpartner
  • Miriam G. Wolf
  • +49 (69) 154008-290

Investitionen in Erneuerbare Energien: Vorstellung des Frankfurt School-UNEP Centre/Bloomberg New Energy Finance Bericht in der Frankfurt School

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Verlagerung der Investitionen in erneuerbare Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern: Investitionen in Erneuerbare Energien in den Entwicklungsländern sind im Jahr 2012 um 19 Prozent auf einen neuen Rekord von 112 Milliarden US-Dollar gestiegen; Investitionen in Industrieländern sanken um 29 Prozent auf 132 Milliarden US-Dollar.

Am Mittwoch, 12. Juni 2013, stellen Silvia Kreibiehl, Head des Frankfurt School - UNEP (United Nations Environment Programme) Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance (Centre), und Professor Dr. Ulf Moslener, Professor für Sustainable Energy Finance an der Frankfurt School, Ergebnisse des Global Trends in Renewable Energy Investment 2013 Report interessierten Medienvertretern vor. Der Report wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert. Das Pressegespräch beginnt um 11:30 Uhr und findet in Raum 21 statt. Der vollständige Report sowie eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse stehen beim Pressegespräch zur Verfügung.

Wir laden herzlich ein! Bitte informieren Sie Miriam Wolf, ob Sie dabei sind: m.wolf@fs.de; Tel. 069 154 008 290. Als internationale Medienvertreter melden Sie sich bitte bei Elisa Antz per mail (e.antz@fs.de) oder telefonisch (069/ 154 008 - 566). Selbstverständlich stehen Silvia Kreibiehl und Professor Dr. Ulf Moslener auch darüber hinaus für persönliche und telefonische Gespräche zur Verfügung. Miriam Wolf und Elisa Antz arrangieren gerne einen Termin.
Das deutsche Pressegespräch geht einer internationalen, englischsprachigen Telefonkonferenz mit Prof. Dr. Ulf Moslener, Achim Steiner, (Vorsitzender von UNEP), Arthouros Zervos (Vorsitzender von Ren21) und Michael Liebreich (Vorsitzender von BNEF) voraus. Die Telefonkonferenz beginnt um 15 Uhr und veröffentlicht den diesjährigen Global Trends in Renewable Energy Investment Report und seinen Schwesternbericht Renewable Global Status Report 2013, eine Publikation des Renewable Energy Policy Network for the 21st Centre (REN21). Weitere Informationen senden Ihnen Miriam Wolf und Elisa Antz gerne zu.

Silvia Kreibiehl

Seit dem 1. Januar 2013 ist Silvia Kreibiehl Head des FS-UNEP Collaborating Centre for Climate & Sustainable Energy Finance an der Frankfurt School. Sie kommt von der Deutschen Bank, wo sie insgesamt über 17 Jahre - zehn davon als Investmentbankerin - tätig war. Sie beriet Unternehmen in den Geschäftsfeldern der Equity Capital Markets und Mergers & Acquisitions sowie zur Strukturierung und Vermarktung von Transaktionen im Bereich Erneuerbare Energien sowie der Energieeffizienz in Entwicklungs- und Schwellenländern. Zuletzt war sie im Bereich Group Sustainability der Deutschen Bank tätig und verantwortete und steuerte deren Nachhaltigkeitsinitiativen. Im Jahr 2007 verbrachte Silvia Kreibiehl ein halbes Jahr in Uganda, wo sie in einem Mikrofinanzprojekt tätig war. Als Lead Analyst konzipierte Silvia Kreibiehl das GET FiT Programm. GET FiT (Global Energy Transfer Feed-in Tariffs for Developing Countries) ist ein Programm zur Akquirierung von Investitionen des Privatsektors zur Finanzierung von Erneuerbare-Energie-Projekten in Entwicklungsländern. Dabei setzt GET FiT auf eine innovative Public-Private-Partnership (PPP)-Struktur. Das Ziel ist, ein transparentes und stabiles Investitionsumfeld für Privatinvestoren zu schaffen. Silvia Kreibiehl hat mit den Regierungen von Uganda, Großbritannien, Norwegen und Deutschland sowie der Weltbank und der Europäischen Kommission die Realisierung des GET FiT Konzept initiiert und gemeinsam mit der KfW die Implementierung eines GET FiT Piloten in Uganda vorangetrieben. Sie ist Mitautorin des Fifth Assessment Report (AR5), den das Intergovernmental Panel on Climate Changes (IPCC) derzeit erstellt. Silvia Kreibiehl absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung als Bankkauffrau bei der Deutschen Bank in Ludwigshafen. Im Anschluss studierte sie parallel zu ihrer Berufstätigkeit Betriebswirtschaftslehre an der Fern-Universität Hagen. Im Jahr 2001 schloss sie das Studium als Diplom-Kauffrau ab.

Ulf Moslener hat eine Professur für Umweltökonomie & Sustainable Energy Finance an der Frankfurt School inne und ist darüber hinaus Wissenschaftlicher Leiter des UNEP Collaborating Centre. In Lehre und Forschung beschäftigt er sich mit der Ökonomik des Klimawandels und der Finanzierung klimafreundlicher Energiesysteme. Er vertritt Deutschland im "Standing Committee on Finance" des UN-Klimarates. Nach dem Abschluss des Physikstudiums in Bonn, Heidelberg und schließlich als Stipendiat der Rotary Foundation an der Cornell University, USA, promovierte er in den Wirtschaftswissenschaften im Rahmen des Graduiertenkollegs "Umwelt- und Ressourcenökonomik" der Universitäten Heidelberg und Mannheim. Seine Arbeit befasst sich mit geeigneter Umweltpolitik im Falle mehrerer wechselwirkender Schadstoffe, insbesondere im Hinblick auf den Klimawandel. Nach der Promotion arbeitete er am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim zu Fragestellungen in der Umweltpolitik, internationalen Klimapolitik und Energiewirtschaft. Schwerpunkte seiner Veröffentlichungen liegen auf der Analyse von Regulierung, insbesondere des Kohlendioxyd-Emissionshandel und Förderung erneuerbarer Energien, insbesondere in der Europäischen Klimapolitik. Als stellvertretender Leiter des Forschungsbereiches Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement führte er neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit verschiedene angewandte Forschungsprojekte - etwa im Auftrag verschiedener deutscher Bundesministerien oder der Europäischen Kommission - durch.

Das UNEP Collaborating Centre "Climate & Sustainable Energy Finance" an der Frankfurt School

Aufgabe und Ziel des Centre ist es, kosteneffiziente Wege und Instrumente zur Reduktion von CO2-Emissionen zu entwickeln, Investitionen in nachhaltige Energien zu mobilisieren und die jeweiligen Märkte - vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern - zu stärken. Das UNEP Centre arbeitet hierfür mit Finanzinstitutionen zusammen, um technisches Know-how sowie innovative Finanzierungsansätze für Unternehmen und Endverbraucher zu entwickeln. Kernaktivitäten sind die Übernahme von Beratungsprojekten, Aus- und Weiterbildung sowie Forschung. Damit deckt das Centre alle Aktivitäten eines modernen Think Tanks für globale Fragestellungen der Klimafinanzierung und Nachhaltige-Energie-Investitionen ab. Die Frankfurt School verfügt über langjährige und breite Erfahrungen mit Forschungs-, Beratungs- und Trainingsprojekten zu allen Fragen der Entwicklungsfinanzierung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Damit stärkt sie den Finanzsektor vor Ort und übernimmt Beratungs- und Trainingsmandate zu Energieeffizienz- und Erneuerbare-Energiefragen in aller Welt. http://fs-unep-centre.org/

Frankfurt School of Finance & Management gGmbH

Die Frankfurt School of Finance & Management ist eine forschungsorientierte Business School. Sie bietet Bildungsprogramme zu Finanz, Wirtschafts- und Managementthemen an - dazu gehören Bachelor- und Master- sowie ein Promotionsprogramm, Executive Education, Zertifikatsstudiengänge, offene Seminare und Trainings für Berufstätige sowie Seminare und Workshops für Auszubildende. In ihrer Forschung adressieren die Fakultätsmitglieder der FS aktuelle Fragestellungen aus der Wirtschaft, dem Management sowie aus Banking und Finance. Darüber hinaus managen Experten der FS Beratungs- und Trainingsprojekte zu Financefragestellungen in Schwellen- und Entwicklungsländern, insbesondere zu Themen rund um Mikrofinanz und die Finanzierung Erneuerbarer Energien. Der Master of Finance der Frankfurt School ist der einzige deutschsprachige Finance-Master im aktuellen Financial Times Ranking (Sommer 2012). Im Handelsblatt-Ranking von September 2012, in dem die Forschungsleistungen deutschsprachiger Betriebswirte und BWL-Fakultäten gemessen werden, belegt die Frankfurt School-Fakultät Platz 8 in Deutschland. Mehrere FS-Professoren belegen persönliche Spitzenplätze. Die FS unterhält zusätzlich zum Frankfurter Campus Studienzentren in Hamburg und München, sowie internationale Büros in Istanbul (Türkei), Dushanbe, (Tadschikistan), Pune (Indien), Nairobi (Kenia) und São Paulo (Brasilien). Mit knapp 100 Partneruniversitäten ist sie eine weltweit vernetzte Business School. Mehr unter www.frankfurt-school.de