9. Internationales Holzbau-Forum in Epinal/Nancy: das Programm wurde veröffentlicht!

(lifePR) ( Frasdorf, )
Liebgewonnene Tradition: Das Internationale Holzbau-Forum kehrt in den ungeraden Jahren zurück nach Epinal und Nancy in der Region Grand Est. Am 3 April 2019 finden die Auftaktveranstaltungen auf dem Campus Bois der Hochschule ENSTIB in Epinal statt. Am 4. und 5. April verlagert sich der Schwerpunkt mit Kongress und Ausstellungen nach Nancy (Kongresszentrum Prouvé). Thematischer Schwerpunkt ist dieses Jahr die Frage, wie die Holzbaubranche auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren vermag. Dabei setzt das Forum seinen Ansatz fort, das Holzbaugeschehen durch aktuelle Fallstudien zu dokumentieren, dabei aber auch die wichtigen Neuentwicklungen im Bereich der Bauvorschriften nicht aus dem Auge zu verlieren.

« Holzbau im Klimawandel»

Das Jahr 2018 geht womöglich in die Annalen ein als das Jahr, in dem die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels für alle offensichtlich geworden sind. Bisher konnte sich die Holzbaubranche mit der Tatsache begnügen, dass Holz Kohledioxyd speichert. Aber die sich anbahnenden Wandlungen sind so tiefgreifend und kurzfristig, dass auch die Holzbauwelt umdenken muss. Auch sie muss vorausschauendes Handeln lernen, indem sie neue Baukonzepte entwickelt (Ökoviertel, Systeme aus nach-wachsenden Rohstoffen usw.).

In Deutschland wurde das traditionelle Frühjahrstreffen der Holzversorger (AGR, DeSH) umprogrammiert, nun steht auch dort der Klimawandel im Vordergrund. Denn für die Holzindustrie gestaltet sich der Klimawandel nicht nur wie bisher als seine Chance, sondern auch als seine Bedrohung. Denn die Holzarchitektur ist nicht allein als Antwort auf den Klimawandel zu betrachten. Auch die Holzarchitektur mag durch die Auswirkungen des Klimawandels gefährdet sein. Zwar greift der Holzbau auf nachwachsende Rohstoffe zurück, aber dabei muss auch sichergestellt werden, dass das Holz effektiv nachwächst. Was kann der Holzbau tun, um zur Sicherung seiner Rohstoffquellen selber beizutragen?

Auftaktveranstaltungen und Objektbesichtigungen in Epinal

Im Ablauf lehnt sich das 9. Forum an die Formel von 2017 an: die Auftaktveranstaltungen finden auf dem Campus Bois der Hochschule ENSTIB in Epinal statt. Im Anschluss können die Teilnehmer an Objektbesichtigungen im Raum Epinal teilnehmen. Auf dem Programm stehen der Sitz der Landwirtschaftskammer und der ONF Vosges in Epinal, das Gymnasium Elsa Triolet in Thaon-les-Vosges (in Anwesenheit des Vorsitzenden des Departements der Vosgesen, François Vannson, der stellvertretenden Vorsitzenden Nathalie Babouhot, zuständig für Erziehung, sowie der stellvertretenden Präsidentin Véronique Marot, zuständig für Straßenbau und Denkmalschutz). Besichtigt werden auch Holzbauten, die während des alljährlichen Wettbewerbs Défis du Bois entstanden und im Jardin Botanique von Villers-les-Nancy aufgestellt sind. Die Auftaktveranstaltungen am Vormittag des 3. April behandeln das Thema Bauen mit Laubholz, diesmal mit Schwerpunkt Buche und Pappel. Eine weitere Veranstaltung führt die Arbeiten des Lehrstuhls Holz der ENSA Nancy in Sachen « Architekturtechnik und Holzbau » vor. Hinzu kommt ein Workshop von vier Studentengruppen der ENSA Nancy, der ENSTIB Epinal, der ENSA Clermont-Ferrand, der ENSA Paris- Belleville und der Holzhochschule Trier rund um das Thema Ökoviertel mit Holz. Eine Fortsetzung dieses Workshops gibt es am folgenden Tag im Themenblock B1.

Plenarsitzungen und Themenblöcke in Nancy

Das Forum tagt am 4. Und 5. April im Centre Prouvé von Nancy, und bietet den Teilnehmern ein dichtes Programm mit 18 Themenblöcken und drei Plenarsitzungen. Hinzu kommt die vielseitige Ausstellungsfläche, die unter anderem den Entstehungsprozess der Totems dokumentiert, die auf dem Vorplatz des Kongresszentrums sowie in Epinal errichtet werden.

Die Themen der Themenblöcke :

- Arbeiten in neuen Dimensionen
- Die Ökoviertel von morgen
- Die Novellierung des Regelwerks NF DTU 31.2 Version 2019
- Neu-Architektur aus Holz: Kernsanierung als Herausforderung für die Architektur unserer Zeit
- Holzhochbau: von der Utopie zur Praxis
- Erdenken und Ausführen: Holzbau für Stadträume
- Kurze Wege und low carbon Projekte
- Neues im Bereich CLT
- Atelier Plan Bois III (2017-2020): die Werkzeuge
- Mit nachwachsenden Rohstoffen auf die Schulbank
- Holz, Gesundheit, Wohlbefinden
- Holzfassaden – Werkzeugkiste
- Sozialer und umweltfreundlicher Wohnungsbau
- Technische Holzfassaden
- Nachwachsende Rohstoffe, Fokus Holz-Stroh
- Wohnbaugenossenschaften und Holzbau
- Vorfertigung
- Digitaler Holzbau 4.0

Abendveranstaltung am 4. April

Wie üblich folgt der Galaabend auch in diesem Jahr den Würdigungen. Sie gelten in diesem Jahr dem Ingenieur Dominique Millereux und dem Architekten Robert Lourdin. Highlight dieser zweiten Plenarsitzung ist ebenfalls die Übergabe des Internationalen Holzarchitekturpreises, vergeben durch die Presse. Der Preisträger wird am 5. März in einer Videokonferenz der sechs teilnehmenden Redaktionen ermittelt. Der Shortlist wird im Rahmen des Forums eine Ausstellung gewidmet.

Mit einem Programm, das seinesgleichen sucht, behauptet das Forum seinen festen Platz im französischen und internationalen Holzbau als Herzstück des nachhaltigen Bauens im 21. Jahrhunderts. Ab jetzt ist es den Teilnehmern, Architekten, Ingenieuren, Investoren, Bauträgern, Zulieferern und Zimmerern möglich, sich online anzumelden über: http://nvbcom.fr/billetterie/.

 

 

 

 
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