Sonntag, 25. Februar 2018


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Zusammenarbeit im Bereich Ökobilanzierung von Agroscope und Raumberg-Gumpenstein

Reckenholz, (lifePR) - Seit 2012 arbeiten Fachleute von Agroscope (CH) und der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft HBLFA Raumberg-Gumpenstein (A) Hand in Hand, wenn es um Fragen der Ökobilanzierung landwirtschaftlicher Betriebe geht. Ein Projekt ist Ende 2015 abgeschlossen worden. Doch die wertvolle Zusammenarbeit von Agroscope und der HBLFA soll weitergeführt werden. Daher kam es im Rahmen eines Festaktes am 29. Juni 2017 im Schloss Gumpenstein, Österreich, zur Unterzeichnung einer Zusammenarbeitsvereinbarung.

Ökoeffizienz in der Landwirtschaftbedeutet, Betriebsmittel standortangepasst und leistungsorientiert einzusetzen mit dem Ziel, negative Umweltwirkungen möglichst zu reduzieren. Dafür arbeiten Fachleute von Agroscope, Schweiz, und der HBLFA, Österreich, seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen informell, aber auch in Form von Projekten zusammen. Das ist sinnvoll, da in beiden Alpenländern relativ kleine Betriebe vorherrschen, Geographie und Klima relativ ähnlich sind und das Grasland eine wichtige Rolle spielt – man kann voneinander profitieren.

Gemeinsam zu praxistauglichen Lösungen

Im 2015 erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojekt mit dem Titel „Einzelbetriebliche Ökobilanzierung landwirtschaftlicher Betriebe in Österreich“ haben die beiden Partner die Möglichkeit geschaffen, die Bewertung der Umweltwirkungen ihres Betriebs in ihr tägliches Management einzubauen. Mit der Unterzeichnung einer Zusammenarbeitsvereinbarung soll nun auch nach Projektabschluss ein Wissens-Austausch stattfinden sowie die Anwendung der Resultate auf landwirtschaftlichen Betrieben gewährleistet bleiben. Beide Partner haben beschlossen, ihre Aktivitäten auf den Bereichen Ökobilanzmethode, Ökoinventare, Tools, Einsatz in der Beratung und Entwicklung bis hin zur Nachhaltigkeitsbewertung für betriebliche Anwendungen in der Schweiz und Österreich eng zu koordinieren.

Dieser Austausch soll zum einen Garant für eine gute wissenschaftliche Qualität beiderseits und zum anderen Basis für weitere Projekte sein. Zudem soll er gewährleisten, dass beide Partner soweit möglich nach denselben Grundsätzen vorgehen.

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