Montag, 11. Dezember 2017


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Einigung im Tarifstreit

Berliner Flughäfen und ver.di einigen sich auf Abschluss für die 1.500 Flughafen-Beschäftigten

Berlin, (lifePR) - Die Berliner Flughäfen und die Gewerkschaft ver.di haben sich heute auf den Abschluss eines neuen Vergütungstarifvertrages für die 1.500 Mitarbeiter der Berliner Flughäfen geeinigt.

Um ein abschlussfähiges Angebot zu erzielen, haben die Berliner Flughäfen einer Erhöhung des Sockelbetrags, der allen Mitarbeitern als Tabellenerhöhung gleichermaßen zugute kommt, von 30 auf 50 Euro zugestimmt. Zweiter Bestandteil des Abschlusses ist eine tabellenwirksame Erhöhung der Löhne und Gehälter um drei Prozent. Der Tarifvertrag gilt rückwirkend ab 1. Januar 2009 und hat eine Laufzeit von 15 Monaten. Dies entspricht - aufs Jahr gerechnet - einer Tariferhöhung von vier Prozent. Für die Monate Januar bis einschließlich März wird die vierprozentige Steigerung mit einer volumensgleichen Einmalzahlung in Höhe von 450 Euro abgegolten. Zudem erhält jeder Flughafen-Mitarbeiter aufgrund des guten Jahresergebnisses 2007 eine Einmalzahlung in Höhe von 1.250 Euro.

"Beide Seiten haben sich in der gestrigen Verhandlungsrunde noch einmal aufeinander zubewegt. Wir sind bei den Verhandlungen bis an die Schmerzgrenze gegangen", sagte Flughafenchef Dr. Rainer Schwarz. "Der Abschluss stellt sicher, dass unsere Mitarbeiter angemessen am Unternehmenserfolg beteiligt werden. Aber es ist auch klar, dass wir nun mit allen Kräften gemeinsam daran arbeiten müssen, die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftkrise für den Luftverkehrsstandort Berlin so gering wie möglich zu halten."

Sowohl der Weltluftfahrtverband IATA als auch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) gehen von einem deutlichen Passagierrückgang in diesem Jahr aus. Bislang entwickeln sich die Berliner Flughäfen zwar auch in der Krise besser als der Durchschnitt aller deutschen Verkehrsflughäfen.

Dennoch sind die Passagierzahlen auf den Berliner Flughäfen auch im Februar mit minus acht Prozent rückläufig. Als Gegenmaßnahme hat das Unternehmen bereits ein Kostensenkungsprogramm mit einem Volumen von zehn Millionen Euro beschlossen.

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