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Pressemitteilung BoxID: 202563 (Finanzministerium des Landes Schleswig-Holstein)
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Finanzministerium zu Äußerungen des ehemaligen Ministerpräsidenten Engholm: "Mit der Konsolidierung werden die Fehler früherer Regierungen korrigiert"

(lifePR) (Kiel, ) Zu den Äußerungen des früheren Ministerpräsidenten Björn Engholm stellt ein Sprecher des Finanzministeriums fest: "Wenn sich Herr Engholm in seiner Zeit als Regierungschef so viele Gedanken über Wirtschaftlichkeit und Konsolidierung gemacht hätte, wie heute über Kultur, dann hätte das Land deutlich weniger Schulden und müsste nicht so große Konsolidierungsanstrengungen unternehmen. Unter der Regierung Engholm sind die Ausgaben um mehr als ein Viertel und die Kreditaufnahme um rund ein Drittel gestiegen - und dies alles ohne jede Wirtschaftskrise. Schlimmer noch: In der Regierungszeit von Herrn Engholm hatte das Land weit überdurchschnittliche Steuereinnahmen. Insgesamt waren es mehr als eine Milliarde Euro oberhalb des Durchschnitts. Er hätte daher auf die Kreditaufnahme von mindestens einer halben Milliarde Euro in jedem einzelnen Jahr verzichten können." Doch das Gegenteil von Konsolidierung sei erfolgt. "Heute müssen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Landesregierung das auslöffeln, was ihnen andere eingebrockt haben", stellte der Sprecher fest. Zu denen, die die Suppe auslöffeln müssen, gehörten auch die Kulturschaffenden im Land.