Sonntag, 15. Juli 2018


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Europa stärkt den Deich: Finanzministerin Monika Heinold besichtigt Deichbaustelle

Kiel, (lifePR) - Zum Abschluss des zweiten Tages ihrer Sommereise mit dem Schwerpunkt Europa hat sich Finanzministerin Monika Heinold heute eine Deichbaustelle angeschaut. Dabei hat sie sich über den Fortschritt bei der Verstärkung eines Landesschutzdeiches auf dem Teilstück Nordstrander Damm / Wobbenbüll informiert. Von den rund 5 Mio. Euro Baukosten trägt die EU die Hälfte.

Finanzministerin Monika Heinold: „Schleswig-Holstein als Land zwischen den Meeren ist in besonderer Weise vom Klimawandel betroffen. Demzufolge ist Küstenschutz ist eine prioritäre Aufgabe des Landes. Der neue Klimadeich in Wobbenbüll soll sicherstellen, dass das Land für verschiedene Szenarien eines Meeresspiegelanstiegs gut gerüstet ist. Falls notwendig erlaubt das Konzept eine schnelle und kostengünstige weitere Erhöhung des Deichs. Es ist sehr hilfreich, dass die EU diese notwendige Maßnahme mit 50 % der Bausumme unterstützt.“

Vor ihrem Besuch in Wobbenbüll war die Ministerin bereits auf den Halligen Oland und Langeneß. Die Ministerin ist an fünf Tagen zwischen dem 23. und dem 30. August 2016 unterwegs. Insgesamt umfasst ihre Sommertour 14 Stationen. Angesichts der aktuellen Debatte über die Zukunft Europas hat sich Finanzministerin Monika Heinold bewusst entschieden, auf ihrer diesjährigen Sommertour Projekte zu besuchen, die es ohne die EU nicht in diesem Umfang in Schleswig-Holstein geben würde.

Die EU unterstützt das Landesprogramm ländlicher Raum (LPLR) des Landes Schleswig Holstein von 2014 bis 2020 mit ca. 420 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Kofinanziert wird das Programm mit rund 200 Mio. Euro nationalen Mitteln, die von Bund, Land und Kommunen beigesteuert werden.

Teil des ELER-Programms sind die AktivRegionen. In Schleswig-Holstein gibt es davon 22. Ziel der „Lokalen Aktionsgruppen“ (LAG), die als Vereine organisiert sind, ist es, die ländlichen Regionen attraktiv und zukunftsfähig zu gestalten. Sie sind die Ideenschmieden in den Regionen.

Hintergrund DV Geestanschluss/ Hattstedter Marsch

Gemäß Generalplan Küstenschutz des Landes Schleswig-Holstein entspricht der Hochwasserschutz der Hattstedter Marsch nicht den aktuellen Anforderungen.

Der vorhandene, unzureichende Hochwasserschutz insbesondere für die Hattstedter Marsch, aber auch für die Niederungsgebiete Wobbenbülls erfordern eine Verstärkung bzw. Neubau des Landesschutzdeiches auf dem Teilstück Nordstrander Damm / Wobbenbüll mit dem Geestanschluss auf rund 1000 Metern. Der neue zusätzliche Deichabschnitt wird durchgehend auf NN + 8,2 m gebaut und erhält eine 1:10 geneigte Außenböschung. Die Krone entspricht mit einer Breite von 5 m dem neuen Standard des Klimadeiches. Der neue Deich kreuzt die Landesstraße L30. Damit diese nicht angehoben und über den Deich geführt werden muss, wird im Kreuzungspunkt Deich/L30 eine Stöpe mit einer 1. und 2. Deichsicherheit errichtet.

Im Zuge der Stöpenerrichtung wird die L30 angepasst.

Zum Ableiten des anfallenden Regenwassers auf dem Deichbauwerk, der Straße und der Gemeinde Wobbenbüll ist ein Regenrückhaltebecken zu errichten. Dieses Regenrückhaltebecken kann über ein Entwässerungsbauwerk (Siel) durch das geplante Deichbauwerk entwässern.

Die derzeitig beauftragten Baukosten:              4,8 Mio. Euro

Finanzierung der Maßnahme : 50% GAK, 50% ELER


Davon Erdbau :                                        3,3 Mio. Euro
Davon konstruktiver Bau:                         1,5 Mio. Euro


Baubeginn                                                            01.06.2016

Bauende geplant                                                   31.08.2017

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