Samstag, 18. November 2017


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Kasseler Dokfest - Plattform für dokumentarisches Schaffen in all seinen Facetten

Kassel, (lifePR) - Die 26. Ausgabe des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes findet vom 10. bis 15. November 2009 statt. In gewohnter Tradition wird es ein kontroverses wie unterhaltsames Programm bieten, das sein vielschichtiges Medienprofil hervorragend repräsentiert und den Begriff des Dokumentarischen auf unterschiedliche Weise cineastisch erfasst - neben dem dokumentarischen Langfilm und dem experimentellen Kurzfilm eröffnen sich dafür noch weit mehr Möglichkeiten: Die Filmprogramme werden durch die Medienkunst-Ausstellung Monitoring, die DokfestLounge und die Fachtagung interfiction ergänzt.

Das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest beteiligt sich nicht an dem seit einigen Jahren grassierenden Konkurrenzkampf der "großen" Festivals um Filme mit Premierenstatus. Dem Dokfest ist es wichtig, Filme und künstlerische Positionen zu zeigen und die Diskussion zwischen Filmemacher/innen, Künstler/innen und dem Publikum zu ermöglichen. Dennoch sind wir Plattform für 112 Uraufführungen. Einige von ihnen seien hier genannt:

Deutschlandpremiere

Beneath Everest - Nepal Reborn (DE, NP 2009, 93 Min.) von Tulsi Bhandari

Der gebürtige Nepalese Bhandari dokumentiert das Alltagsleben der nepalesischen Bevölkerung zwischen 2005 und 2008, das vor allem von Angst, Wut und Aggression bestimmt wurde. Er untersucht die lang anhaltenden Gewaltexzesse zwischen Regierung und Rebellen aus verschiedenen Perspektiven.

Deutschlandpremiere

Das Dschungelradio (DE 2009, 90 Min.) von Susanne Jäger

Inmitten des nicaraguanischen Urwaldes geht eine Radiostation auf Sendung, die lautstark gegen die seelische und körperliche Misshandlung einheimischer Frauen und Kinder durch ihre Ehemänner protestiert und kämpft.

Weltpremiere

Drang (DE 2009, 48 Min.) von Pep Bosch, Kai Sehr, Birgit Herdlitschke, Ralf Schmerberg, Stian Smestad, Axel Koenzen, Elliot Jokelson, Daniel Harder + Sven Haeusler, Frank Griebe, Johan Kramer

DRANG ist ein Dokumentarfilm, der zehn Menschen portraitiert, die sich durch ihre Leidenschaft für verschiedene Projekte und Tätigkeiten auszeichnen. In ihrer Grundstruktur gehen diese Portraits der Frage nach, warum, aufgrund welcher Motive, Antriebe und Intentionen die ausgewählten Personen mit großem Engagement ganz bestimmte Ziele verfolgen.

Weltpremiere

Shosholoza Express (DE 2009, 60 Min.) von Beatrice Möller

In einem Reisezug, der in 24 Stunden von Johannesburg nach Kapstadt fährt, erzählen Menschen vor der traumhaften, vorbeiziehenden Kulisse ihre Lebensgeschichten. Häufig wurden sie von Apartheid und Rassismus geprägt - der Film veranschaulicht sowohl die historische Dimension als auch die aktuellen gesellschaftspolitischen Probleme in Südafrika.

Weltpremiere

Zertifikat Deutsch (DE 2009, 90 Min.) von Karin Jurschick

Der Film zeigt die Schwierigkeiten, mit denen ausländische Mitbürger/innen beim Absolvieren des deutschen Einbürgerungstests zu kämpfen haben.

Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne ausführliches Material und Sichtungskopien der genannten Filme zur Verfügung.

Zum Programm erwartet das Festival in all seinen Sektionen mehr als 9.000 Besucher/innen und über 200 Filmemacher/innen und Künstler/innen zur Diskussion und Präsentation ihrer Werke.

Die Programmübersicht und Bildmaterial finden Sie auf unserer Website www.filmladen.de/dokfest Dort können Sie ebenfalls das Akkreditierungsformular herunterladen und sich bis zum 2. November 2009 zum Festival anmelden.

Der Festivalkatalog mit ausführlichen Informationen und Programminhalten erscheint am 23. Oktober 2009.

Eckdaten 26. Kasseler Dokfest:

Für das Festivalprogramm sind aus insgesamt 2.636 Einreichungen ausgewählt:
- 236 Filme und Videos, darunter 39 Lang- und 197 Kurzfilme aus 29 Ländern
- 16 Medieninstallationen in der Ausstellung Monitoring
- 13 audiovisuelle Performances in der DokfestLounge
- 20 Projektvorstellungen sowie Workshops zum Thema "playground : spielplatz" im Rahmen der Fachtagung interfiction

56 nominierte Beiträge aus dem Programm und 16 Medieninstallationen konkurrieren um die drei mit insgesamt 10.000 € dotierten Geldpreise sowie das A38-Produktions-Stipendium.

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