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Die Filmstiftung vergibt insgesamt 113.500 Euro im Bereich Verleih Low Budget für sieben Projekte

(lifePR) (Düsseldorf, )
„Endlich unendlich“, Verleih: Real Fiction Filmverleih, Förderung: 20.000 Euro
Der Dokumentarfilm von Stephan Bergmann, für den er ein Wim Wenders Stipendium erhielt, geht der Frage nach, wie wir in Zukunft leben wollen. Akzeptieren wir Geburt, Krankheit und Tod als natürlichen Verlauf unseres Lebens oder wollen wir unsere Evolution selbst in die Hand nehmen und mitbestimmen? Der Film zeigt jene Visionäre bei ihrer Arbeit an unserer Zukunft, die sich für das Mitbestimmen entschieden haben. Ihr Ziel ist nicht weniger als die Überwindung des Todes. Der Real Fiction Filmverleih bringt die Produktion der Kölner Made in Germany im Sommer in die Kinos.

„Fuchs im Bau“, Verleih: Rendezvous-Filmverleih, Förderung: 20.000 Euro
Fuchs wird einer Gefängnisschule zugeteilt und assistiert zunächst der älteren Kollegin Berger, deren Methoden die Häftlingsschüler aktiv und auf Trab halten. Für den Abteilungs-Kommandanten Weber ist Berger ein Sicherheitsrisiko. Fuchs möchte sich gern als Gefängnislehrer beweisen. Vorsichtig macht Berger Fuchs zu ihrem Komplizen. Als er die Häftlinge alleine unterrichtet, kommt es zur Konfrontation zwischen ihm und der Klasse. Der Bonner Rendezvous-Filmverleih bringt das Drama, das beim letzten Max Ophüls Filmfestival mit drei Preisen ausgezeichnet wurde, am 3. März in die deutschen Kinos.

„Onoda – 10.000 Nächte im Dschungel“, Verleih: Rapid Eye Movies, Förderung: 20.000 Euro
Im Jahre 1974 ergab sich der japanische Offizier Hirō Onoda auf der philippinischen Insel Lubang – knapp dreißig Jahre nachdem sein Land den Zweiten Weltkrieg verloren hatte. Er wurde im Zweiten Weltkrieg als Leutnant auf die Insel gesendet. Als Japan kapituliert, kämpft die abgeschieden lebende Gruppe weiter, Onoda fast 30 Jahre. Der Film, der seine Premiere in der Cannes Reihe Un Certain Regard feierte, ist für den César nominiert. Rapid Eye Movies bringt die Koproduktion der Kölner Pandora Film am 31. März in die Kinos.

„The Case You“, Verleih: mindjazz, Förderung: 16.000 Euro
Fünf Frauen erzählen ihre Geschichte. Sie alle haben vor mehreren Jahren an demselben Casting teilgenommen und wurden mit systematischen Übergriffen, zum Teil sexueller und gewaltsamer Natur konfrontiert. Gemeinsam erarbeiten sie, was damals geschah und teilen mutig ihre Gedanken und Emotionen. Durch die aktuelle MeToo-Bewegung ist der sexuelle Missbrauch in der Filmbranche – aber auch außerhalb – ein brandaktuelles Thema. „The Case you“ schafft Klarheit über den Ablauf solcher Taten und was es für das Leben und die Arbeit der Betroffenen bedeutet. mindjazz bringt den Dokumentarfilm, der bereits beim Dokfest München und im Max Ophüls Festival ausgezeichnet wurde, am 10. März in die Kinos.

„Drive My Car“, Verleih: Rapid Eye Movies, Förderung: 15.000 Euro
Yusuke Kafuku ist Bühnenschauspieler und Regisseur und glücklich verheiratet mit der Drehbuchautorin Oto. Plötzlich stirbt Oto und hinterlässt ein Geheimnis. Zwei Jahre später inszeniert Kafuku bei einem Theaterfestival ein Stück. Die junge Fahrerin Misaki chauffiert ihn. Der Film, der nach einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami verfilmt wurde, wurde im Wettbewerb von Cannes mehrfach ausgezeichnet und von Japan ins Oscar-Rennen geschickt. Der Kölner Verleih startete den Film Ende letzten Jahres in Deutschland.

„Are you lonesome tonight?“, Verleih: Rapid Eye Movies, Förderung: 15.000 Euro
Als ein junger Arbeiter nachts einen Mann überfährt, entledigt er sich kurzerhand der Leiche und begeht Fahrerflucht. Doch sein Gewissen lässt ihm keine Ruhe. Er will die Frau des Mannes kennenlernen, Teil ihres Lebens werden, um Abbitte zu leisten. Und begibt sich damit in gefährliche Untiefen, als er erfährt, dass der Tote kein Unschuldiger war. Rapid Eye startete das vielgelobte Debüt am 27. Januar.

„Heil dich doch selbst“, Verleih: mindjazz, Förderung: 7.500 Euro
Gegen den Willen ihrer Familie macht sich Yasmin auf die Suche nach einer alternativen Behandlungsmethode für ihre Epilepsie. Während sie inspirierende Menschen aus der ganzen Welt trifft, die sich von verheerenden Krankheiten geheilt haben, muss sie erfahren, dass dieser Weg nicht ganz so einfach ist wie die Einnahme einer Pille. Begibt sie sich dabei nur in die Hände von Quacksalber:innen? Oder gelingt am Ende ein individuelles Zusammenspiel aus schulmedizinischen und alternativen Methoden? mindjazz startet den Dokumentarfilm am 21. April im Kino.

Als Jury für die Förderentscheidungen benannte das Filmbüro NW Matthias Helwig, Geschäftsführer Breitwand Kinos Gauting, sowie Marcus Machura, Camino Filmverleih Stuttgart, und Brigid O‘Shea, Co-Director Documentary Ass. of Europe Berlin.

Nächster Einreichtermin für die Vereinfachte Förderung – Verleih und Vertrieb – ist am 22. Juni.
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