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Pressemitteilung BoxID: 678041 (Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH)
  • Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH
  • Beim alten Bahnhof 2
  • 76530 Baden-Baden
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  • Ansprechpartner
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Wenn Avital auf Avital trifft

Sonntag, 22. Oktober 2017, 17 Uhr

(lifePR) (Baden-Baden, ) Sie sind nicht miteinander verwandt, die beiden Avitals, die sich am Sonntag, 22. Oktober 2017, um 17 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden treffen. Der israelische Musiker Avi Avital ist der bekannteste Mandolinen-Spieler der Gegenwart. Sein Namensvetter Omer, der in Amerika lebt aber ebenfalls aus Israel stammt, ist als Jazzkontrabassist berühmt. In ihrem Dialog begegnen sie sich unter den musikalischen Einflüssen Marokkos und Nordafrikas, der Folklore sowie mediterraner Rhythmen.

Der junge israelische Musiker Avi Avital prägt durch seine virtuosen Auftritte über Genregrenzen hinweg eine neue Ära der Mandoline – von Klezmer, Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Zusammen mit dem Bassisten und Oudspieler Omer Avital gründete er die Band „Avital meets Avital“. Beide Avitals stammen aus Familien, die aus Marokko nach Israel ausgewandert sind, sie haben zufällig denselben Nachnamen. Die zwei Musiker haben sich mit klassischer arabischer Musik und Musik aus Nordafrika befasst, Verbindungen zum Jazz entdeckt. Die Idee zur Zusammenarbeit war schon auf der Musikakademie in Jerusalem entstanden. Wegen des gemeinsamen Nachnamens Avital waren die beiden Musiker aufeinander neugierig geworden, obwohl der eine Jazz und der andere klassische Musik studierte.

Die beiden Musiker präsentieren mit Unterstützung von dem Pianistin Omer Klein und dem Perkussionisten Itamar Doari am Sonntag, 22. Oktober 2017, um 17 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden einen Schmelztiegel aus nordafrikanischen Klängen, folkloristischen und klassischen Musiktraditionen, israelischen Harmonien sowie mediterranen Rhythmen, in dem sich am Ende zeigt, wie gut sich sensitive Kammermusik mit wild-emotionalem Jazz verbinden kann.

„Ähnlich der russischen Balalaika und der griechischen Bouzouki hat die Mandoline eine gemischte Identität irgendwo zwischen klassischer und populärer Musik. Diese Wahrnehmung war der Ausgangspunkt, mit dem ich spielen wollte“, erzählt Avi Avital. Seine Eltern stammen aus Marokko und wanderten später nach Israel ein. Avital selbst studierte in Italien und lebt seit einiger Zeit in Berlin. Er ist der erste Mandolin-Solist, der exklusiv bei der Deutschen Grammophon unter Vertrag steht. Sein jüngstes Album „Vivaldi“ von 2015 wurde mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, zuvor wurden bereits seine eigenen Bach-Transkriptionen veröffentlicht sowie „Between Worlds“, eine genreübergreifende CD, die die Grenzen der Kammermusik zwischen klassischer und traditioneller Musik auslotet. Er hat zudem für Naxos und SONY Classical Aufnahmen eingespielt, seinen ersten ECHO gewann er 2008 mit dem David Orlowsky Trio.

Wurzeln in Marokko und im Jemen hat der in Israel geborene, aber seit vielen Jahren in New York lebende Omer Avital, der nicht nur als herausragender Musiker überzeugt, sondern sich auch einen Namen als Komponist, Arrangeur und Bandleader gemacht hat. Sein Album „Abutbul Music“, das er gemeinsam mit seinem Quintett, bestehend aus jungen Musikern der New-Yorker Jazzszene, aufgenommen hat, erschien weltweit beim internationalen Label Jazz Village.

Im Festspielhaus spielt Omer Avital nicht nur Kontrabass – ein typisches Instrument des Jazz –, sondern auch die arabische Kurzhalslaute Oud.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de

Informationen und Eintrittskarten: Tel. 07221 / 30 13 101