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Pressemitteilung BoxID: 679721 (Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH)
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Menuhins musikalischer Enkel

(lifePR) (Baden-Baden, ) Einen Tag nach der konzertanten Aufführung der Oper „Leonore“ interpretiert das Sinfonieorchester Basel am Samstag, 4. November 2017 um 18 Uhr Beethovens dritte Sinfonie –  die „Eroica“. Ivor Bolton dirigiert diesen Abend, an dem der britische Geiger Daniel Hope Edward Elgars Violinkonzert h-Moll interpretieren wird.

Das riesige, spätromantische Violinkonzert von Edward Elgar wurde einst unter der Leitung des Komponisten mit dem jungen Yehudi Menuhin aufgenommen. Und der britische Star-Dirigent, der sich als „musikalischen Enkel“ des großen Geigers bezeichnet, stellt sich bewusst in diese Tradition. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Basel unter dessen Chefdirigenten Ivor Bolton musiziert er am Samstag, 4. November 2017 um 18 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden Elgars Meisterwerk. Anschließend erklingt Beethovens dritte Sinfonie, die „Eroica“.

Beide Meisterwerke sind in ihren Ausmaßen fast schon überdimensioniert. Ansonsten verhalten sie sich fast spiegelbildlich zueinander. Blickt Elgars Konzert beständig zurück, so scheint Beethovens „Eroica“ an eine strahlende Zukunft zu glauben.

Beethovens dritte Sinfonie wurde 1803 vollendet. Man übertreibt sicher nicht, wenn man sie zu den bedeutendsten Sinfonien überhaupt zählt. Beethoven verbindet hier französische Revolutionsklänge und die Musik der Wiener Klassik zu einem Meisterwerk, dessen Originalität Innovationskraft bis heute berührt und auch von Beethoven ergänzt aber nicht übertroffen werden sollte.

Elgars Violinkonzert wurde 1910. Das Werk ist weniger ein Konzert als eine riesige, spätromantische Sinfonie mit einem hochvirtuosen Solopart. Vom Gestus her erinnert die Musik an tragische Werke der Spätromantik etwa der „Pathetique“ von Tschaikowsky. Musikalisch verdankt es Johannes Brahms sehr viel, ist aber dennoch in jeder Note unüberhörbar Elgar. Besonders intensiv wirkt die große, vom Orchester begleitete Kadenz im Schlusssatz des Werkes. Laut Elgar soll sie an eine Windharfe erinnern.   


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