Montag, 19. Februar 2018


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Kammermusikalische Begegnung

Sonntag, 22. Oktober 2017, 11 Uhr

Baden-Baden, (lifePR) - 2008 gründete Gringolts gemeinsam mit seiner Ehefrau und zwei engen Musikerfreunden das Gringolts Quartett. Bereits die zweite CD-Ver­öffentlichung des jungen Ensembles wurde mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet. Bei ihrem Baden-Badener Gastspiel im Rahmen der Brahms-Tage am Sonntag, 22. Oktober 2017, um 11 Uhr haben die Musiker die Streichquartette in a-Moll von den Komponisten Schumann und Brahms mit im Gepäck.

Im Zürich beheimateten Gringolts Quartett fanden sich vier Musiker aus vier Ländern zusammen, die einander schon durch viele kammermusikalische Begegnungen freundschaftlich verbunden waren: Über Jahre hatten der russische Geiger Ilya Gringolts, die rumänische Bratschistin Silvia Simionescu und die armenische Geigerin Anahit Kurtikyan immer wieder auf internationalen Festivals in verschiedenen Formationen gemeinsam musiziert; der deutsche Cellist Claudius Herrmann spielte mit Anahit Kurtikyan im renommierten Amati Quartett Zürich. Was sie miteinander verbindet, sind die große Freude am gemeinsamen Musizieren und die Leidenschaft für das Streichquartettspiel.
In der Sonntags-Matinee am 22. Oktober 2017, um 11 Uhr im Festspielhaus Baden-Baden widmen sich die Musiker den Streichquartetten in a-Moll von Robert Schumann und Johannes Brahms.

„Frei aber einsam“ – FAE, diese drei Töne versteckte Brahms im zweiten und melancholischsten seiner drei Streichquartette. In diesem a-Moll-Werk von 1873 wird nicht mehr so unbedingt gekämpft, wie im ersten Schwesterwerk, es herrscht aber auch noch keine gelöste Freude, wie im dritten. Brahms´ zweites Quartett schaut ganz nach Innen und ist dennoch zu einem der beliebtesten Werke des Komponisten geworden. Arnold Schönberg hat unter anderem an diesem Quartett gezeigt, wie modern der so konservative Brahms komponieren konnte. 

Neben Brahms a-Moll-Quartett erklingt auch das erste Streichquartett von Robert Schumann aus dessen Kammermusikjahr 1842 – es steht ebenfalls in a-Moll. Schumanns Quartette sind nicht vergleichbar mit den Werken Brahms´ oder Mendelssohns, sie stehen ganz für sich und zählen zu den originellsten Beiträgen des Genres.

Die Mitglieder des Gringolts Quartettes spielen alle auf seltenen italienischen Instrumenten: Ilya Gringolts spielt eine Giuseppe Guarneri "del Gesù" Violine, Cremona 1742-43 aus privatem Besitz, Anahit Kurtikyan eine Camillo Camilli Violine, Mantua 1733, Silvia Simionescu eine Jacobus Januarius Bratsche, Cremona 1660 und Claudius Herrmann ein Maggini Cello, Brescia 1600. Auf diesem Instrument spielte einst der große Bewunderer Beethovens Prinz Golizyn, als erster die von ihm in Auftrag gegebenen letzten Streichquartette des Komponisten.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de

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