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Pressemitteilung BoxID: 678529 (Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH)
  • Festspielhaus und Festspiele Baden-Baden gGmbH
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  • 76530 Baden-Baden
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Genau sein Ding: Kavakos spielt Mendelssohn

Freitag, 27. Oktober 2017, 20 Uhr

(lifePR) (Baden-Baden, ) Der griechische Geiger Leonidas Kavakos hat sich als Geiger und Künstler von einzigartiger Qualität auf höchstem technischem Niveau etabliert. Immer wieder sorgt er mit originellen Auftritten und Aufnahmen auf höchstem musikalischem Niveau für Jubel. Ins Festspielhaus Baden-Baden kommt er am Freitag, 27. Oktober 2017, um 20 Uhr mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Herbert Blomstedt und bringt ein Programm, für das er berühmt ist.

Leonidas Kavakos wurde für sein kompromissloses Spiel berühmt – dafür, dass er sich nur seiner Kunst hingibt und dem sonst in der Musikszene üblichen Spiel von Schein und Blendwerk aus dem Wege geht. Der scheue Künstler gilt als der beste Interpret des Violinkonzertes in e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy, 2009 wurde er für seine Einspielungen mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Genau mit diesem Werk ist nun der Ausnahmekünstler im Festspielhaus Baden-Baden zu Gast. Am Freitag, 27. Oktober 2017, um 20 Uhr wird er vom Gewandhausorchester Leipzig unter seinem ehemaligen Chefdirigenten Herbert Blomstedt begleitet, der dem Orchester, das er von 1998 bis 2005 leitete, seither eng verbunden blieb.

„Die Geige ist meine Stimme, wenn ich spiele. Sie ist also ein Teil von mir“, sagt Leonidas Kavakos. Mit fünf Jahren schenkten ihm seine Eltern – beide Musiker – eine Geige. Leonidas Kavakos ist ein ungemein vielseitiger Geiger: Sein Repertoire reicht von Bach bis Henze und immer wieder schlüpft er auch in die Rolle des Dirigenten. In diesem Jahr wurde er in Kopenhagen mit dem Léonie-Sonning-Musikpreis ausgezeichnet, einer der weltweit angesehensten Ehrungen für Musikerinnen und Musiker. In der aktuellen Spielzeit ist Leonidas Kavakos Residenzkünstler im Wiener Musikverein und beim Concertgebouw-Orchester Amsterdam.

Nach Mendelssohns Konzert von 1844 erklingt im Festspielhaus Bruckners siebte Sinfonie von 1883. Beide Werke zählen zum Kernbestand des musikalischen Repertoires. Mendelssohns Violinkonzert ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Melodisches mit Virtuosem in perfekter Balance hält – das Werk wurde zum Vorbild für zahlreiche nachfolgende Violinkonzerte.

Bruckners siebte ist neben der vierten die beliebteste Sinfonie des Komponisten. Ihr langsamer Satz reagiert auf den Tod Richard Wagners, den Bruckner sehr verehrte. In ihrem Kopfsatz findet sich der vielleicht längste melodische Einfall der romantischen Sinfonik.

Weitere Informationen: www.festspielhaus.de