"LUDWIG2 - Das Musical" - in Ludwigs Festspielhaus in Füssen

Der Mythos des bayerischen Märchenkönigs als packendes Musical

(lifePR) ( Füssen, )
In Füssen wird bis 2020 der König zu neuem Leben erweckt. Das Musical „Ludwig2“ erzählt die eindrucksvolle Geschichte des „Märchenkönigs“ Ludwig II. von Bayern, der nicht nur durch die Errichtung von Schloss Neuschwanstein, der Förderung des Komponisten Richard Wagner und seiner Zuneigung zur Kaiserin Sisi (Elisabeth von Österreich) unsterblich wurde. „Ludwig2“ stellt (die zeitlosen) Sachzwänge politischer Macht gegen die Berechtigung zum Träumen – und jedem Zuschauer die läuternde Frage: „Wenn man die Träume seiner Kindheit mit Füßen tritt, lohnt es dann, erwachsen zu sein?“

Das legendenumrankte Leben des Königs wird auch 2019-2020 exklusiv in der traumhaften Kulisse des Ludwig Festspielhauses in Füssen präsentiert – auf Deutschlands größter Musical-Drehbühne inkl. 90.000 Liter Wasserbassin direkt gegenüber dem Schloss Neuschwanstein. Im opulenten Bühnenbild erwecken die Stars der aktuellen Musical-Szene (u.a. Jan Ammann, Nicole Ciroth, Uwe Kröger und Matthias Stockinger) die Protagonisten zu neuem Leben. „Ludwig2“ ist vom 16. Mai 2019 bis 5. Januar 2020 ausschließlich in Ludwigs Festspielhaus in Füssen zu bewundern. Tickets und weitere Informationen unter www.das-festspielhaus.de.

„Das Ende von Musik ist für meine Seele auch noch heute ein kleines bisschen wie Sterben. Der Beginn ist das Leben selbst.“ Ludwig II. in „Ludwig2 – Das Musical“

Ludwig II., sein Leben ist bis heute ein Mysterium. Es verläuft zwischen Liebe und Verrat, zwischen Krieg und Kultur, zwischen Genie und Wahnsinn – und endet in einem bis heute ungeklärten Tod. In der einzigartigen Atmosphäre des Festspielhauses in Füssen (mit Blick auf Schloss Neuschwanstein) erleben die Zuschauer die schwierige Kindheit Ludwigs, seine Krönung als Ludwig II. König von Bayern und die schweren Entscheidungen zwischen kriegerischer Politik und schwärmerischer Kultur. Vor den Intrigen der Politiker, den Machenschaften der Lobbyisten und der vermeintlichen Unvermeidbarkeit von Krieg sucht Ludwig verzweifelt die Flucht in die schönen Künste, in seine Zuneigung zu Sisi und in die Traumwelten seiner Schlösser. „Ludwig2“ zeigt das Ringen des erwachsenen Königs um das schwärmerische Weltbild seiner Kindheit gegen eine konträre und unerbittliche Realität.

Die Form des Musicals wird dabei optimal dem Thema gerecht. Buch und Liedtexte von Rolf Rettberg sowie die Musik von Christopher Franke, Nic Raine und Konstantin Wecker vermögen es, die Zuschauer stimmungsvoll in die Zeit zu versetzen, aber viel mehr noch den Emotionen der Protagonisten Stimme zu verleihen. Sei es beim inneren Ringen des jungen Königs um seine eigenen Wertvorstellungen, bei der energischen Auseinandersetzung mit bornierten Beratern und Politikern oder den gefühlvollen Duetten mit seinem Bruder Otto und Kaiserin Sisi.

„Bau ein Schloss wie ein Traum!“ – ein wahrhaft königliches Bühnenbild

Prachtvolle Kostüme und ein aufwendiges Bühnenbild machen die spannend-mitreißende Dramaturgie des Musicals zu einem Gesamtkunstwerk für alle Sinne. Auf Deutschlands größter Musical-Drehbühne (28 Meter im Durchmesser) finden die rund fünfzig Protagonisten in rund zweihundert verschiedenen Kostümen Platz. Der 90.000 Liter Wasserbassin bietet Platz für dramatische wie romantische Szenen sowie ein Wasserballett, das effektvoll die Handlung unterstützt. Für die bedrückende Darstellung der Kriege nutzen die Kreativen außerdem über vier Meter hohe Skelettkreaturen. Diese stammen aus der Kreativschmiede von Michael Curry in Portland, Oregon, USA. Curry zählt zu den besten Erbauern von kunstvollen Bühnenfiguren weltweit. Der mehrfache Emmy-Preisträger schuf bereits Kunstwerke für die Walt Disney Company, den Cirque du Soleil, das Olympische Komitee sowie für Stars wie Michael Jackson, Madonna, Cher, Lady Gaga oder Britney Spears.

Absolut einzigartig wird die Szenerie durch die besondere Atmosphäre und Lage von Ludwigs Festspielhaus in Füssen direkt am Ufer des Forggensees. Es zählt zu den größten Festspielhäusern Deutschlands und ist architektonisch dem berühmten Festspielhaus in Bayreuth und den Plänen von Gottfried Semper für ein Wagner-Theater in München nachempfunden. Das Haus verfügt über eine moderne und imposante Bühnentechnik sowie über eine ausgezeichnete Akustik. Der einzigartige Blick auf die majestätische Bergwelt mit dem Schloss Neuschwanstein, ein eindrucksvoller Barockgarten und viel Liebe zum Detail machen einen Besuch des Musicals bereits zum Erlebnis bevor sich der erste Vorhang hebt.

„Ludwig2 – Das Musical“ feierte 2005 Uraufführung im Festspielhaus in Füssen – und begeisterte seit der Neu-Inszenierung 2016 bereits mehr als 100.000 Zuschauer. 2019 kehrt das Musical exklusiv und eindrucksvoll nach Füssen zurück. Mit seiner zeitlosen Handlung zählt es zu einem der emotionalsten und ergreifendsten Musicals in deutscher Sprache.

Die Handlung: Ludwig2 – Mehr als eine Zeitreise

„Gott hat uns nicht gemacht, um Krieg zu führen“

„Die Tränen, die du als Kind vergossen hast, reichen für ein ganzes Leben“

Der erste Akt von „Ludwig2 – Das Musical“ beginnt mit den Erlebnissen von Ludwig als Kind.

Es beleuchtet das schwierige Verhältnis zu seinen Eltern genauso wie die Nähe zu seiner Amme. Nach dem überraschenden Tod seines Vaters, Maximilian II. König von Bayern, wird Ludwig mit gerade einmal 18 Jahren zum neuen König von Bayern gekrönt. Seine Minister und das Militär hoffen mit dem jungen König leichtes Spiel zu haben. Doch Ludwig hasst Kriege. Er liebt die Kunst und die Musik – und hat große Pläne für „sein“ Bayern. Mit Elisabeth Kaiserin von Österreich – genannt Sisi – verbindet ihn eine intensive Seelenverwandtschaft. Als er die stürmisch eingegangene Verlobung mit deren Schwester Sophie löst, droht auch seine Beziehung zu Sisi zu scheitern. Der Verzweiflung nahe erscheint dem jungen König sein Kinder-Ich, der kleine Prinz Ludwig, und ermahnt ihn, seinen Träumen und seiner Haltung treu zu bleiben und stark zu sein.

„Es ist gar schön von Soldaten zu sagen: Der schönste Tod ist der Tod auf dem Schlachtfeld. Aber die schönsten Toten sind die Toten auf dem Schlachtfeld nicht.“

Namenloser Soldat in „Ludwig2 – Das Musical“

Der zweite Akt steigert Ludwigs Dilemma: der Krieg mit Frankreich ist unausweichlich. Sein Bruder Otto eilt kriegsbegeistert an die Front und wird anschließend schwer traumatisiert in die Anstalt von Doktor Gudden gebracht. Ludwig trifft dort seinen Bruder wieder und ist entsetzt über dessen Zustand. Erneut erscheint ihm der kleine Prinz Ludwig und erinnert ihn an seine Visionen und Wünsche. Der König schwört sich und seinem bayerischen Volk, nie wieder Krieg zu führen. Stattdessen beginnt er, Schlösser zu bauen.

Doch der „Münchner Widerstand“ und die Verschwörer formieren sich. Der Nervenarzt Dr. Gudden scheint ihnen dabei ein geeigneter Helfershelfer. Er soll Ludwig für geisteskrank erklären und damit seine Entmachtung ermöglichen. Die Freunde Ludwigs versuchen, das Unheil abzuwenden, aber letztlich folgt die Verhaftung Ludwigs auf Schloss Neuschwanstein.

Ludwig wird nach Schloss Berg gebracht und Dr. Gudden plagt das schlechte Gewissen. In einer unvorhersehbaren Wendung erklärt er dem König seine Loyalität und Unterstützung.

Doch die Widersacher des Königs führen längst anderes im Schilde…

LUDWIG II. – König von Bayern – Die Geschichte hinter dem Musical

Otto Friedrich Wilhelm Ludwig, Rufname Ludwig (auf Wunsch des Großvaters), wurde am 25. August 1845 in Nymphenburg bei München als ältester Sohn des Kronprinzen Maximilian und der Kronprinzessin Marie geboren. Eine besondere Bedeutung für Ludwig, der von Kindesbeinen an gerne mit Bausteinen spielte, hatte seine Erzieherin Sibylle Meilhaus, mit der er lebenslang in Kontakt blieb. 1848 dankte Prinz Ludwigs Großvater, König Ludwig I.

von Bayern, ab, Ludwigs Vater Maximilian wurde König und Ludwig zum Kronprinzen. Das Verhältnis zum Vater beschreibt Ludwig II. später als distanziert und kalt.

1864 verstirbt König Maximilian von Bayern überraschend. Noch am gleichen Tag wird der 18-jährige Sohn als Ludwig II. zum König von Bayern ausgerufen. Schon kurze Zeit später widmet sich der junge König der Förderung von Kunst und Kultur. Besonders der Komponist Richard Wagner profitiert von der Freundschaft und Förderung des Königs. 1866 unterschreibt Ludwig II. den Mobilmachungsbefehlt zum Krieg gegen Preußen –gegen seine Überzeugung, aber aus dem Zwang der Bündnispflicht des Deutschen Bundes heraus. Nach der Niederlage untersteht Bayern dem preußischen Oberbefehl. 1867 verkündet Ludwig II.

überraschend die Verlobung mit Sophie Charlotte in Bayern – der jüngsten Schwester von Kaiserin Elisabeth von Österreich (bekannt als „Sisi“). Noch im selben Jahr löste der König die Verlobung zur Empörung der zeitgenössischen Adelswelt wieder auf. 1870 zieht Bayern an der Seite Preußens in den Krieg gegen Frankreich. Im selben Jahr unterschreibt der den sogenannten Kaiserbrief, in dem Ludwig II. dem Preußenkönig Wilhelm I. bittet, den Titel des Deutschen Kaisers anzunehmen.

Nach dem Verlust der bayerischen Souveränität zieht sich Ludwig II. immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück. Seine zahlreichen Bauarbeiten sorgen für Schulden in Millionenhöhe.

Am 8. Juni 1886 wird Ludwig II. auf Betreiben der Regierung durch die Ärzte Bernhard von Gudden, Friedrich Wilhelm Hagen, Hubert von Grashey und Max Hubrich für „seelengestört“ und „unheilbar“ erklärt. Das Gutachten wird ohne persönliche Untersuchung des „Patienten“ erstellt. Sein langjähriger Leibarzt wurde nicht befragt. Am 9. Juni 1886 wird Ludwig II.

offiziell entmündigt, am 12. Juni zwangsweise nach Schloss Berg am Ufer des Starnberger Sees gebracht und unter die Aufsicht von Bernhard von Gudden gestellt. Am Abend des 13.

Juni 1886 werden Ludwig II. und von Gudden leblos im Starnberger See gefunden. Offiziell heißt es, der König sei in „suizidaler Absicht“ ertrunken. Spekulationen über einen Unfall oder gar einen politisch begründeten Mord halten sich bis heute.

„Ludwig2 – Das Musical“ – Ein Team wie ein Traum

In der einzigartigen Kulisse von Ludwigs Festspielhaus in Füssen erwecken die Stars der aktuellen Musical-Szene die Zeit von Ludwig II. König von Bayern zu neuem Leben – mit auf der Besetzungsliste stehen u.a. Jan Ammann, Matthias Stockinger, Uwe Kröger, Nicole Ciroth und Alexander Kerbst.

Jan Ammann – König Ludwig II.

Jan Ammann zählt zu den bekanntesten Musicaldarstellern im gesamten deutschsprachigen Raum. Er wurde zum klassischen Sänger ausgebildet, erhielt Stipendien an der Rice University in Houston und absolvierte Meisterklassen in New York, Leipzig und am Mozarteum in Salzburg. Seinen ersten Ludwig II. gab er im Füssener Musical „Ludwig II. - Sehnsucht nach dem Paradies“, gefolgt von der Titelpartie in der nächsten Welturaufführung, „Ludwig2“, ebenfalls in Füssen. Er war in Stuttgart bereits Graf Krolock in „Tanz der Vampire“, Maxim de Winter in „Rebecca“ und Kerchak in „Tarzan“. Jan Ammann ist zudem ein gefragter Solist für Konzerte und Liederabende in ganz Europa. 2011 und 2012 wurde er von der Musicalzeitschrift DA CAPO als „Bester Hauptdarsteller in einer Long Run Produktion“ ausgezeichnet.

Matthias Stockinger – König Ludwig II.

Der gebürtige Saarländer absolvierte sein Studium in Gesang und Schauspiel an der Folkwang-Hochschule in Essen. Stockinger gehörte zur Premierenbesetzung von Roman Polanskis „Tanz der Vampire“ in Berlin, Oberhausen und Stuttgart. Im Sommer 2011 spielte er König Ludwig II. in der Neuinszenierung des Musicals „Ludwig2“ und ist auch auf der CD in der Titelrolle zu hören. Er war am Wiener Raimund Theater als Frith in „Rebecca“ und bei den Thuner Seespielen in „West Side Story“ zu erleben. In Innsbruck spielte er den „Bassanio“ in der Weltpremiere von „SHylOCK!“. Seit 2012/13 ist er festes Ensemblemitglied des Theaters Trier. 2016 kehrte Stockinger als Märchenkönig in „Ludwig²“ nach Füssen zurück. Mit seiner eigenen Konzertreihe „Face to Face“ sowie den fremdproduzierten Konzertformaten „Musicals in Concert“ und „Merci Udo“ ist er deutschlandweit auf Tour.

Nicole Ciroth – Kaiserin Sisi

Die Diplom-Musiktherapeutin ist ein echtes Multitalent. Nicole Ciroth wurde 1990 in Stockholm Vize-Weltmeisterin und 1991 in Bern Vize-Europameisterin im Gruppenvoltigieren.

Von 1998 bis 2001 absolvierte sie die Ausbildung zur Musicaldarstellerin am Ballett Centrum Kurfürstendamm Karree in Berlin. Sie spielt Klavier, Geige und Flamencogitarre und ist Dozentin für Musiktheorie und Gesang an der Berliner Schauspielschule Transform. Ihr Sopran und ihre kräftige Beltstimme umfasst drei Oktaven, ihre Tanzausbildung u.a. Jazz und Modern Dance, Ballett, Step, Flamenco und argentinischer Tango. Als TV-Darstellerin hatte sie Auftritte in den Serien „Edel & Stark“ (Sat.1.), „Unser Charly“ (ZDF) und GZSZ (RTL). Auf der Bühne spielte sie u.a. in „Grease“ und „Les Miserables“, die Christine im „Phantom der Oper“, war Dance-Captain in der Oper „Carmen“ und verkörpert in „Ludwig²“ unter anderem die Kaiserin Sisi.

Uwe Kröger – Dr. Gudden

Der große Durchbruch gelang Uwe Kröger 1992 im Theater an der Wien mit der Rolle des Todes in der Welturaufführung von „Elisabeth“. Er spielte u.a. in „Starlight Express“, „Die 3 Musketiere“, „Napoleon“, „The Rocky Horror Show“, „Les Misérables“ und in den deutschen Erstaufführungen von „Miss Saigon“, „Disney`s Die Schöne und das Biest“, „Dr. Dolittle“ und in Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ sowie in den Uraufführungen von „Rebecca“ und „Mozart!“. Uwe Kröger brillierte in den letzten Jahren in Monty Pythons „Spamalot“, „Annie“, „Besuch der alten Dame“, „Ludwig²“, „Nostradamus“, „Hairspray“, „La Cage aux Folles“, „Die Päpstin“, „The Sound of Music“ und in „Addams Family”. 2015 bekam er das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Alexander Kerbst – Freiherr von Lutz

Kerbst singt, spielt, tanzt, inszeniert und führt Regie. 2014 und 2015 war er mit „Die Nacht der Musicals“ als Solist auf Europatour. Er stand mehrfach vor der Kamera, unter anderem in der Action-Serie „Lasko – die Faust Gottes“. Kerbst ist Falco im gleichnamigen Musical und sang gemeinsam mit Schlagerstar Helene Fischer in deren ZDF-Show ein Medley aus „Der Kommissar“, „Jeannie“, „Rock me Amadeus“ und „Out of the Dark“. Alexander Kerbst ist auch als Regisseur tätig. 2014/15 war seine Inszenierung von Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ im Repertoire des Theaters Trier zu erleben. Als Chansonier war er Preisträger bei beim Nationalen Brecht-Eisler-Wettbewerb in Berlin sowie beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin, den er 2009 als Jury-Mitglied bei den Finals begleitete).
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