Samstag, 25. November 2017


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Die Jury des 12. FESTIVAL DES DEUTSCHEN FILMS

Francine Brücher, Karoline Eichhorn und Ralph Schwingel entscheiden über die Vergabe des FILMKUNSTPREISES 2016 für den besten Film des Wettbewerbs

Ludwigshafen, (lifePR) - Filmwirtschaft, Schauspiel und Produktion vertreten mit Francine Brücher, Karoline Eichhorn und Ralph Schwingel die Jury des 12. Festival des deutschen Films. Sie vergibt am Ende des Festivals aus dem 24 Produktionen umfassenden Wettbewerb den Filmkunstpreis, dotiert mit insgesamt 50.000 €, der von der BASF gesponsert wird. 10.000 € erhalten jeweils die Regie und die Produktion, 30.000 € gehen als Förderung an den Kinofilmverleih des Films.

Die Jury:

Francine Brücher, Grande Dame der Filmwelt, geboren in Frankreich, aufgewachsen in der Schweiz, wurde sie 1972 die Verkaufschefin im legendären „Filmverlag der Autoren", der die Helden des damals Jungen Deutschen Films präsentierte: von Rainer Werner Fassbinder über Wim Wenders oder Edgar Reitz bis zu Werner Schroeter, Hark Bohm, den Schamonis. Francine Brücher wurde die Chefin bei Metropolis Film Zürich und arbeitete für Pierre Grise in Paris, um dort Kinomeister wie Jacques Rivette oder Otar Iosseliani zu betreuen. 20 Jahre lang war sie schließlich die Repräsentantin des Schweizer Films bei Swiss Films Zürich.

Karoline Eichhorn, großartige deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin mit einer gewaltigen Erfahrung und außerordentlicher Präsenz, mit Recht ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, erhielt sie gleich schon als Nachwuchsdarstellerin den ,Silbernen

Löwen‘ von Venedig, später den ,Adolf Grimme Preis‘ und zwei Mal den ,Bayerischen Filmpreis‘. Zehn teilweise berühmt gewordene Hörspiele und über 50 Filmrollen markieren ihren bisherigen Weg. Aufgewachsen in Stuttgart, wirkte sie zunächst am Theater in Bochum und Berlin, Hamburg und Wien, bis sie 1995 neben Götz George in „Der Sandmann" als Debütantin des Films glänzte und seitdem ohne Unterbrechung in zahlreichen Filmen mitwirkt. 2012 war Karoline Eichhorn Mitglied der Internationalen Jury des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg.

Ralph Schwingel, Filmproduzent mit Sitz in Hamburg, aufgewachsen in Neunkirchen an der Saar, hat eigentlich Psychologie studiert und wollte vor ein paar Jahren auch wieder in diesem Feld arbeiten, ist aber irgendwie das Filmeproduzieren nicht losgeworden, das er ja auch überaus erfolgreich jahrzehnte lang betrieben hat – mit Filmwerken von Fatih Akin, etwa „Gegen die Wand" 2004, Filmen von Anno Saul, Buket Alakus oder Sven Taddicken („Emmas Glück"), Ole Christian Madsen („Tage des Zorns" mit Mads Mikkelsen), Nana Neul oder mit „Ein Tick anders" von Andi Rogenhagen, der 2011 auch auf dem Festival des deutschen Films zu sehen war, ebenso wie „Adieu Paris" 2013.

„Bei dem hochkarätigen Wettbewerb wird es die Jury dieses Jahr nicht leicht haben, eine Entscheidung zu fällen. Mit Francine Brücher konnten wir eine langjährige, hochgeschätzte Ratgeberin für die Juryarbeit gewinnen, die mir vor 25 Jahren versuchte, die internationale Filmbranche zu erklären. Ralph Schwingel war quasi Geburtshelfer des Festivals, denn er war schon 2005 in der ersten Jury des Festivals. Und Karoline Eichhorn habe ich bereits beim Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg kennen und schätzen gelernt. Ich bin sehr gespannt, wer am Ende ausgezeichnet wird und freue mich auf die Zusammenarbeit."

Dr. Michael Kötz, Festivaldirektor

 

Festival des deutschen Films gGmbH

Ein Festival wie kein anderes. Mit zuletzt 88.000 Besuchern in einer Zeltlandschaft am Rhein. Ein Festival, bei dem nicht vom Geld die Rede ist, sondern von der Kunst des Kinos. Ein Ort der Begegnung von Publikum, Stars und Branche. Aus Liebe zum Kino - seit 2005 auf der Parkinsel Ludwigshafen am Rhein.

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