Samstag, 21. Oktober 2017


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Weltkonjunktur: Langsame Erholung mit Rückschlagsrisiken

Jahrbuch erläutert Rahmenbedingungen für auslandsaktive Unternehmen

Frankfurt am Main, (lifePR) - Die Weltwirtschaftskrise hat einmal mehr sichtbar gemacht, wie eng die deutsche Wirtschaft mit ihren Auslandsmärkten verzahnt ist. Gerade im deutschen Außenhandel hat sie deutliche Spuren hinterlassen. Mit dem Verlust des Vertrauens in die Finanzmärkte, dem abrupten Ende des Aufschwungs in den wichtigen Industrienationen, dem Atemholen in der VR China und der allgemeinen Verunsicherung der Verbraucher ist die wichtigste deutsche Konjunkturstütze, der Export, eingebrochen. Die Experten des soeben veröffentlichten Jahrbuchs Außenwirtschaft 2010 erwarten für 2009 ein Minus von 15%. Für das Welthandelsvolumen wird ein Rückgang von 12% angenommen. Die Weltproduktion hat zur Jahresmitte 2009 die Talsohle durchschritten. Dennoch: Der drastische Einbruch, der sich gegen Ende 2008 Bahn brach und in der ersten Jahreshälfte 2009 eskalierte, führt im Gesamtjahr zu einem Rückgang des weltweiten BIP von etwa 1,4%. Für 2010 sind die Aussichten dagegen verhalten positiv. Die Auslandsnachfrage dürfte sich weiter erholen, so dass die deutschen Ausfuhren hierzulande erneut zur treibenden Kraft des Aufschwungs werden könnten.

Wachstumsmotor für die Weltkonjunktur werden die asiatischen Staaten, allen voran die VR China, sein, während Westeuropa und insbesondere Deutschland voraussichtlich nur langsam Tritt fassen. Gefahren für den erhofften Boom drohen von vielen Seiten. Kehrt das Vertrauen in die Märkte nicht zurück, werden auch die Finanzierungspartner weiterhin zurückhaltend agieren. Auch müssen die politischen Weichen richtig gestellt sein: Protektionismus im Außenhandel würde ebenso schädlich sein wie mangelndes Augenmaß bei der Sanierung der durch staatliche Konjunkturprogramme belasteten öffentlichen Haushalte - nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen Industrieländern.

Das Jahrbuch Außenwirtschaft 2010, herausgegeben vom F.A.Z.- Institut, versteht sich als Forum und Nachschlagewerk für grenzüberschreitend aktive Unternehmen. Bereits im 6. Jahrgang berichtet es über internationale Märkte und Rahmenbedingungen, Geschäftschancen, Förder- und Finanzierungsinstrumente sowie mögliche Partner und Kontaktstellen. Experten aus der Wirtschaft äußern sich zudem zu praktischen Aspekten des Auslandsgeschäfts.

Das "Jahrbuch Außenwirtschaft 2010 - Expertenwissen zu Partnern, Märkten, Recht, Logistik und Finanzierung" ist eine Publikation des F.A.Z.-Instituts. Es ist im Oktober 2009 erschienen, umfasst 206 Seiten, Hardcover, und kostet 38 Euro inkl. MwSt. ISBN-13: 978-3-89981-732-4.

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