Europäisches Landmarkenprojekt der FAKT AG: Kooperationen mit der Universität Széchenyi István und den Gemeinden Hegyeshalom/Bezenye vereinbart

(lifePR) ( Essen, )
Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die FAKT AG am gestrigen Dienstag auf dem Campus der Széchenyi István Universität in Mosonmagyaróvár den Projektfortschritt sowie die für dieses Jahr geplanten Arbeitsschwerpunkte zur Realisierung des Landmarkenprojektes in Hegyeshalom und Bezenye  vor.

„Wir freuen uns auf die Umsetzung des Projektes, welches eine große Bedeutung für Ungarn hat“. Mit diesen Worten leitete Dr. János Kálman, Vertreter des Regierungsbeauftragen, die Projektvorstellung ein. „Die Universität wird das Projekt bestmöglich unterstützen“, ergänzte Dekanin Prof. Dr. Eva Szalka.

Hubert Schulte-Kemper, Vorstandsvorsitzender der FAKT AG, sieht dieses herausragende Projekt, welches eine große Bedeutung für Ungarn hat, auf Augenhöhe mit Projekten großer Unternehmen wie Mercedes oder Audi. Er betonte, dass er trotz VIP-Status sehr viel Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den beiden Kommunen Hegyeshalom und Bezenye legt. Besonders hervorzuheben ist, dass eine der größten Onshore-Fischzuchten entstehen wird. Außerdem soll ein „menschenwürdiges System für das sichere Übernachten von LKW- und Wohnmobilfahrern etabliert werden“, so Schulte-Kemper. Förderanträge für ein Investitionsvolumen in Höhe von aktuell 600 Millionen Euro sind gestellt.

Karoly Zetko vom Kooperationspartner E.ON Hungária gab einen ersten Einblick in das für den Standort geplante und nachhaltige Energieversorgungskonzept.

Mit der Széchenyi Universität wird es zukünftig eine intensive wechselseitige Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Ausbildung in den Bereichen Agrarökonomie, Bodenkunde, pflanzliche Erzeugung, Pflanzenschutz, Lebensmittelverarbeitung, Abfallwirtschaft und Aquakultur geben. Geplant sind Forschungsprojekte, die sich auf das Landmarkenprojekt beziehen und im Rahmen von Studien- oder Abschlussarbeiten erstellt werden können. So können die Studierenden ihre theoretischen Kenntnisse direkt auf aktuelle und spezifische Fragen der beruflichen Praxis anwenden. Auch Gastvorträge der FAKT AG gehören zur zukünftigen Zusammenarbeit. „Wir freuen uns auf eine intensive und gute Zusammenarbeit“, so Prof. Dr. Molnar, Széchenyi Universität.

Darüber hinaus erleichtert die Kooperation den Lehr- und Forschungstransfer zwischen der Universität und der FAKT AG. Dazu gehört auch die systematische Weiterentwicklung von akademischen Weiterbildungsangeboten. Die Zusammenarbeit ist auch wertvoll für die Orientierung im Vorlesungsbetrieb. Aktuelle und zukünftige Themen und Trends können aufgegriffen und in die Lehrinhalte einbezogen werden, so dass sich die aktuelle Lehre an den Bedürfnissen der Branche orientiert.

Sowohl die FAKT AG als auch die Széchenyi Universität teilen die Einschätzung, dass Ungarn und seine Lage im Kern Europas sowie die Nähe zu attraktiven Absatzmärkten, die starke staatliche Betonung des Agrarsektors, die guten Grundwasserpotenziale, die hochqualifizierten Arbeitskräfte sowie das wettbewerbsfähige Lohnniveau eine sehr gute Grundlage für den Aufbau eines modernen, international marktorientierten Standorts für die Herstellung, Verarbeitung und den Vertrieb von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bilden.

Mit den Gemeinden Hegyeshalom und Bezenye wurde eine gemeinsame Vereinbarung zum Abschluss eines Siedlungsgestaltungsvertrages unterzeichnet, der die Zusammenarbeit im Raumplanungsverfahren regelt. Die beiden Bürgermeister László Szöke und Dr. Erika Marcus sehen der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der FAKT AG und den daraus resultierenden Vorteilen für alle am Projekt beteiligten Personen äußerst positiv entgegen.

„Ich freue mich, dass wir mit unseren ungarischen Kollegen in so vielen verschiedenen Bereichen ein ambitioniertes Paket der Zusammenarbeit schnüren konnten. Mit diesem Projekt wollen wir die ungarische Agrarpolitik positiv mitgestalten. Personell wird die FAKT-Gruppe daher noch stark aufstocken“, so Schulte-Kemper.

Das Essener Unternehmen FAKT AG will mit seinen Kooperationspartnern E.ON, KÉSZ und Landgard in Ungarn ein nachhaltiges Agrar- und Wirtschaftszentrum von europäischer Dimension verwirklichen. Auf einer Fläche von knapp 500 Fußballfeldern plant der Projektträger FAKT AG eine Kombination aus Landwirtschaft, Logistik und Wohnen. E.ON wird für dieses Großprojekt im Dreiländereck Ungarn-Österreich-Slowakei die klimafreundliche Energie-Infrastruktur für Strom, Wärme und Kälte entwickeln, umsetzen und betreiben.

Schwerpunkte des Landmarkenprojekts sind Gewächshauskomplexe für den ganzjährigen Anbau von Paprika, Tomaten, Auberginen oder Küchenkräutern. Europas größte Onshore-Fischzucht sowie die industrielle Weiterverarbeitung der vor Ort erzeugten Produkte, sowie der Erhöhung der Wertschöpfung der gesamten ungarischen Landwirtschaft, einschließlich Kühlhäuser und Logistikzentrum sind weitere Bausteine des Wirtschaftskonzepts. Darüber hinaus soll ein modernes, familiengerechtes Wohnquartier mit Kindergarten, Grundschule, Einkaufszentrum sowie Hotel- und Konferenzzentrum entstehen.

Informationen unter: www.fakt-ag.com
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