Freitag, 20. Oktober 2017


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"Skippers Sicherheitstipps" - traurige Resonanz der Politik

Nur CDU- und Piraten-Fraktion im Landtag im Schleswig-Holstein reagierten auf Aktion pro "Sicherheit auf See" / Fachverband Seenot-Rettungsmittel e. V. contra Kürzungen bei Wasserschutzpolizei-Prävention

Köln-Ossendorf, (lifePR) - Ein bitteres Resümee zog der Vorstand des Fachverband Seenot-Rettungsmittel (FSR) seiner im April gestarteten Initiative für die Beibehaltung der Präventionsreihe "Skippers Sicherheitstipps" der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein. Der FSR hatte jedem einzelnen Abgeordneten und jeder Abgeordneten sowie das Innenministerium und die Staatskanzlei angeschrieben und gegen den Plan des Landes Schleswig-Holstein argumentiert, sämtliche Präventionsaktivitäten der Wasserschutzpolizei zum Bereich "Sicherheit auf See" komplett einzustellen. "Die Bilanz ist ernüchternd. Einzig die CDU-Fraktion folgte unserer Sichtweise und die Piraten-Fraktion begründete zumindest noch einmal mit Bedauern ihre Sparentscheidung", berichtete FSR-Vorsitzender Michael Dibowski und weiter: "Bei FDP, Grünen, Südschleswigschem Wählerverband und SPD hielt es von den vielen Angeordneten nicht einmal jemand für notwendig, auf unseren Brief auch nur zu antworten. Bei einer Sache, bei der es um Menschenleben gehen kann, ist das eine traurige Resonanz."

Als besonders irritierend wertet der FSR-Vorstand, zu dem Michael Dibowski (Vorsitzender), Jan-Ulrich-Bernhardt (2. Vorsitzender) und Holger Mügge (Finanzvorstand) zählen, die Stellungnahme von Innenminister Stefan Studt. "Er sieht den FSR und seine Mitglieder durch die Einstellung in ihren ,kommerziellen Interessen' berührt. Diese Sicht der Dinge weisen wir entschieden zurück. Wir erinnern daran, dass der FSR Übungsmaterial kostenlos und anbieterneutral zur Verfügung stellt und dass dieses Verfahren im Dienst der Sache über Jahre vom Land gewünscht war, reibungslos funktionierte und erst in dem Moment im Innenministerium auf Kritik stieß, als gespart werden sollte", so der FSR-Vorstand und weiter: "Wir können darin keine Logik erkennen.".

FSR-Vorsitzender Dibowski fasst zusammen: "Wir freuen uns, dass die anderen Küstenländer, die das Konzept der ,Skippers Sicherheitstipps' von ihren schleswig-holsteinischen Kollegen aufgegriffen haben, dem schlechten Beispiel der Kieler Landesregierung nicht folgen, sondern die Aktionen fortführen. Denn die Schulungen in Vereinen, auf Fachmessen, Hafenfesten etc. sind ein wertvolles Element zur Unfallverhütung auf See. Sie sind ein Beitrag dazu, womöglich Leben zu retten."

Im FSR haben sich 14 führende deutsche Unternehmen - Hersteller und Importeure von Seenot-Rettungsmitteln - zusammengeschlossen, deren Ziel es ist, die Sicherheit auf dem Wasser zu verbessern. Informationen rund um das Thema Seenot-Rettungsmittel und das Verhalten auf dem Wasser erteilt der FSR, Gunther-Plüschow-Straße 8, 50829 Köln, Telefon: 0221/595710 sowie unter www.fsr.de.com

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