Branchenzentrum Ausbau und Fassade feierlich eröffnet

Leuchtturm für das deutsche Stuckateurhandwerk

(lifePR) ( Rutesheim, )
Nach langer Planung konnte heute von Rainer König, 1. Vorsitzender des Fachverbandes der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg, das neue Branchenzentrum Ausbau und Fassade eingeweiht werden. Unter einem Dach wurden die bisher dezentralen Standorte des Fachverbandes und seines Kompetenzzentrums Ausbau und Fassade zusammen geführt. Neben großzügigen Konferenz- und Tagungsräumen erwarten die Seminarteilnehmer nun auch funktionale und preisgünstige Übernachtungsmöglichkeiten.



Nach Grußworten von Andreas Kepper, Regierungsdirektor Handwerks- und Gewerbeförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Susanne Widmaier, Bürgermeisterin von Rutesheim und Marc Biadacz (MdB) sowie einer Videobotschaft von Staatssekretärin Katrin Schütz aus dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg führte Stuckateurmeister Rainer König die rund 170 Gäste in einer Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte des Branchenzentrums und erläuterte die Vision, die sich aus diesem Leuchtturmprojekt für die Ausbaugewerke ergibt.

„Letztlich ist es die Stärke einer Gemeinschaft, die eine wesentliche Basis für solche Erfolge bildet. Es erfüllt mich mit Stolz, dass die Mitgliedsunternehmen und Innungen des Stuckateurhandwerks in Baden-Württemberg diese Stärke entwickeln konnten, die nun in Form des neuen Branchenzentrums Ausbau und Fassade in Rutesheim Früchte trägt“ sagte Landesinnungsmeister König.

„Hier ist ein neuer Ort mit besten räumlichen Voraussetzungen für unsere Unternehmer und Fachkräfte von heute und morgen zur beruflichen Qualifizierung entstanden. Ein Ort auch, an dem die Innovationen beschleunigt in den Markt transferiert werden. Und nicht zuletzt auch ein Ort für unsere geschätzten Partner der Bau- und Ausbau-Branche, ein Ort des Dialogs zwischen Unternehmern und Herstellern und für die Zusammenarbeit verschiedener Gewerke im Ausbau – und das bundesweit“ so König, der auch stellvertretender Präsident der Landesvereinigung Bauwirtschaft Baden-Württemberg ist, weiter.

Danach erläuterte Architekt Oliver Braun von Ackermann + Raff das Konzept des durch Bundes- und Landesmittel geförderten Gebäudes.

Rainer König bedankte sich bei den Förderern aus Bund, Land und der Baustoffindustrie und enthüllte gemeinsam mit seinem Hauptgeschäftsführer Thomas Arnold eine Sponsorentafel, auf der die Logos dieser Industriepartner angebracht sind.

Die im Gebäude befindliche Kunstausstellung wurde von Kuratorin Nicole Deisenberger vom Kunstmuseum Stuttgart präsentiert und erläutert. Für die auf drei Monate befristete Ausstellung konnten als Leihgaben Gemälde und Skulpturen der renommierten Künstlerinnen Ruth Rosa Stützle-Kaiser und Ihrer Schwester Elisa Stützle-Siegsmund aus dem Tübinger Atelier P12 gewonnen werden.

Nach dem Festakt lud Gastgeber König die Besucher zur anschließenden Party mit weiteren 300 Mitgliedern und Freunden der Fachorganisation ein, auf der bei fetziger Musik von der Altensteiger Coverband Dr. Gonzo auch bestens für das leibliche Wohl gesorgt war.

Im neuen Branchenzentrum sind in Nachbarschaft der überbetrieblichen Ausbildungsstätte nicht nur die Geschäftsstelle des Fachverbandes der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg, sondern auch das Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade sowie das Seminarzentrum mit angeschlossenem Hotelbetrieb untergebracht. Das Gebäude soll das Branchenzentrum aller deutschen Stuckateure werden. Daher sind alle Stuckateur-, Maler- und Trockenbaubetriebe, die Innungen, die Industrie- und Handelspartner sowie die benachbarten Gewerke eingeladen, das Gebäude als das Branchenzentrum für Ausbau und Fassade zu verstehen und dort die Qualifizierungsstätte für das deutsche Ausbauhandwerk entstehen zu lassen.

Neben mehreren großzügigen Veranstaltungsräumen können den Seminargästen auch 20 Übernachtungszimmer zur Verfügung gestellt werden. Diese wurden von den Industriepartnern völlig individuell gestaltet und bilden so ein weiteres Highlight in der Weiterbildungslandschaft des deutschen Handwerks.

Im bisherigen Bestandsgebäude stehen nun ebenfalls bauliche Veränderungen an: Die bisherigen Theorieräume werden in Praxisräume umgewandelt, so dass neben den neuen Theorieräumen noch weitere Technikräume zur Verfügung stehen. Eine solche Kombination von Werkstätten, Praxis- und  Theorieräumen in Verbindung mit schönen Übernachtungsmöglichkeiten ist sehr selten, so dass das neue Branchenzentrum Ausbau und Fassade in Rutesheim seinen Nutzern gleich mehrere Alleinstellungsmerkmale zu bieten hat.

Die Liegenschaft soll darüber hinaus das wesentliche Leistungsspektrum der Stuckateure thematisieren. Als Referenz dazu dienen die Putzbauten der klassischen Moderne. Hierzu wird Putz in unterschiedlicher Form materialgerecht eingesetzt. So ist der kubische Baukörper mit einem einheitlichen hellen Edelkratzputz beschichtet. Am Eingang erfolgt eine Akzentuierung mittels Überhöhung des Technikgeschosses und der folgenden Rundung als Führung zum Eingang. Der Sockelbereich wird an dieser Stelle mit einer anthrazitfarbenen Putzstruktur in Kellenwurftechnik hervorgehoben. Die schuppenartige Ostfassade des Bildungsbereiches wird in einzelne Putzscheiben bzw. Flächen aufgelöst.

Die gesamte Gebäude und der benachbarte Werkhof wird künftig den Besuchern zudem über zahlreiche Mustertafeln ein möglichst umfassendes Bild von den vielfältigen Leistungsangeboten, Arbeitstechniken und Materialien unseres Gewerks vermitteln und so auch Verbrauchern wertvolle Entscheidungshilfen bieten.
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