Nicht vor Ort und doch im Hörsaal

(lifePR) ( Worms, )
Professor Lars Jäger vom Studiengang Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft (IBA) der Hochschule Worms konnte seinen ersten „Praxisgast“ im Hörsaal begrüßen, obwohl dieser zeitgleich über 400 Kilometer räumlich entfernt war. Technisch scheint alles machbar, aber man muss es auch wirklich tun.

Eine Vision wird Realität

Jäger träumte schon seit einigen Jahren von einem multimedialen Hörsaal, der nicht nur Präsentationen zulässt, sondern eine massive Live-Kommunikation. Ein ganz reales Beispiel bietet hier der letzte Montagabend, da fand die Vorlesung mit konkretem Testaufbau statt. „Ich begrüßte meine Studierenden im Hörsaal und wir schalteten Herrn Dipl.-Ing. Patric Remus (Firma ArchiCrypt) aus Ottobrunn bei München zu. Herr Remus hielt seinen spannenden Vortrag über die Bedeutung der Verschlüsselung im 21. Jahrhundert per Beamerpräsentation. Dabei sah und hörte er auch die Teilnehmer im Hörsaal per Videokanal in der anschließenden Diskussionsrunde. Gleichzeitig folgten auch noch einige Interessierte über das Internet der Veranstaltung“. Die anwesenden Studierenden waren restlos begeistert über die neue Möglichkeit interessante Praxisgäste unabhängig von deren Standort in den Hörsaal zu holen. Es ist schon beeindruckend, wenn aus der reinen Theorie plötzlich ein aktiver Bestandteil der Lehre wird und so ressourcenschonend Gäste dazu geschaltet werden können, betonte Jäger erfreut. Das gibt der Präsenzlehre neue Möglichkeiten.

Partner und Sponsoren mit innovativer Energie

Die Realisierung der Idee von Herrn Professor Jäger als Testaufbau war nur mit Hilfe der Software MIKOGO, eines regionalen Kooperationspartners aus Mannheim, der BeamYourScreen GmbH, möglich. Auf die Frage, wie es nach so einem Testlauf weiter gehen könnte, reagierte Professor Jäger ohne zu zögern, denn meistens ist er mit seinen Ideen schon wieder eine Stufe weiter: „Der nächste Schritt wäre vom Versuchsaufbau zu einem fest eingerichteten Hörsaal zu kommen, den alle Kollegen, aber auch Studierende nutzen können. Nicht nur Praxisgäste könnten zu den entsprechenden Themen öfter zugeschaltet werden, auch internationale Kooperationen, gemeinsame Projekte und verteilte Lehrveranstaltungen ließen sich so viel leichter realisieren. Dazu braucht es noch etwas Entwicklungsarbeit. Hierfür suche ich gerade Mitstreiter in der Wirtschaft, die bereit sind, solche Projekte finanziell zu unterstützen.“
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