Die Potsdamer Tanztage enden mit vollem Haus

ca 6.500 BesucherInnen von Aufführungen, Workshops und Interventionen im Stadtraum

(lifePR) ( Potsdam, )
Die 29. Potsdamer Tanztage haben am Sonntag 26. Mai 2019 mit der Aufführung "Spring" der britischen Compagnie Gandini Juggling & Alexander Whitley vor ausverkauftem Haus geendet. An der Grenze zwischen Tanz und Jonglage steht das Stück für die Vielfalt der Inszenierungen des Festivals und dem Bauhaus-Fokus "Dancing Future". Mit diesem Fokus auf 100 Jahre Bauhaus wurden 9 von 14 Produktionen unter diesem Titel vorgestellt, die das Erbe und den Einfluss von Bauhaus-KünstlerInnen und ihren Praktiken thematisiert haben. Ca 6.500 BesucherInnen haben Aufführungen, Workshops, Konzerte und weitere Interventionen im Stadtraum erleben können. Besonders begehrt waren die drei Aufführungen des "Triadischen Balletts von Oskar Schlemmer", die kurz nach Verkaufsstart schon ausverkauft waren. Die Aufführungen dieses ikonenhaften Stückes bildeten den Start des zweiwöchigen Tanzprogramms mit einem historischen Blick in die Kreativität der Bauhaus-Schule.

In der 29sten Ausgabe des Festivals, des größten Festivals für darstellenden Kunst in Brandenburg, waren zahlreiche herausragende Stücke zu sehen, die in Erinnerung bleiben. Insbesondere die Neubearbeitung von "Formas Breves", einer Hommage der brasilianischen Choreografin Lia Rodrigues an Oskar Schlemmer und Italo Calvino, sowie "Parades & Changes" der 98jährigen amerikanischen Performance-Künstlerin Anna Halprin in einer Rekonstruktion von Anne Collod, wurden vom Potsdamer Publikum begeistert aufgenommen. Die Aufführung "Let Me Change Your Name" der südkoreanischen Choreografin Eun-Me Ahn im Nikolaissaal wurde auch als besonderes Highlight mit Standing Ovation begrüßt. Zwei Duette setzten sich intensiv mit gesellschatlichen Themen und Gewalt  auseinander – "Demonstrate Restraint" der Israelischen Choreografin Yasmeen Godder und "El Cuerpo Vacío" des Mexikanischen Choreographen Shantí Vera – und berührten durch die Intensität und die eindruckvolle körperliche Umsetzung.

Weitere Informationen: www.potsdamer-tanztage.de

Die Potsdamer Tanztage in Zahlen:

13 Produktionen mit Künstlern aus Kanada, Frankreich, Portugal, Deutschland, Israel, Großbritannien, Südkorea, Belgien, Brasilien, Mexiko, Singapur
28 Workshops
1 Tanzfilm in 3D
26 Aufführungen im Hans Otto Theater, fabrik Potsdam, T-Werk, Waschhaus Arena, Freundschaftsinsel, Schiffbauergasse, Filmuniversität Babelsberg
6 Performances von HZT Studierenden (Master Choreographie) an unterschiedlichen Orten (Platz der Einheit, T-Werk, Potsdam Hauptbahnhof, Schiffbauergasse, Waschhaus Kesselhaus, fabrik Café)
6 Konzerte/Partys
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