Montag, 20. November 2017


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eza! und Verbraucherzentrale Bayern arbeiten bei Energieberatung künftig zusammen

Neue Kooperation im Allgäu - Beratungen zu Hause als zusätzliches Angebot

Kempten (Allgäu), (lifePR) - Die Verbraucherzentrale Bayern und das Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) starten eine Zusammenarbeit und werden ab 1. Januar 2018 gemeinsam Energieberatungen im Allgäu anbieten. Beide Partner haben langjährige Erfahrung in der Energieberatung privater Verbraucher.

Die bisherigen 46 Beratungsstellen von eza! werden als gemeinsame Beratungsstützpunkte der Verbraucherzentrale Bayern und eza! weitergeführt. „Beratungsumfang, Qualität und Neutralität bleiben wie gewohnt erhalten“, betont eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. Die Verbraucherzentrale führt bayernweit bereits an 55 Standorten Energieberatung durch. Im Allgäu findet das Angebot in Immenstadt und den Beratungsstellen in Memmingen und Kempten weiterhin statt.

„Wir erwarten uns von der Zusammenarbeit Synergieeffekte. Gemeinsam wollen wir noch mehr Bürger im Allgäu motivieren, sich zum Energiesparen und zu Energieeffizienzmaßnahmen individuell beraten zu lassen“, erklärt Marion Zinkeler, geschäftsführender Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern.

Auch der Kemptener Oberbürgermeister und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung von eza!, Thomas Kiechle, sieht große Chancen in der Kooperation: „Dadurch kann das Energieberatungsangebot im Allgäu gestärkt und weiter ausgebaut werden.“

Neben der klassischen Beratung in den Energieberatungsstellen bieten eza! und Verbraucherzentrale künftig Beratung bei den Bürgern zu Hause an, mit sogenannten Energie-Checks. Alle Beratungsangebote in der Kooperation werden vom Bundeswirtschaftsministerium bis auf einen Eigenanteil finanziert. Dieser Eigenanteil wird in den Beratungsstellen von den beteiligten Kommunen getragen. so dass das Angebot für die Verbraucher kostenlos ist.

Nur bei der Beratung zu Hause zahlt der Verbraucher je nach Art des Checks einen Eigenanteil von 10 bis 40 Euro. Zu den Vor-Ort-Beratungsangeboten zählt der Basis-Check. Hier stehen der Strom- und Wärmeverbrauch im Mittelpunkt. Es werden einfache und kostengünstige Möglichkeiten aufgezeigt, mit denen sich die Energiekosten senken lassen. Beim Gebäude-Check, der sich gezielt an Hauseigentümer richtet, beurteilt der Energieberater den Strom- und Wärmeverbrauch, die Heizungsanlage sowie die Gebäudehülle des Wohnhauses. Das Heizsystem mit Niedertemperatur- oder Brennwertkessel, Wärmepumpe oder Fernwärme wird im Rahmen des Heiz-Checks detailliert geprüft. Und beim Solarwärme-Check untersucht der Energieberater, ob Speicher und Sonnenkollektoren zusammenpassen, die Solaranlage gut arbeitet und richtig mit dem Heizkessel kommuniziert. Einzelne, spezifische Energieprobleme – zum Beispiel rund um das Thema Sanierung, Dämmung oder Haustechnik – werden im Detail-Check geklärt. „Durch die Checks lassen sich gezielt Schwachstellen an Haus und Heizung aufdecken“, sagt Verbraucherzentrale-Vorstand Marion Zinkeler. Die Erfahrung zeige, dass erschreckend viele Heizsysteme mehr Energie verbrauchen als notwendig wäre.

Drittes Element des gemeinsamen Angebots von eza! und Verbraucherzentrale sind „Check Dein Haus“-Aktionen, die zusammen mit Kommunen durchgeführt werden. Bei bisherigen ähnlichen Kampagnen habe man sehr gute Ergebnisse erzielt, berichtet eza!-Geschäftsführer Martin Sambale. In einem begrenzten Zeitraum werden dabei Hauseigentümer eines Stadtteils oder einer Gemeinde intensiv angesprochen. Auf diese Weise können viele Menschen erreicht werden, die sich sonst nie für eine Energieberatung angemeldet hätten und sich nicht mit dem Thema beschäftigen würden, so die Erfahrung. „Viele Hausbesitzer lassen sich durch die Beratung dann auch zu Sanierungsmaßnahmen motivieren“, fügt Sambale hinzu. Finanziert werden die „Check-Dein-Haus“-Aktionen, wie die anderen Angebote, aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums. Der Eigenanteil und der Aufwand für die Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation der Aktionen werden von den beteiligten Kommunen übernommen.

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