Mittwoch, 22. Februar 2017


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Tourismus und Klimaschutz

Oberstdorfer Hotel nimmt an Allgäuer CO2-Diät teil

(lifePR) (Kempten (Allgäu), ) Schüle's Gesundheitsresort & Spa, ein Hotel in Oberstdorf nimmt als erstes Tourismusunternehmen an dem Projekt "Klimaschutz - das Allgäu handelt" teil. Außer Firmen sind in dem Projekt von Allgäu Initiative, AÜW, ZAK und eza! sowohl Kommunen und wie auch Privatpersonen aufgerufen, ihre individuelle Klimabilanz zu optimieren.

Unternehmen aus der Lebensmittel- und der Maschinenbaubranche sind vorangegangen. Mit dem Entschluss, sich die Allgäuer CO2-Diät zu verschreiben, macht jetzt ein Oberstdorfer Hotelbetrieb, "Schüle's Gesundheitsresort & Spa", den Anfang für die Allgäuer Tourismusbranche. Die ersten Schritte zum energieeffizienten Betrieb sind bereits gemacht: Das Energieberatungsunternehmen Energy Consulting Allgäu zeigte dem Unternehmer ein jährliches Einsparpotential von 40 Prozent seines Energieverbrauches auf. Energieberater Matthias Voigtmann war es auch, der Karl- Arnold Schüle auf das Projekt "Klimaschutz - das Allgäu handelt" hinwies. "Das ist eine gute Sache, denn es gibt im Allgäu zahlreiche Unternehmer, die sich schon länger mit Energiefragen auseinandersetzen und durch Sparmaßnahmen, aber auch Investitionen den CO2-Ausstoss vermindern," weiß Karl-Arnold Schüle. Er freut sich, dass durch die allgäuweite Initiative die Chance besteht, solche Bemühungen zusammenzuführen.

Sollten Einspar- und Energieeffizienzmaßnahmen nicht ausreichen um das persönliche Diätziel zu erreichen, kann das Resort, wie alle anderen Teilnehmer, Klimapunkte kaufen. Das Geld füllt den eigens eingerichteten Allgäuer Klimaschutzfonds. Daraus werden Klimaschutzprojekte im Allgäu finanziert. Außer der Klimaschutzwirkung verspricht sich der nach eigenen Angaben erste Kneippkurbetrieb in Oberstdorf natürlich auch eine anziehende Wirkung auf potenzielle Gäste.

"Dass Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz miteinander einhergehen, haben die Menschen im Allgäu ganz offensichtlich erkannt", sagt Hans-Jörg Barth. Der Projektleiter der Klimainitiative animiert jeden, sich ganz persönliche CO2- Minderungsziele zu setzen: ob Privatperson, Kommune oder - Unternehmen. Privatpersonen können gleich über den CO2-Rechner im Internet unter www.klimaschutz-allgaeu.de ihre ganz persönliche Emissionsbilanz berechnen.

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