Mittwoch, 18. Juli 2018


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KlimaExpo.NRW nimmt "aktiv fürs klima" in ihre Leistungsschau auf

WertSicht GmbH unterstützt bei Klimabildung für Klein und Groß

Düsseldorf, (lifePR) - Klimaschutzziele spielerisch und strukturell erreichen: Dabei unterstützt die Initiative „aktiv fürs klima“ öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten. Verschiedene Maßnahmen motivieren Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms zu einem klimafreundlichen Umgang mit Ressourcen. Mit Unterstützung der WertSicht GmbH wurde das Projekt bereits in mehreren Kommunen NRWs durchgeführt. Dr. Michael Walther, stellvertretender Teamleiter des Projektmanagements der KlimaExpo.NRW würdigte das Engagement in der Klimabildung und übergab die Urkunde zur Aufnahme in die Leistungsschau an Katja Hummert, Geschäftsführerin der WertSicht GmbH sowie „aktiv fürs klima“-Beraterin Maria Pantiou.

„aktiv fürs klima“ besteht aus verschiedenen aufeinander aufbauenden Bausteinen, die individuell auf die Bedürfnisse der Kommune angepasst werden können. Mit Beginn des Programms werden in den Kommunen neue Strukturen aufgebaut, die technische Optimierungsmaßnahmen leichter durchführen und Sanierungsbedarfe einfacher aufdecken sollen. Anschließend erhalten die Einrichtungen vier Jahre lang Workshops, Motivationsaktionen, Arbeits- und Bildungsmaterial sowie Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. „ ‚aktiv fürs klima‘ spricht alle Akteure in den Einrichtungen an – vom Hausmeister über Erzieher und Lehrer bis hin zu Kindern und Jugendlichen. Damit sorgt das Programm nicht nur für einen nachhaltigen Erfolg in der Klimaschutzbildung, sondern lohnt sich auch finanziell für Kommunen, Schulen und KiTas. Ich freue mich daher sehr, das Projekt als 249. von 1.000 Schritten in eine klimafreundliche Zukunft in NRW in unsere Leistungsschau aufzunehmen“, begründete Dr. Michael Walther, stellvertretender Projektmanagement-Teamleiter der KlimaExpo.NRW, die Aufnahme in die Leistungsschau. Die Landesinitiative präsentiert Projekte und Akteure, die sich in besonderer Weise für den Klimaschutz engagieren. Bis 2022 sollen so gemeinsam 1.000 Schritte in eine klimafreundliche Zukunft aufgezeigt werden, die als positive Beispiele vorangehen und zum Mitmachen anregen.

Mit Energie-Controlling sparen

Ein weiterer Baustein von „aktiv fürs klima“ ist ein Energie-Controllingsystem, das Informationen zum genauen Verbrauch ermittelt. Benötigen die Einrichtungen weniger Energie, bekommen sie einen Teil der Einsparungen als Belohnung für ihr eigenes Budget zurück. „Entscheidend für den Erfolg des Programms ist das Zusammenwirken von Kommune, kommunalem Klimaschutzmanager, dem „aktiv fürs klima“-Berater sowie Gebäudemanager und Pädagogen auf Seiten der öffentlichen Einrichtung“, ergänzte Katja Hummert, Geschäftsführerin der WertSicht GmbH.

Motivationsaktionen für Kinder und Jugendliche

Am 1. Dezember findet der jährliche, von „aktiv fürs klima“, organsierte  „Warme-Pulli-Tag“ statt. Während der Motivationsaktion ziehen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene der beteiligten Einrichtungen einen warmen Pullover an und regulieren die Heizungen so, dass sich die Raumtemperatur um ein Grad Celsius reduziert. Allein mit der Heiztemperaturabsenkung, lässt sich sechs Prozent Heizungsenergie einsparen.

Eine Erfolgsbilanz

In der Region Aachen wurden bereits 150 verschiedene Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Damit führt das Projekt nicht nur zu Energieeinsparungen und direkt messbaren CO2-Vermeidungen und finanziellen Einsparungen, sondern erreicht auch einen Großteil der Kinder und Jugendlichen der Region.

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