EWMD unterzeichnet "Berliner Erklärung"

Überparteiliches und gesellschaftliches Bündnis für 'Mixed Leadership'

(lifePR) ( Berlin, )
Ein überparteiliches und gesellschaftliches Bündnis von Frauen und Männer aus Politik und Verbänden, Wirtschaft und Gewerkschaften, Wissenschaft und Forschung, Kultur und Medien will der Gleichstellung zum Durchbruch verhelfen. Ihre Forderungen haben sie in einer "Berliner Erklärung" festgehalten. Auch der EWMD Deutschland, ein internationales Management-Netzwerk, hat die Erklärung unterzeichnet.

Seit über 60 Jahren gilt in Deutschland laut Grundgesetz, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. In der Realität ist die Gleichstellung allerdings noch lange nicht verwirklicht. Die anhaltende Benachteiligung von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen steht damit im Widerspruch zu unserem Grundgesetz und zu internationalem Recht.

Es hat sich daher ein überparteiliches und gesellschaftliches Bündnis von Frauen und Männer zusammengefunden, um für eine gerechte Gesellschaft zu streiten, die Frauen und Männern die gleichen Verwirklichungs- und Teilhabechancen auch praktisch einräumt. Unterschrieben hat auch der EWMD Deutschland, ein internationales Management-Netzwerk. "Wir setzen uns für MIXED LEADERSHIP, also gemischte Teams, ein. Deshalb ist ein entsprechender Proporz relevant", so Rena Bargsten, Sprecherin des Vorstands EWMD Deutschland.

Ziel ist es, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen - paritätisch und gleichberechtigt. Die gleiche Beteiligung von Frauen an Entscheidungsgremien wird dabei auch als ein Gebot der wirtschaftlichen Vernunft gesehen: In gemischten Führungsgremien können Frauen und Männer zu besseren Entscheidungen kommen, gemischte Teams steigern den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Das belegen nationale und internationale Studien.

Deshalb treten die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner für eine Quote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen ein, die zunächst mindestens 30 Prozent betragen soll. Die Zeit sei reif für eine verbindliche gesetzliche Regelung zur geschlechtergerechten Besetzung von Entscheidungsgremien der Wirtschaft, wie Aufsichtsräte und Vorstände. Nur so lasse sich Umdenken in den Vorstandsetagen befördern und damit die Besetzungspraxis von Entscheidungsfunktionen verändern.

Mehr dazu: www.berlinererklaerung.de
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