Donnerstag, 23. Februar 2017


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enera-Bewerbung beim BMWi eingereicht

Konsortium mit 75 Partnern möchte Energiewende-Großprojekt realisieren / Projektvolumen umfasst rund 200 Mio. Euro

(lifePR) (Oldenburg, ) 75 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben jetzt ihre Bewerbung um das BMWi-Förderprogramm Schaufenster intelligente Energie (SINTEG) abgegeben. Das Großprojekt mit dem Namen enera hat das Ziel, das Energiesystem in Nordwestdeutschland durch den Einsatz intelligenter Technologien zukunftsfähig auszugestalten und effizienter zu betreiben. Das vom Energieunternehmen EWE initiierte enera-Konsortium besteht unter anderem aus namhaften Unternehmen und Instituten wie ENERCON, TenneT, Avacon, 3M, SAP, Siemens, RWTH Aachen, Offis und Next Energy sowie politischen Akteuren aus der Modellregion. Für die Realisierung des Projekts stehen - etwaige Fördermittel eingerechnet - seitens der Partner rund 200 Mio. Euro zur Verfügung. EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker: "Netz, Markt und Daten sind die Projektbausteine, mit denen der Aufwand für konventionellen Netzausbau verringert und damit zusätzliche Kosten für Verbraucher vermieden werden können. Eines steht nach 20 Monaten Vorarbeit im Projekt heute schon fest: enera besitzt das Potential, die Blaupause für Deutschland zu sein und den nächsten großen Schritt der Energiewende zu bilden."

Dem Konsortium geht es gleichermaßen um neue Denkansätze und Herangehensweisen wie auch um die hohe Versorgungssicherheit im Energiesystem. Energiewende und Digitalisierung sind zwei Seiten einer Medaille. Es soll im großen Stil gezeigt werden, wie Smart Grids, Smart Markets und eine intelligente IKT-Infrastruktur zusammenwachsen können. In den zurückliegenden Jahren haben vor allem kleinere Projekte, wie zum Beispiel die E-Energy-Projekte, den Weg bereitet. Jetzt wird ein Großprojekt wie enera benötigt. Denn nur ein derart groß dimensioniertes Projekt mit entsprechend vielen und starken Partnern kann zeigen, wie die Energiewende in Deutschland funktionieren kann. So ist beispielsweise unter anderem der Rollout von bis zu 40.000 intelligenten Messsystemen in der Modellregion geplant.

Dank ihrer hohen Einspeisung von erneuerbaren Energien in das Stromnetz, mit einem bilanziellen Anteil von über 170 Prozent, bildet die Modellregion im Nordwesten Deutschlands einen idealen Untersuchungsraum. Die enera-Region umfasst die Landkreise Aurich, Friesland, Wittmund und die Stadt Emden. Die Entscheidung des BMWi über die Vergabe der Fördergelder soll ca. Anfang August fallen.

Weitere Informationen zu enera unter www.energie-vernetzen.de

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