Montag, 20. November 2017


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Klaus-von-Klitzing-Preis 2017 für Dr. Steffen Möller

Universität Oldenburg und EWE Stiftung zeichnen Thüringer als "MINTLehrer des Jahres" aus

Oldenburg, (lifePR) - Große Freude an der von Bülow Schule in Neudietendorf, Thüringen: Dr. Steffen Möller, Chemie- und Biologielehrer, erhält den Klaus-von-Klitzing-Preis 2017. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung, die die EWE Stiftung in Kooperation mit der Universität Oldenburg seit dreizehn Jahren vergibt, würdigt herausragendes Engagement in den MINT-Fächern – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Namensgeber und Physiknobelpreisträger Prof. Dr. Klaus von Klitzing übergibt den Preis heute Abend im Rahmen einer Feierstunde in der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg. „Dr. Steffen Möller hat die Jury zu allererst fachlich überzeugt. Er ist Naturwissenschaftler mit Leib und Seele. Den Ausschlag für seine Nominierung hat aber seine Haltung gegeben. Denn er betreibt seine Tätigkeit nicht als Beruf, sondern aus Berufung und bemüht sich, möglichst viele Menschen mit seinen Projekten zu erreichen“, begründet von Klitzing die Juryentscheidung.

Michael Heidkamp, Vorstandsvorsitzender der EWE Stiftung, ergänzt: „Dr Steffen Möller betreibt angewandte Naturwissenschaften und leistet mit seinen Umweltprojekten einen überaus wichtigen Beitrag für eine enkel- und somit zukunftsfähige Gesellschaft. Man würde sich wünschen, dass es mehr von solchen Lehrerpersönlichkeiten gäbe“, Mit dem Klitzing-Preis sei es gelungen, nachdrücklich auf die Bedeutung von Lehrerpersönlichkeiten für die Bildungs- und Berufsbiografien unserer Kinder hinzuweisen. Gleichzeitig unterstreiche die Auszeichnung den Stellenwert von MINT-Disziplinen für unser Bildungs-, Wirtschaftsund Wissenschaftssystem, so Heidkamp, der auch Vorstand für Vertrieb und Markt bei der EWE AG ist.

Mit zwei Dritteln des Preisgeldes in Höhe von insgesamt 15.000 Euro, das die EWE Stiftung seit 2002 zur Verfügung stellt, wird jährlich ein schulisches Projekt gefördert. Damit engagiert sich die EWE Stiftung nachhaltig und zielgerichtet für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht und zeichnet LehrpersönlichUhrkeiten aus, die nicht nur fachliche, sondern auch menschliche Vorbilder sind. Das trifft auf den diesjährigen Preisträger, der neben zahlreichen Umwelt- und Energieprojekten mit seinen Schülerinnen und Schülern auch ein Vivarium mit Tieren unterhält und pflegt, in besonderer Weise zu.

Denn Dr. Steffen Möller (49), der sich gegen 64 Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt hat, liegt der verantwortungsbewusste Umgang mit unseren Ressourcen sehr am Herzen. „Ich möchte bei möglichst vielen Menschen ein Umweltbewusstsein entwickeln, das weit über den Tellerrand hinausreicht, naturwissenschaftlich begründet ist, von Eigenverantwortung getragen wird und zu echten Verhaltensänderungen führt“, begründet Dr. Möller selbst sein Engagement.

„Als Universität mit einem Schwerpunkt in der Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und einem hohen Anspruch an forschungsorientiertes Lernen liegt es uns besonders am Herzen, herausragende Lehrerpersönlichkeiten auszuzeichnen und damit sichtbar zu machen“, erklärt Prof. Dr. Dr. Hans Michael Piper, Präsident der Universität Oldenburg, anlässlich der Preisverleihung. Steffen Möller widme sich enorm ideenreich, fachlich versiert und mit hohem Problembewusstsein seinen Schülern, dem pädagogischen Alltag und der Schulentwicklung, so Piper.

Der Jury gehören neben von Klitzing Vertreter der Universität Oldenburg, der EWE Stiftung, die Geschäftsführung der IHK und der Schulleiter der Graf-Anton-Günther-Schule, Wolfgang Schoedel, an, der auch Gastgeber für die Feierstunde ist. In diesem Jahr wurde die Jury mit Noemi Wassermann durch eine Schülerin verstärkt, die die Bewerbungen aus Sicht der Zielgruppe sichtete. Klaus von Klitzing, der die ersten Jahre seiner Schulzeit in Oldenburg verbrachte, ist unter anderem Direktor am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart und Mitglied des Internationalen Solvay Instituts. Darüber hinaus ist er Jury-Mitglied des Wittgenstein-Preises, den die Österreichische Forschungsgemeinschaft vergibt. 1980 entdeckte er einen neuen Quanteneffekt und erhielt dafür 1985 den Nobelpreis für Physik. Die nach ihm benannte von-Klitzing-Konstante beeinflusste wesentlich die moderne Halbleiterentwicklung und die Präzisionsmesstechnik. 2006 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Oldenburg.

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