EVG initiiert "Mannheimer Erklärung" zum Schienengüterverkehr

(lifePR) ( Berlin, )
Die Krise des Schienengüterverkehrs in Europa verschärft sich weiterhin. Selbst in den Ländern, in denen sich die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder verbessert haben, kann der Güterverkehr auf der Schiene am Wachstum nicht partizipieren. Grund hierfür sind unter anderem die ungleichen Rahmenbedingungen zwischen den einzelnen Verkehrsträgern, die den Schienengüterverkehr eindeutig benachteiligen.

Investitionen fließen vornehmlich in den Straßenverkehr. Sozial- und Lohndumping im Güterverkehr auf der Straße verzerren den Wettbewerb. Die Schiene, als umweltfreundlicher Verkehrsträger, findet im intermodalen Vergleich keine fairen Wettbewerbsbedingungen vor.

Die Teilnehmer der von der EVG veranstalteten Internationalem Fachkonferenz zum Schienengüterverkehr fordern deshalb in der "Mannheimer Erklärung" europaweit einheitliche, akzeptable Rahmenbedingungen für den Güterverkehr.

Dies zu erreichen, werden sowohl die europäischen Eisenbahngewerkschaften wie auch die Schienentransportunternehmen in Europa aufgefordert, gegenüber den politisch Verantwortlichen entsprechende Rahmenbedingungen für den Güterverkehr einzufordern.

Das Ziel muss eine ökologische Verkehrswende in ganz Europa sein. Nur so lassen sich die auf europäischer Ebene verabschiedeten Klimaschutzziele im Verkehrssektor erreichen. Die Förderung des Schienengüterverkehrs ist hierfür unabdingbar.

Im Auftrag der EVG hatte die Europäische Akademie für umweltfreundlichen Verkehr am Dienstag und Mittwoch, 5./6. November 2013 eine Internationale Fachkonferenz in Mannheim veranstaltet. Auf dieser diskutierten europäische Betriebsräte die Probleme des grenzüberschreitenden Güterverkehrs in Frankreich, den BeNeLux-Ländern, der Schweiz und Deutschland. Die "Mannheimer Erklärung" ist eines der Ergebnisse dieser Konferenz.
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