EVG-Tarifkommission fordert DB AG zu Nachbesserungen auf

(lifePR) ( Berlin, )
Die EVG hält an ihren Grundsätzen fest. "Wir wollen eine Tarifvertrag, der für alle Beschäftigten gleichermaßen gilt und der vor allem für alle Berufsgruppen das gleiche Ende der Laufzeit vorsieht. Eine Spaltung des Belegschaft wird es mit der EVG nicht geben". Das machte EVG-Verhandlungsführerin, Regina Rusch-Ziemba, am Ende der heutigen Sitzung der für die aktuellen Tarifverhandlungen zuständigen Tarifkommission in Fulda deutlich.

Die gut 60-köpfige Tarifkommission hatte ausführlich den letzten Verhandlungsstand mit der DB AG erörtert und festgestellt: insbesondere bei der Frage der geforderten Entgelterhöhung gibt es noch eine erhebliche Diskrepanz zwischen der Forderung der EVG und dem aktuellen Angebot der Deutschen Bahn.

4,7 Prozent mehr bei einer Laufzeit von 29 Monaten sind für uns nicht akzeptabel, ebenso ist der angebotene Mindestbetrag von 75 Euro viel zu niedrig. Die EVG fordert ein Angebot auf der Basis ihrer Forderung nach 6 Prozent mehr, mindestens aber 150 Euro für jedes Ihrer bei der DB AG Beschäftigten Mitglieder und will den neuen Tarifvertrag auch über einen kürzeren Zeitraum abschließen. Hinzu kommt die Forderung nach einem gleichen Ende der Laufzeiten.

"Hier wird der Arbeitgeber noch einmal deutlich nachbessern müssen, das werden wir der Deutschen Bahn in der morgigen Verhandlung sehr deutlich ins Stammbuch schreiben", machte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba deutlich.

Die EVG will bis zum 1. Juni einen neuen Tarifvertrag für die bei der DB AB beschäftigten Mitglieder abschließen. "Nach fast einem Jahr intensiver Verhandlungen wollen unsere Mitglieder endlich ein Ergebnis, zumal ein Großteil unserer Forderungen bereits am Verhandlungstisch erfüllt wurde" so Regina Rusch-Ziemba. Dafür gebe es noch zwei Verhandlungstermine: den 12. und den 21. Mai. "Entweder wir haben dann einen abschlussreifen Tarifvertrag auf dem Tisch liegen oder es kracht", stellte Regina Rusch-Ziemba fest.
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