Donnerstag, 23. November 2017


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Schlüsselrolle für Städte und Gemeinden bei Energiewende

Energieberater nehmen Kommunen in die Pflicht

Pullach b. München, (lifePR) - Unter dem Motto "Power für Bayerns Kommunen" lud die Bayerische GemeindeZeitung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischem Gemeindetag und Bayerischem Städtetag Ende Juni zum großen Info-Tag für kommunale Entscheider und Behördenvertreter. Im Garchinger Bürgerhaus trafen die Profis der Kommunalpolitik auf die Profis der Energie-Branche. Mit dabei auch Franz Sedlmeier, Geschäftsführer des Europäischen Verbands der Energie- und Umweltschutzberater. Für ihn steht fest: Die eingeläutete Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der insbesondere Städte und Gemeinden eine Vorreiterrolle einnehmen müssen.

"Bei der Energieversorgung - ob mit Strom oder Gas - und auch bei der Energieeinsparung haben die Kommunen eine Vorbildfunktion zu leisten. Städten und Gemeinden kommt eine Schlüsselrolle beim Ausbau der dezentralen Energieerzeugung, unter verstärkter Nutzung der Erneuerbaren Energien und Gasturbinenkraftwerken zu", sagt Franz Sedlmeier. Hierzu gehöre auch der Ausbau dezentraler Leitungsnetze. "Eine dauerhafte Abhängigkeit von Energieimporten aus dem Ausland darf nicht die Lösung des Problems sein", warnt der EVEU-Geschäftsführer.

Ebenso wichtig sei die Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz. Denn auch bei der energetischen Sanierung von kommunalen Liegenschaften sei eine enorme Energieeinsparung möglich. "Die Kommunen müssen qualifizierte Energieberater einsetzen, um die Gebäude auf ihre Schwachstellen untersuchen und einen Energieberatungsbericht erstellen zu lassen", fordert Franz Sedlmeier. Passende Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Anlagentechnik und Gebäudesanierung würden Industrie und Handwerk bereits heute zur Verfügung stellen. "Man muss nur wissen, welche Produkte es gibt und welches beim jeweiligen Fall am besten passt", so Sedlmeier. Als Beispiele nennt der Energieberatersprecher den Ausbau von Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Rathäuser, Sporthallen oder Hallenbädern oder die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung in der Gebäudesanierung. "Dafür müssen Bund und Länder die bestehenden Förderprogramme aufstocken oder neue Fördertöpfe einrichten", bekräftigt Sedlmeier.

Die Belastungen auf diesem Gebiet seien von den Kommunen alleine nicht zu schultern. "Ich hoffe, dass die neu gegründete Agentur "Energie innovativ" unter Leitung von Wirtschaftsminister Martin Zeil die bayerischen Städte und Gemeinden tatkräftig dabei unterstützt", so Franz Sedlmeier. Schließlich sei das Ziel, dass Energie in Bayern auch in Zukunft bezahlbar und ständig verfügbar bleibe.

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