Europa-Union fordert einheitliche Europäische Flüchtlingspolitik

(lifePR) ( Dresden, )
Die überparteiliche Europa-Union Deutschland fordert eine Reform des europäischen Asylsystems und mehr Solidarität unter den EU-Mitgliedstaaten. Die Europäische Union brauche eine einheitliche Flüchtlingspolitik, die durch eine gemeinsame Integrations-, Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik flankiert werde.

Alle Mitgliedstaaten müssten Flüchtlinge aufnehmen. Diese sollten nach einem gerechten Schlüssel, der auch die wirtschaftliche Situation in den Mitgliedstaaten berücksichtige, verteilt werden. Die Europa-Union spricht sich zudem für die Ausweitung legaler Einreisemöglichkeiten durch Prüfung von Anträgen bereits außerhalb der EU und für einen schnelleren Zugang für Flüchtlinge zu Ausbildung und Arbeit aus.

Die Europa-Union fordert zudem die strikte Einhaltung der Grundsätze der Genfer Flüchtlingskonvention und der allgemeinen Grundrechte bei allen Maßnahmen, die Flüchtlinge betreffen.

Am 16. und 17. April fand der 61. Bundeskongress der Europa-Union in Dresden statt. Er stand unter der Schirmherrschaft des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich. Weitere Redner waren der frühere polnische Botschafter in Deutschland und bei der EU Marek Prawda, der sächsische Europaparlamentarier Peter Jahr sowie Bürgermeister Peter Lames. Die Europa-Union war zuletzt 1991 mit einem Kongress in Sachsen zu Gast. Der Leipziger Kongress war seinerzeit der erste in den neuen Bundesländern nach der Wiedervereinigung. Die Europa-Union und ihr Jugendverband Junge Europäische Föderalisten (JEF) veranstalten im Vorfeld des Kongresses ein breites Begleitprogramm an Schulbesuchen, Vortragsveranstaltungen und Straßenaktionen.
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