Europa-Union Generalsekretär Christian Moos zur Wahl von Ursula von der Leyen an die Spitze der Europäischen Kommission

(lifePR) ( Berlin, )
„Der Prozess war schwierig, hat Wunden geschlagen und bedeutet einen Rückschritt gegenüber dem 2014 Erreichten. Das Geschehene muss aufgearbeitet werden, damit die Bürgerinnen und Bürger 2024 unter deutlich besseren Voraussetzungen zur Europawahl gehen können. Heute gilt aber: Die überparteiliche Europa-Union Deutschland gratuliert der ersten Präsidentin der Europäischen Kommission sehr herzlich. Wir sind stolz, dass mit Ursula von der Leyen ein langjähriges Mitglied unseres Verbandes an die Spitze der Kommission gewählt wurde.

Ursula von der Leyen ist eine überzeugte Europäerin, die sich schon früh und immer wieder für die Vision eines europäischen Bundesstaats, die „Vereinigten Staaten von Europa", eingesetzt hat. Sie ist kompetent, erfahren und weltgewandt und hat als erste Stimme der Europäerinnen und Europäer die Chance, diese Union zukunftsfest zu machen.

Es ist ihr zuzutrauen, dass sie ohne Preisgabe europäischer Werte wieder zu mehr Zusammenhalt der EU-Staaten wird beitragen können. Die Mehrheit der Menschen, der europäischen Bürgerinnen und Bürger, will nichts anderes als das, und sie erwarten eine handlungsfähige, entschlossene europäische Führung.

Dennoch haben wir uns dafür eingesetzt, dass über diese Präsidentschaft im Wege des demokratischen Wettbewerbs der Parteien in den Europawahlen entschieden wird. Dies haben unsere Ehrenamtlichen über Monate in unzähligen Begegnungen mit den Bürgerinnen und Bürgern vertreten. Dafür stand unsere bundesweite Kampagne „EuropaMachen“.

Deshalb erwarten wir auch von Ursula von der Leyen, dass sie sich für ein einheitliches europäisches Wahlrecht einsetzt und, sollte sie für eine zweite Amtszeit bereitstehen, 2024 als Spitzenkandidatin der EVP auf einer transnationalen Liste antritt.

Wir sind überzeugt, dass sie für ein starkes Europäisches Parlament in einer voll entwickelten europäischen Demokratie kämpfen wird und wünschen ihr für die große Aufgabe in für Europa innen- wie außenpolitisch äußerst schwieriger Zeit viel Erfolg.“
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