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Pressemitteilung BoxID: 495615 (Etikette Trainer International (ETI))
  • Etikette Trainer International (ETI)
  • Sonnenau 15
  • 22089 Hamburg
  • https://www.etikette-trainer.de

So kommen Sie souverän durch die WM

(lifePR) (Hamburg, ) Traumtore von Thomas Müller und Traumwetter beim Public Viewing, beim Feiern im Reihenhausgarten, beim ritualisierten Grillen auf dem Balkon der Mietshauswohnung, Bier, Mixgetränk, Chips. Schon träumt man wieder vom Titel. Zumindest sind Duftmarken gesetzt. Autokorso, noch ein Bier ...

So weit, so gut. Was aber hat die Fußball-WM mit Staubsaugerlärm im gemischten Wohngebiet mit der zu tun? Einiges: Lärmvorschriften ergeben sich aus Landes-Immissionsschutzgesetzen und erlauben tagsüber nur 55 dB(A), was sogar noch weniger ist als der übliche Saugerkrach. Leider gibt es für Großereignisse wie die WM keine Sonderregelungen. Man darf zwar so viele Leute in seine Wohnung einladen, wie hineinpassen aber ruhebedürftigen Nachbarn ab 22:00 Uhr nicht mehr allzu viel zumuten: weder kollektives Grölen noch beißende Rauchschwaden, die in Wohn- und Schlafräume wabern.

Gute Nachbarn sind ein echter Schatz

Nichts zieht mehr Energien ab als ein permanenter Kleinkrieg in der Nachbarschaft - darum vor dem "Rudelgucken" Selbstverständliches erledigen: vorab seine Gäste im Haus ankündigen und um Verständnis werben, hinterher um Entschuldigung bitten, falls es dann doch zu hoch hergegangen ist. Oder gleich eine Einladung an die anderen Parteien aussprechen. Denn: Wer mitmischt, meckert nicht.

Ein Mieter darf Flagge zeigen

Zum Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung gehört auch das Anbringen einer Nationalfahne - sowohl aus Fenstern wie auch vom Balkon. Alle Fan-Artikel, die am Gemeinschaftseigentum fest verschraubt werden müssen, sollten allerdings vorher vom Vermieter oder von der Eigentümergemeinschaft genehmigt werden.

Teamgucken mit Kollegen

Noch vor dem ersten Anpfiff gab es eine Studie der Uni Hohenheim: Nur 20 Prozent der Befragten erwarten, bei der Arbeit überhaupt nicht mit dem Thema Fußball konfrontiert zu werden. In den meisten Abteilungen ist Fußball in diesen Wochen das Thema Nummer eins. WM-Besessene nehmen sogar für die spannendsten Vorrunden-Spiele Urlaub; manche arbeiten ihre während der WM ausgefallenen Arbeitsstunden nach. Vielen Mitarbeitern ist es gestattet, ihren Internetanschluss auch privat zu nutzen, was jedoch meistens nicht bedeutet, ein komplettes Spiel im Livestream verfolgen zu dürfen. Schichtdienstler sollten also unbedingt vorher die Erlaubnis des Vorgesetzten einholen. Das gilt auch für Radioübertragungen.

Andererseits schweißt eine Belegschaft nichts so gut zusammen, wie gemeinsames Fiebern um den Erfolg vor der Großbildleinwand. Teambuilding mit wenig finanziellem Einsatz. Steuerbegünstigt (bis zu EUR 110,- pro Mitarbeiter) darf sich das Unternehmen Getränke und Häppchen liefern lassen.

Allerdings ist beim gemeinsamen Fiebern vor dem Fernseher gerade in internationalen Firmen sportliche Fairness oberstes Gebot. Nicht jeder drückt Jogis Jungs die Daumen. Guten Stil offenbart, wer Toleranz zeigt und nicht schon beim Absingen der gegnerischen Nationalhymne Buhrufe ausstößt. Wer mitsingt, sollte sein Kaugummi aus dem Mund nehmen und während der Hymne keine Bierflasche und kein Glas in der Hand halten. Das ist respektlos. Hitzig mitfiebern und viel Spaß haben - na klar. "Abseits!", "War der Ball nun im Tor"? - ausdrücklich! Sich betrinken, rumpöbeln und andere zum Mitgucken drängen nicht.

Etikette Trainer International (ETI)

ETI ist ein Zusammenschluss von internationalen Etikette Trainern, die gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren, mit traditionellen Formen vergleichen und gegebenenfalls neue Standards setzen. Diese Empfehlungen werden in Seminaren, Pressegesprächen und Veröffentlichungen transportiert. Alle Mitglieder haben eine qualifizierte Ausbildung in den Bereichen Umgangsformen, Hotellerie, Gastronomie oder Protokoll und bilden sich ständig weiter. Dieses Netzwerk von Spezialisten steht für Aktualität, Kompetenz und Qualität.

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