So denken Pflegende über die Digitalisierung: Essity stellt neue Pflege-Studie vor

(lifePR) ( Mannheim, )

Digitale Technologien spielen im Pflegealltag bisher kaum eine Rolle
Pflegekräfte verlangen von der Politik mehr Förderung beim Einsatz digitaler Pflege-Anwendungen
Essity entwickelt verknüpfte Anwendungen TENA Identifi und TENA SmartCare für die Pflege


Pflegenden fehlt immer noch der Zugang zu digitalen Pflege-Hilfen – das ist eines der zentralen Ergebnisse einer aktuellen Studie, die Kantar TNS im Auftrag von Essity durchgeführt hat. Seit Anfang 2019 können Pflegeeinrichtungen nach § 8 Abs. 8 SGB XI einen einmaligen Zuschuss für die Förderung der Digitalisierung erhalten. Allerdings zeigt diese Maßnahme bisher noch nicht den gewünschten Erfolg, wie die Umfrage unter Pflegenden belegt. Gleichzeitig verdeutlicht die Studie, dass die Befragten der Digitalisierung eine große Bedeutung beimessen. Um eine würdevolle Patientenversorgung zu ermöglichen, treibt Essity mit den verknüpften Anwendungen TENA Identifi und TENA SmartCare eine Optimierung der professionellen und privaten Pflege gezielt voran.

Digitalisierung in der Pflege – eine Bestandsaufnahme

Das Pflegesystem steht derzeit vor großen Herausforderungen: auf der einen Seite der demografische Wandel und die damit verbundene steigende Zahl an Pflegebedürftigen, auf der anderen Seite eine hohe Arbeitsbelastung, ausgelöst durch fehlendes Pflegepersonal und den Mangel an Nachwuchskräften. Welchen Beitrag kann die digitale Transformation zur Bewältigung dieser Herausforderungen leisten? Wie schreitet die Digitalisierung im Pflegesektor voran und welche Chancen bringt sie mit sich?
Im Auftrag von Essity Deutschland hat Kantar TNS von September bis November 2019 eine Umfrage unter 978 Teilnehmern aus der professionellen und privaten Pflege durchgeführt. Die Studie „Digitalisierung in der Pflege – Perspektive der Pflegenden“ liefert eine Bestandsaufnahme zur digitalen Transformation und vermittelt einen Einblick in die Erfahrungen und Sichtweisen der Pflegenden.
Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Digitalisierung nach Ansicht der Pflegekräfte enormes Potenzial birgt. Allerdings spielen aus Sicht der Mehrheit der Pflegenden digitale Technologien im Pflegealltag bisher kaum eine Rolle (54,3%) und sollten nach deren Empfinden stärker von der Politik gefördert werden (62,6%). Dabei betrachten die Befragten die Digitalisierung auch als wichtige Chance für die Verbesserung der häuslichen Pflege (66%). Zugleich fordern vier von fünf Pflegekräften eine bessere digitale Ausbildung (78,2%), was die bisherigen digitalen Barrieren verdeutlicht

Bedürfnisorientierte Entwicklung digitaler Anwendungen bei Essity

Essity forscht bereits seit einigen Jahren daran, die Produktangebote des Unternehmens sinnvoll mit digitalen Anwendungen zu verknüpfen. Für die Entwicklung digitaler Lösungen in der Pflege verfügt Essity mit IQ Solutions über ein eigenes Team, welches Medizin-Wissen mit Kenntnissen über moderne Sensor-Technologien kombiniert. Im Vordergrund steht dabei stets die Lebensqualität der Pflegebedürftigen und Pflegenden nachhaltig zu verbessern.

Moderne Tools für den professionellen und privaten Einsatz

Mit TENA Identifi hat Essity bereits ein digitales Tool auf den Markt gebracht, welches Pflegekräfte dabei unterstützt, den Inkontinenz-Bedarf von Patienten datenbasiert zu bewerten. Den nächsten Schritt des Hygiene- und Gesundheitsunternehmens bildet TENA SmartCare. Essity wird die intelligente Plattform Mitte 2020 in Deutschland einführen.
Die digitalen Anwendungen liefern wichtige Erkenntnisse und übernehmen zeitraubende Routineaufgaben. Außerdem sind sie einfach und intuitiv zu handhaben. Die so gewonnene Zeit kann für hochwertigere pflegerische Maßnahmen und zur Verbesserung des Wohlergehens der Patienten eingesetzt werden. Auch in der häuslichen Pflege erleichtern die digitalen Tools den Pflegealltag: Aufwendige und zeitraubende Schulungen entfallen, gleichzeitig geben sie pflegenden Angehörigen ohne pflegerische Ausbildung mehr Sicherheit.


Pflege neu definiert

Verknüpfte Anwendungen wie TENA Identifi und TENA SmartCare helfen, Krankheiten gezielter zu versorgen, faktenbasiert zu bewerten und Pflegekräfte zu entlasten. „Das Wohlbefinden der Menschen ist unser ständiger Antrieb. Neue Technologien bieten ein großes Potenzial für eine würdevolle Patientenversorgung. Denn: Alt werden ist keine Belastung, es ist ein Privileg“, erklärt Joachim Dehmel, Commercial Director bei Essity. „Unsere Umfrage unterstreicht die Möglichkeiten, die sich durch die Digitalisierung zur Qualitätsverbesserung der Pflege eröffnen. Wir wollen die Pflegenden mit innovativen Lösungen unterstützen. 
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