Sonntag, 19. August 2018


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"Klimawandel" an den Aktienbörsen

Trotz Gegenwinds bieten Risikowerte die besten Ertragsperspektiven

Wien, (lifePR) - Die weltweite wirtschaftliche Erholung schreitet fort. Die "Großwetterlage" für Investitionen in Wertpapiere von Unternehmen, seien es Unternehmensanleihen (Hochzinsanleihen) oder Aktien, ist trotz immer wieder auftretender Bewölkung gut, betont Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der ERSTE-SPARINVEST bei einem Pressegespräch. Die Rentabilität der Unternehmen gebe Anlass zur Zuversicht. Ein Gewinnwachstum von mehr als 10 % sei heuer in Reichweite. "Wir sehen einen Klimawandel an den Aktienmärkten: Steigende Energiepreise erhöhen die Konkurrenzfähigkeit erneuerbarer Energie und damit Aktien mit Bezug zum Klima- und Umweltschutz." Die ERSTE-SPARINVEST könne in diesem Segment das in Österreich breiteste Angebot an Investmentfonds vorlegen und sei mit einem veranlagten Volumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro der bedeutendste Anbieter von nachhaltigen Anlagefonds.

Bednar hob in diesem Zusammenhang die seit dem Jahr 2006 bestehende Kooperation mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) hervor: Die ERSTE-SPARINVEST verzichte bei den von ihr verwalteten nachhaltigen Themenaktienfonds ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE und ESPA WWF STOCK UMWELT auf einen Teil der Management-Gebühren und unterstütze damit Projekte des WWF im Bereich Flusssanierung und Klimaschutz.

"Trotz steigender Rohstoffpreise, der Atomkatastrophe in Japan und den Unruhen in den nordafrikanischen Ländern wird die globale Wirtschaft heuer um 2 % wachsen", prognostiziert Bednar. Die hohen Rohstoff- und Energiepreise hätten den Inflationsdruck erhöht, besonders in den Emerging Markets, und indirekt den Beginn eines neuen Zinsanhebungszyklus eingeläutet.

Die Problematik der hohen Staatsschulden - egal ob in den USA, in Europa oder in Japan - laste auf Staatsanleihen im Euroraum und in den USA. "Alternativen" am Risikomarkt rücken immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses.

Trotz einer verhaltenen Entwicklung im 1. Quartal 2011 befinden sich die globalen Aktienmärkte in einem langfristigen Aufwärtstrend. Die Krise in Japan und die Unruhen in Nordafrika haben zwar die Volatilitäten kurzfristig in die Höhe schnellen lassen, die Verluste hielten sich in Grenzen. Auf Basis der lokalen Währungen verzeichnete der MSCI Weltaktienindex sogar einen Zuwachs von 4,4 % (Performance auf Euro-Basis -2,2 %) Entgegen der letzten Quartale legten die entwickelten Märkte in den ersten drei Monaten eine bessere Performance an den Tag als die Emerging Markets. "Langfristig ist die Wachstumsstory der Emerging Markets intakt.

Wir rechnen im Jahresverlauf mit einer starken Performance vor allem der osteuropäischen Aktienbörsen", betont ERSTE-SPARINVEST-Investmentstratege Paul Severin.

Neben der "historisch attraktiven Bewertung" spreche für Aktien auch das starke Wachstum der Unternehmensgewinne. Die Analysten erwarten für heuer einen Gewinnanstieg der börsenotierten Unternehmen von rund 13 %. Die jüngsten Zinserhöhungen in der Eurozone und in den Emerging Markets würden nur eine Normalisierung der Kapitalbedingungen bedeuten und kaum eine bremsende Wirkung entfalten, analysiert Severin. Verstärkte Aktivitäten bei Firmenübernahmen und Fusionen, Aktienrückkaufprogramme und Dividenden-Erhöhungen würden die Attraktivität der Aktien verglichen zu Anleihen und alternativen Investments weiter erhöhen.

Als Risikofaktoren stuft Severin die Folgen des Japan-Bebens, inflationäre Tendenzen in den Emerging Markets und die Gefahr zu schneller Zinserhöhungen ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass zu stark an der Zinsschraube gedreht werde, sei aber gering.

Wachstumstreiber "Erneuerbare Energien"

Die Atomkatastrophe in Japan rückt den notwendigen Ausbau erneuerbarer und umweltverträglicher Energien in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Der Klimawandel zeigt sich deutlich an den immer häufiger auftretenden Wetter-Extremen wie Überschwemmungen und Dürreperioden. Sowohl die Industrienationen als auch immer mehr Schwellenländer erkennen, dass nur ein Miteinander von Ökonomie und Ökologie Sinn macht, betont Wolfgang Pinner, Leiter nachhaltige Investments bei der ERSTE-SPARINVEST und Fondsmanager des ESPA

WWF STOCK UMWELT. Weiters wird in seinem Team der ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE gemanagt. Pinner ortet umfangreiches Wachstumspotenzial im Bereich erneuerbarer Energie und Energieeffizienz. Der Atomunfall werde noch nicht unmittelbar zum Ende der Atomenergie führen, aber die Mehrheit der Staaten werde nach und nach die Atomenergie durch andere Energiequellen ersetzen. Die Ressourcen herkömmlicher fossiler Energieträger wie Öl und Gas seien begrenzt bzw. mit immer höherem Aufwand bei der Exploration verbunden. Wirtschaftlich rechnen würde sich das nur bei einem Ölpreis von mindestens 80 US-Dollar.

Die mögliche Neuausrichtung der Energiepolitik in einzelnen Industrieländern führe schon heute zu höheren Energiepreisen. Die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energie werde dadurch aber verbessert. Energieeffizienz, d.h. zB der bessere Schutz von Gebäuden mit Dämmstoffen vor Wärmeverlust oder die Eindämmung des Energieverbrauchs bei Leuchtanzeigen (LEDs) oder Smart Grid, das intelligente Netzwerk, begünstigen innovative Unternehmen in diesem Segment.

Derzeit sprechen drei Gründe für ein Investment in Klimaschutz- und Umweltfonds. Es seien dies die verbesserte wirtschaftliche Situation der Unternehmen - so verdienen die wesentlichen Solarunternehmen mittlerweile gutes Geld. Zweitens erhöhen steigende Energiepreise die Konkurrenzfähigkeit der Erneuerbaren - Grid Parity ist ein konkretes Thema, die Einspeisetarife rücken in den Hintergrund. Und drittens sei "eine Alternative dringend gesucht" - eine Alternative zu Atomstrom und hochriskanten Fördertechnologien bei fossilen Energieträgern (Golf von Mexiko). Diese Argumente erhöhen das Investoren-Interesse an nachhaltigen Themenaktienfonds wie zB ESPA WWF STOCK UMWELT und ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE.

ESPA WWF STOCK UMWELT (T) AT0000A054H4, (A) AT0000A054G6

Der ESPA WWF STOCK UMWELT investiert weltweit in Unternehmen der Umweltbranche. Dabei stehen folgende Themen im Vordergrund: Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energie-Effizienz und Mobilität. Zwischen ERSTE-SPARINVEST und WWF (World Wide Fund for Nature) besteht seit Oktober 2006 eine Kooperation, in deren Rahmen das Fondsmanagement durch einen vom WWF initiierten Umweltbeirat unterstützt wird. Der Fonds versteht sich als ehrlicher Umwelttechnologie-Fonds, der von Investitionen in neue Technologien profitiert anstatt alte Technologien zu prolongieren.

In Unternehmen, die nur einen geringen Anteil ihres Umsatzes in einem umweltrelevanten Geschäftsfeld erzielen, wird nicht investiert.

ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE (A) AT0000A054G6, (T) AT0000A054H4

Der ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE investiert in Unternehmen mit Klimawandelrelevanten Produkten, die Potenzial durch verschärfte Gesetzgebung und Bewusstseinsbildung bieten. Dabei stehen folgende Themen im Vordergrund: Solar, Windkraft, Kleinwasserkraft, Energie-Effizienz und alternativer Transport. Der Fonds versteht sich als ehrlicher Klimaschutz- Fonds, der eher von Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen als von Anpassungen an eine durch den Klimawandel veränderte Umwelt profitiert. In Unternehmen, die nur einen geringen Anteil ihres Umsatzes in einem klimarelevanten Geschäftsfeld erzielen, wird nicht investiert.

Zusammenfassung

- Aktien global günstig bewertet, durchschnittliches KGV 12,3
- Märkte trotz Erdbebenkatastrophe und Nordafrika-Unruhen in robuster Verfassung
- Zinserhöhungen bedeuten Normalisierung
- Umwelttechnologie- und Klimaschutzaktien profitieren vom notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien

Der Verein World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und profiliertesten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn über fünf Millionen Förderer. Weitere Informationen unter www.wwf.at

Erste Asset Management GmbH

ERSTE-SPARINVEST (www.sparinvest.at), die Investmentfondsgesellschaft der Erste Bank und der österreichischen Sparkassen, verwaltet aktuell ein Fondsvolumen von 26,2 Mrd. Euro. Bei Publikumsfonds ist sie mit einem Marktanteil von ca. 23,4 % Marktführer in Österreich, im institutionellen Fondsgeschäft die zweitgrößte Gesellschaft.

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