Dienstag, 20. Februar 2018


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Jahresausblick 2017: Erste AM rechnet mit Schub für globale Konjunktur

Stärkeres Wachstum vor allem in den Schwellenländern erwartet / Positiver Ausblick für europäische Aktien und globale High-Yield-Anleihen / Erhöhte Eventrisiken durch Wahlen in großen Euro-Volkswirtschaften

Wien, (lifePR) - Die Experten der Erste AM rechnen für 2017 mit einem Anstieg des globalen Wirtschaftswachstums. Erstmals seit Jahren werden die Schwellenländer erstmals wieder die Rolle als Wachstumslokomotive übernehmen. Gestützt wird diese Prognose auf den Ausblick auf weitere Zinssenkungen, die Erholung an den Rohstoffmärkten sowie günstigeren Währungen vieler Schwellenländer. Stärkere Kursschwankungen an den Märkten könnten durch die schwierige politische Lage in Europa ausgelöst werden. „Neben den diesjährigen Wahlen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sind auch Neuwahlen in Spanien und Italien nicht auszuschließen", sagt Gerold Permoser, Chief Investment Officer der Erste AM.

Anleihenmärkte: Positiver Ausblick für High-Yield-Anleihen

Positive Impulse an den Bondmärkten dürften aufgrund des prognostizierten Wachstums vor allem von Unternehmensanleihen mit spekulativem Rating aus dem Euro-Raum oder den Vereinigten Staaten (USA) ausgehen. „Die Renditeaufschläge dürften das Zinsrisiko kompensieren. US-Unternehmen weisen zudem verbesserte Fundamentaldaten auf", so Permoser. Innerhalb der Anleihen bleibt die Einschätzung für Euro-Staatsanleihen weiterhin negativ, da das Risiko von Zinsanstiegen das Potenzial für Renditerückgänge überwiege.

Aktienmärkte: Trumponomics belasten Lateinamerika

Trotz der politischen Risiken im Euro-Raum ist mit einer positiven Entwicklung an den europäischen Aktienmärkten zu rechnen. „Das Wirtschaftswachstum dürfte wieder Fahrt aufnehmen. Insbesondere die Exportunternehmen sollten vom schwächeren Euro profitieren", so der Experte. Eine Ausnahme bildet der britische Aktienmarkt, der unter den Folgen des Brexit leiden könnte. Auch für die lateinamerikanischen Aktienmärkte ist der Ausblick eher negativ: „Nach einem starken Rebound in 2016 weisen sie nur noch wenig Potenzial für Kursteigerungen auf. Zudem erwarten wir negative Effekte durch den Kurs der neuen US-Regierung", erklärt Permoser.

IT-Unternehmen profitieren vom starken Dollar

Auf Sektorenebene rechnet der Experte insbesondere mit einer positiven Entwicklung von IT-Unternehmen. „IT-Unternehmen sind die Gewinner der Reflation: Sie sind günstig bewertet, weisen starkes Gewinnwachstum auf und profitieren vom starkem US-Dollar", so der Experte. Auch für Nicht-Basiskonsumgüter ist die Einschätzung positiv. Die Erste AM rechnet mit einer günstigen Konsumentenstimmung. Darüber hinaus besticht der Sektor durch hohe Profitabilität und robustes Wachstum. Für Basiskonsumgüter ist die Einschätzung hingegen negativ. Der Sektor ist hoch bewertet und weist zudem eine stark negative Korrelation zu den Zinssätzen auf, die im Laufe des Jahres steigen könnten. Angesichts der aktuell niedrigen Zinsen blieben Dividenden im Blickfeld vieler Investoren.

Erste Asset Management GmbH

Die Erste Asset Management GmbH (www.erste-am.com) koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 57,8 Mrd. Euro (per 31.12.2016).

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