Montag, 23. April 2018


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Erste Asset Management "Im Gespräch"

Gemeinsam gegen Missstände im Kakaoanbau

Wien, (lifePR) - Rund 5,2 Kilogramm Schokolade konsumiert jeder Europäer im Durchschnitt pro Jahr. Während die Nachfrage weiter steigt, stellen Klimawandel und soziale Probleme in der Produktion der Hauptzutat Kakao eine Herausforderung dar. Die Erste Asset Management ist Teil der Initiative „CocoaAction“, einer weltweiten Gruppe von Investoren, die sich für die nachhaltige Produktion und verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen für Kakaofarmer und deren Familien einsetzt. Im Gespräch verrät Stefan Rößler, ESG-Investmentanalyst bei der Erste Asset Management, was es mit dieser Initiative auf sich hat und wie sie gegen Missstände in der Kakaoproduktion vorgeht.

Herr Rößler, die Erste Asset Management ist Mitglied der Initiative „CocoaAction“. Was hat es damit auf sich?

Rößler: Die Nachfrage nach Schokolade und damit nach dem Rohstoff Kakao steigt. Das zeigt sich auch am Kakaopreis, der sich seit Mitte 2011 etwa verdoppelt hat. Dementsprechend gewinnt der Rohstoff Kakao bei Investoren weltweit an Beachtung. Wir von der Erste Asset Management sind – unabhängig von der Branche – der festen Überzeugung, dass sich ein ordnungsgemäßes Management in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung positiv auf die finanzielle Performance von Unternehmen auswirkt, und damit auch auf das Portfolio ihrer Investoren. Somit deckt sich die Verbesserung der sozialen und Umweltbedingungen in der Kakaoproduktion – ganz offen gesagt – mit den Interessen unserer Anleger und damit auch unseren Eigeninteressen. Mit dieser Einsicht sind wir nicht allein und sind daher Mitglied der Initiative „CocoaAction“, ganz nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“: Investoren mit einem kumulierten Anlagevermögen von 530 Milliarden US-Dollar wird nun mal einfach eher Gehör geschenkt.

Welche sozialen Probleme bestehen in der Kakaobranche?

Rößler: Das Hauptproblem sind die Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitern auf Kakaofarmen, welche unmittelbar auch ihre Familien betreffen. Zur Verbesserung der sozialen Verhältnisse müssen ausreichende Löhne bezahlt und der Zugang zu Bildung, auch für Kinder, ausgebaut werden. Damit einher geht die Bekämpfung von Kinderarbeit, die in dieser Branche noch immer ein großes Thema ist.

Und wie geht die Initiative gegen diese Missstände vor?

Rößler: Bevor konkrete Maßnahmen ergriffen werden können, ist intensives Research notwendig. „CocoaAction“ agiert als treibende Kraft bei der Entwicklung einer Methode zur Messung der Einkommensverhältnisse von Kakaofarmern verschiedener Regionen in Relation zu Farmern anderer landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Zur Bekämpfung von Kinderarbeit setzt sich die Initiative für die Einführung eines Monitoring- und Gegenmaßnahmensystems in Kakaoanbaugebieten ein. Um Kindern den Zugang zu Bildung zu erleichtern bzw. zu ermöglichen, besteht beispielsweise eine Kooperation mit der Regierung der Elfenbeinküste, durch die geografische Lücken im Bildungssystem aufgedeckt und geschlossen werden sollen.

Zu beachtende Hinweise:

Hierbei handelt es sich um eine Medienmitteilung. Sofern nicht anders angegeben, Datenquelle ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Erste Asset Management GmbH und RINGTURM Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Der Prospekt für OGAW-Fonds (sowie dessen allfällige Änderungen) wird entsprechend den Bestimmungen des InvFG 2011 idgF erstellt und im „Amtsblatt zur Wiener Zeitung“ veröffentlicht. Für die von der ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H., Erste Asset Management GmbH und RINGTURM Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. verwalteten Alternative Investment Fonds (AIF) werden entsprechend den Bestimmungen des AIFMG iVm InvFG 2011 „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ erstellt. Der Prospekt, die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“ sowie die Wesentliche Anlegerinformation/KID sind in der jeweils aktuell gültigen Fassung auf der Homepage www.erste-am.com abrufbar und stehen dem interessierten Anleger kostenlos am Sitz der jeweiligen Verwaltungsgesellschaft sowie am Sitz der jeweiligen Depotbank zur Verfügung. Das genaue Datum der jeweils letzten Veröffentlichung des Prospekts, die Sprachen, in denen die Wesentliche Anlegerinformation/KID erhältlich ist sowie allfällige weitere Abholstellen der Dokumente sind auf der Homepagewww.erste-am.com ersichtlich. Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich des Ertrags, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapieren neben den geschilderten Chancen auch Risiken birgt. Der Wert von Anteilen und deren Ertrag können sowohl steigen als auch fallen. Auch Wechselkursänderungen können den Wert einer Anlage sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Es besteht daher die Möglichkeit, dass Sie bei der Rückgabe Ihrer Anteile weniger als den ursprünglich angelegten Betrag zurück erhalten. Personen, die am Erwerb von Investmentfondsanteilen interessiert sind, sollten vor einer etwaigen Investition den/die aktuelle(n) Prospekt(e) bzw. die „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“, insbesondere die darin enthaltenen Risikohinweise, lesen. Zu den Beschränkungen des Vertriebs eines Fonds an amerikanische Staatsbürger entnehmen Sie die entsprechenden Hinweise dem Prospekt bzw. den „Informationen für Anleger gemäß § 21 AIFMG“. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten.

Erste Asset Management GmbH

Die Erste Asset Management GmbH (www.erste-am.com) koordiniert und verantwortet die Asset-Management-Aktivitäten (Vermögensverwaltung mit Investmentfonds und Portfolio-Lösungen) innerhalb der Erste Group Bank AG. An ihren Standorten in Österreich sowie Deutschland, Kroatien, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn verwaltet sie ein Vermögen von 55,8 Mrd. Euro (per 31.12.2015).




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