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Pressemitteilung BoxID: 278036 (Ernst & Young AG)
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US-Unternehmen dominieren weltweites Börsenranking

Analyse der Marktkapitalisierung der höchstbewerteten Unternehmen weltweit

(lifePR) (Düsseldorf, ) .
- Exxon, Apple und Petrochina sind die teuersten Unternehmen der Welt
- Europas Bedeutung sinkt
- Deutschland wie im Vorjahr mit vier Unternehmen in den Top 100 vertreten
- Finanzbranche verliert deutlich
- Siemens teuerstes Unternehmen Deutschlands

Von den zehn teuersten Unternehmen der Welt stammen sieben aus den USA, vor einem Jahr waren es nur drei. Und mit Exxon und Apple sind die beiden Spitzenreiter des Börsenrankings US-Konzerne: Die Vereinigten Staaten dominieren zum Ende des Jahres 2011 das Ranking der teuersten Unternehmen der Welt. Europa hingegen verliert deutlich an Gewicht: In den Top 10 ist Europa nur noch mit einem Unternehmen vertreten (Royal Dutch Shell), nachdem es im Vorjahr noch drei europäische Konzerne unter die zehn wertvollsten Unternehmen der Welt geschafft hatten. Und im Ranking der 100 teuersten Unternehmen der Welt geht der Anteil Europas von 34 auf 31 zurück. Das sind Ergebnisse einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, die die Marktkapitalisierung der am höchsten bewerteten Unternehmen weltweit im Jahresvergleich untersucht.

Wie im Vorjahr konnten sich vier deutsche Unternehmen unter den Top 100 platzieren: Siemens (Rang 59), Volkswagen (86), SAP (88) und BASF (92). Damit liegt Deutschland im Länderranking gemeinsam mit Brasilien auf dem sechsten Platz. Die vorderen Plätze belegen die USA (40 Unternehmen), China und Großbritannien (jeweils 9), Frankreich und Japan (jeweils 5).

Die sinkende Bedeutung Europas im (in US-Dollar erstellten) Ranking ist einerseits auf den schwachen Euro, andererseits aber auch auf die Schuldenkrise in der Eurozone und die daraus resultierenden Unsicherheiten über die weitere Entwicklung in Europa zurückzuführen. "Die Schuldenkrise führt zu einer starken Verunsicherung auf Seiten der internationalen Investoren - mit der Folge, dass einige Anleger bei Investments in europäische Unternehmen besonders vorsichtig sind", stellt Thomas Harms, Partner bei Ernst & Young, fest.

Banken verlieren, Basis-Konsumgüter auf dem Vormarsch

Die Staatsschulden- und Finanzkrise hat im Verlauf des vergangenen Jahres auch bei den Branchen zu deutlichen Veränderungen im Kräfteverhältnis der größten Unternehmen der Welt geführt. Während die Finanzbranche dramatisch an Bedeutung verliert, gewinnen Produzenten von Basiskonsumgütern wie Kosmetik, Pharma und Lebensmitteln stark an Wert: Im Top 100 Ranking sinkt die Anzahl von Banken und Versicherungen von 24 auf 17, während die Zahl der Produzenten nicht-zyklischer Konsumgüter von 17 auf 25 steigt. "Niemand weiß derzeit, ob und wann es gelingt, die Schuldenkrise beizulegen und welche Belastungen konkret auf die Banken noch zukommen werden", so Harms. "Daher waren die Aktienkurse der Banken in den vergangenen Monaten besonders stark unter Druck". Der Bedeutungsgewinn der Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter geht laut Harms auf die Regel zurück, dass "professionelle Investoren in schwierigen Börsenzeiten bevorzugt zu konjunkturresistenten Aktien greifen".

Insgesamt haben die Unternehmen, die heute in den Top 100 vertreten sind, im Verlauf des vergangenen Jahres 4 Prozent an Wert verloren - der Wertverlust der deutschen Unternehmen lag mit 12 Prozent deutlich höher. Insgesamt sind die 100 teuersten Unternehmen der Welt derzeit rund 11,7 Billionen US-Dollar wert.

Exxon ist das teuerste Unternehmen der Welt

Angeführt wurde das Firmenranking zum Jahreswechsel von zwei US-Unternehmen. Der Energieriese Exxon kommt mit einer Marktkapitalisierung von 403,5 Mrd. US-Dollar auf den ersten Platz, der zweitplatzierte Computerhersteller Apple ist zum Jahresende 374 Mrd. US-Dollar wert. Der chinesische Ölkonzern Petrochina erreicht mit einem Börsenwert von 277,5 Mrd. US-Dollar den dritten Platz.

Unter den 300 teuersten Unternehmen der Welt befinden sich insgesamt zwölf deutsche Unternehmen - im Vorjahr waren es noch 13. Bis auf SAP haben alle deutschen Konzerne im vergangenen Jahr an Wert verloren. Lediglich zwei der zwölf Konzerne konnten sich im Verlauf des letzten Jahres im Ranking verbessern: SAP und Volkswagen - für die übrigen Unternehmen ging es im Ranking abwärts.

Ernst & Young AG

Ernst & Young* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 7.000 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Umsatz von 1,14 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 152.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

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