Studium wird in Greifswald internationaler

(lifePR) ( Greifswald, )
An der Universität Greifswald kann in diesem Jahr mit dem Aufbau von drei internationalen Studiengängen begonnen werden. Das Rektorat hat dafür Anschubfinanzierungen von jeweils bis zu 30.000 Euro bewilligt. Ziel ist es, Studienangebote einzurichten, die wahlweise durchgängig englischsprachige Lehre, obligatorische Auslandsaufenthalte oder gemeinsame Studienabschlüsse mit internationalen Partnerhochschulen vorsehen.

Geplant sind der Aufbau eines Bachelor-Plus-Studiengangs „Ostseeraumstudien“, eines Masterstudienganges „Musicology beyond borders. Musics, Media, Methods“ und eines Bachelorstudienganges „Politikwissenschaft international“. Alle drei Vorschläge stammen aus der Philosophischen Fakultät.

„Gegenwärtig existieren an der Universität Greifswald keine rein englischsprachigen Studiengänge, die insbesondere für internationale Studierende interessant sind. Zugleich wollen wir mit dem systematischen Aufbau internationaler Studiengänge erreichen, dass mehr Studierende unserer Universität während des Studiums ins Ausland gehen und auch die Anrechenbarkeit im Ausland erbrachter Studienleistungen keine Hürde darstellt“, so Thomas Schattschneider, im Rektorat zuständig für Internationalisierung.

Der vom Institut für Slawistik der Universität Greifswald geplante internationale und fächerübergreifende Bachelor-Plus-Studiengang „Ostseeraumstudien“ wird auf den Forschungsschwerpunkt „Kulturen des Ostseeraumes“ abgestimmt. Geplant ist, auch Fächer und Disziplinen außerhalb der Philosophischen Fakultät einzubeziehen. Ein Teil des Studiums wird obligatorisch im Ausland stattfinden. Der geplante Studiengang soll junge Menschen ansprechen, die sich auf einen kulturell vielschichtigen und stark grenzüberschreitenden Raum spezialisieren wollen. Von Verwaltung, Wirtschaft und Medien aus den Ostseeanrainerländern wie Schweden, Polen und Deutschland wurde in jüngster Zeit immer wieder Bedarf an entsprechenden Fachkräften formuliert. Zu den Kooperationspartnern könnten Universitäten aus Norwegen, Schweden, Finnland sowie dem Baltikum gehören.

Auch der durch das Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft geplante Bachelorstudiengang „Politikwissenschaft International“ soll internationale Hochschulpartner einbeziehen und mit einem obligatorischem Auslandsaufenthalt für die Studierenden verbunden sein. Ziel ist es, die Hürden für einen Auslandsaufenthalt der Studierenden während des Studiums herabzusetzen und den englischsprachigen Anteil in der Lehre deutlich auszuweiten.

Der integrierte internationale Masterstudiengang „Musicology beyond borders. Musics, Media, Methods“ wird vom Institut für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Universität Greifswald zusammen mit dem Department of Music and Art an der Linné-Universität Växjö in Schweden geplant. Die Überlegungen zum englischsprachigen Studiengang sehen ebenfalls einen Auslandsaufenthalt der Studierenden vor. Ziel ist es, intermediale und kulturwissenschaftliche Kompetenzen anhand von und im Umgang mit Musik unterschiedlicher Kulturen und Epochen zu vermitteln und zu vertiefen. Es sollen vertiefte Kenntnisse zur musikalischen Kultur des Ostseeraumes erworben und Kompetenzen zum kritischen Umgang mit Musik als mediales Phänomen aufgebaut werden. Mit Hilfe des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) konnte die Umsetzung des Vorhabens bereits stark vorangetrieben werden.
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