Statements zu den Erwartungen an die MIPIM 2018 und der Bedeutung der Immobilienmesse in Cannes für die Branche

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )

Nikolai Dëus-von Homeyer, Managing Partner, NAS Invest:


„Deutschland bleibt auch im Fall einer Marktkorrektur ein sicherer Hafen in Europa“


Guido Nabben, Sprecher von German Property Partners (GPP):


„Boom an den deutschen Büro- und Investmentmärkten weckt große Erwartungen“


Martin Wendsche, Managing Director CEE, ISG Deutschland:


„Die Baubranche profitiert von hoher Investitionsbereitschaft“

Nikolai Dëus-von Homeyer,

Managing Partner, NAS Invest, einem Investor und Asset Manager mit Fokus auf Gewerbe- sowie Wohnimmobilien:

„Deutschland bleibt auch im Fall einer Marktkorrektur ein sicherer Hafen in Europa“

„Wann endet der Boom?“ – Diese Frage werden die Teilnehmer auf der MIPIM 2018 sicher heiß diskutieren. Denn mit jedem Jahr, das das Hoch der Branche andauert, wird eine Marktkorrektur in Europa wahrscheinlicher. Im direkten Austausch mit Geschäftspartnern und Investoren können wir auf der Messe ein Gespür dafür entwickeln, in welche Richtung die Märkte gehen. Viele Start-ups der Immobilienbranche wie zum Beispiel der Anbieter von CoWorking-Büros WeWork sind zurzeit trotz fehlender Profitabilität hoch bewertet. Wie nachhaltig das ist, wird sich zeigen. In jedem Falle birgt es Risiken für die Märkte.

Aber Immobilien in wirtschaftlich und demografisch gesunden Regionen Deutschlands sind und bleiben prinzipiell eine sichere Anlage – unabhängig davon, wann eine Marktkorrektur eintreten wird. Während Großbritannien angesichts des Brexits mit der Sorge um politische Konflikte und Frankreich mit Wirtschaftsreformen zu kämpfen hat, hat sich der deutsche Immobilienmarkt seit der Eskalation der globalen Finanzkrise gut entwickelt. Auch im langfristigen Vergleich mit anderen europäischen Märkten erweist er sich als weniger volatil und hat aufgrund der Wirtschafts- und Exportstärke Deutschlands ein gutes Rendite-Risiko-Profil. Dies stützt seine Position als „sicherer Hafen“ in Europa.

Hier investiert zu sein, lohnt sich also. Auf der MIPIM tauschen wir uns mit Anlegern und Marktteilnehmern im internationalen Kontext aus. Insbesondere der deutsche Gewerbeimmobiliensektor eröffnet unseres Erachtens im internationalen Vergleich attraktive Investmentmöglichkeiten. Er bietet laufende Mietrenditen und aufgrund der besonders ausgeprägten mittelständischen Strukturen auch abseits der Metropolen Chancen, die internationale Investoren bisher kaum wahrnehmen.  Wir sind uns sicher: Im deutschen Immobilienmarkt steckt noch viel Potenzial.

Guido Nabben,

Sprecher von German Property Partners (GPP), einem Netzwerk von lokal führenden Gewerbeimmobiliendienstleistern in den Top-7-Städten:

„Boom an den deutschen Büro- und Investmentmärkten weckt große Erwartungen“

Wir fahren mit großen Erwartungen zur diesjährigen MIPIM. Für den Gewerbeimmobilienmarkt an den deutschen Top-7-Standorten war 2017 ein außergewöhnliches Jahr. Sowohl der Investment- als auch der Bürovermietungsmarkt haben eine neue Bestmarke erreicht. Die aufgrund der Liquiditätsschwemme und enormen Nachfrage günstige Großwetterlage trieb das Transaktionsvolumen zum ersten Mal seit 2007 an die magische Schwelle von 30 Milliarden Euro. Zudem übertraf der Bürovermietungsmarkt mit einem Rekordflächenumsatz von 4,1 Mio. m² alle Erwartungen.

Der Boom auf den deutschen Top-7-Investmentmärkten wird 2018 weitergehen. Dementsprechend werden wir unsere Termine auf der Immobilienmesse in Cannes nutzen, um neue Kunden und weitere Unternehmen für das Netzwerk zu begeistern und die Verhandlungen für einige Deals weiter voranzutreiben. Aufgrund stabiler ökonomischer und politischer Rahmenbedingungen bleibt Deutschland auch in diesem Jahr – allen großkoalitionären Hängepartien zum Trotz – der „sichere Hafen“ für nationale und internationale Anleger. Schon zu Jahresbeginn befanden sich hier einige großvolumige Objekte in der Vermarktung.

Die positiven Konjunkturaussichten versprechen auch für den Bürovermietungsmarkt äußerst dynamische Marktaktivitäten. Hinzu kommt die starke Nachfrage der Anbieter von Co-Working-Flächen bzw. Business-Center-Betreiber nach Büroflächen. 2017 mieteten sie bereits drei Mal so viel Fläche an wie im Vorjahr. Dieser Trend könnte den Märkten auch 2018 in einigen der Top-7-Standorte zusätzliche Impulse geben.

Das bedeutet aber auch, dass sich der Nachfrageüberhang angesichts des schrumpfenden Angebots noch mehr intensivieren wird. Folglich wird der limitierende Faktor für 2018 auf beiden Märkten das mangelnde Angebot für Kauf- und Mietinteressenten sein, so dass auch die Suche nach geeigneten Objekten eine echte Herausforderung wird. Unsere lokalen Marktkenntnisse und unsere gute Vernetzung vor Ort werden daher noch stärker als bislang gefragt sein.

Martin Wendsche, Managing Director CEE, ISG Deutschland, einem der größten europäischen Generalunternehmer für den Bau- und Innenausbau von Büro- und Handelsflächen:

„Die Baubranche profitiert von hoher Investitionsbereitschaft“

Die Investitionsbereitschaft im Immobiliensektor bleibt 2018 weiter hoch. Wir wollen auf der MIPIM das positive Marktumfeld nutzen und erwarten, mit potenziellen Geschäftspartnern ins Gespräch zu kommen. Außerdem ist uns der professionelle Austausch wichtig, wir interessieren uns beispielsweise für die Einschätzungen und Strategien von Nutzern und Investoren.

Sowohl die Büro- als auch die Einzelhandelswelten haben sich grundlegend gewandelt, und damit einhergehend die Anforderungen an die Gebäudeausstattung und Gestaltung von Office- und Handelsflächen. Open Space, Desksharing und Coworking auf der einen Seite, Omni-Channeling und der Laden als Showcase für Marken auf der anderen: Räume müssen heute vor allem flexibel und agil genug sein, um neue technische Möglichkeiten und moderne Konzepte schnell integrieren zu können. Nicht verwunderlich also, dass wir eine wachsende Zahl von Anfragen – oft internationaler Unternehmen – verzeichnen, die einen Partner für alle Ausbauten ihrer Flächen in ganz Europa suchen.

Mit Workshops und Vorträgen zu den Themen Design und Arbeitsplatzkonzepte bietet die MIPIM eine wichtige Plattform, um sich über die neuesten Trends auszutauschen und Visionen für die Arbeitsplätze und Einzelhandelsflächen von morgen zu entwickeln.

Die Messe in Cannes wollen wir außerdem dazu nutzen, um unsere weltweite Expertise als Anbieter von Data-Center-Lösungen zu präsentieren. Wir konnten bereits Data-Center-Projekte im Volumen von mehr als 1,7 Milliarden Euro umsetzen, die meisten davon in Nordeuropa und UK. Wir sehen aber auch die DACH-Region als einen wichtigen Wachstumsmarkt. Die Anforderungen an die Sicherheit von Datenstandorten und die Nachfrage nach Rechenzentren steigen rasant. In diesem hoch spezialisierten Bereich konnte ISG sich eine internationale Reputation aufbauen, verfügt über einen beachtlichen Track Record und bietet bedarfsgerechte Lösungen an.
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