Donnerstag, 25. Mai 2017


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Olaf Maikopf in Jazzzeit 74/2008

Jun Miyake: Stolen from Strangers (VÖ 2.10.2008 Yellowbird_Enja/Soulfood)

(lifePR) (München, ) Fast fünf Jahre hat es gedauert, bis der in Paris lebende japanische Trompeter endlich den Nachfolger seiner bewegenden CD "Innocent Bossa In Thc Mirror" veröffentlicht. Und gleich deren ersten Töne versöhnen, lassen diese Wartezeit vergessen. Mit teils ähnlichen Partnern (Arto Lindsay, Vinicius Cantuaria), aber auch einigen Franzosen (Arthur H.), dem Bulgarian Symphony Orchestra, Oud-Spieler Dhafer Youssef und einer Neuentdeckung, die bezaubernde Stimme von Lisa Papineau, kreiert der Komponist zauberhafte Soundlandschaften voller betörender Melodien und wunderbar ungewöhnlichen Arrangements. Hier trifft der leider unsäglich besetzte Begriff "Globalisierung" wahrlich positiv zu, versteht es der Japaner doch, die Charaktere lateinamerikanischer, asiatischer, nordafrikanischer und europäischer Musiken auf absolut charmante Art neu zu formieren. Damit schuf und besetzt Jun Miyake seinen ganz eigenen Stil, der Nino Rota oder Hal Willner nahe kommt. Die pure Verlockung!

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