Montag, 29. Mai 2017


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Klaus Hübner in Westzeit 10/2008

(lifePR) (München, ) Schaut man auf die Liste der Musiker, mit denen Jun Miyake bereits zusammen gearbeitet hat, wundert man sich nicht mehr über die Vielfältigkeit des Japaners. Vinicius Cantuaria, Arlo Lindsay, Hal Willner, Grace Janes, Beth Gibbons, Seigen Ono - alles Namen, die für unterschiedlichste musikalische Stile stehen. Einige von ihnen unterstützen Miyake auch auf seinem neuesten Album "Stolen From Strangers", einer exzellenten Mischung aus Pop und Jazz, Brasil und Alro. "Yellowbird"-Label-Chef Werner Aldinger hat hier einen Glücksgriff gelandet,denn Jun Miyake zeigt sich als Allrounder der besseren Art. Mit Ko-Autor und Gitarrist Arto Lindsay an seiner Seite holt Miyake spannende und ohrgängige Klänge aus seinen favorisierten Instrumenten Trompete, Flügelhorn und Piano. Bei Jun Miyake kommt man auf eine ganze Menge Gedanken, die mit Exotik und Erotik nur andeutungsweise umschrieben sind. Sängerin Lisa Papineau erinnert stimmlich an Björk,was jedoch überhaupt nicht nach Plagiat aussieht. Ihr Beitrag zur Miyake-CD und der von Vinicius Cantuaria sowie dem Bulgarischen Sinfonie Orchester ist eine echte Bereicherung der faszinierenden Musik.

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