Montag, 26. Februar 2018


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Ende Gelände - es geht los! Mehrere Tausend in Bewegung

Gleise werden blockiert / Zwei Züge stehen still

Erkelenz, (lifePR) - Gestern Abend und heute Morgen sind hunderte von Menschen in mehreren Wellen zu einer Aktion zivilen Ungehorsams aufgebrochen. Die ersten Gleise der Nord-Süd-Kohlebahn auf der Höhe von Vanikum werden erfolgreich blockiert. Zwei RWE-Züge stehen bereits still. Die Aktiven von Ende Gelände haben zum Ziel, an verschiedenen Punkten die Kohle-Infrastruktur des Garzweiler-Tagebaus zu blockieren. Dort füllen sie mit thematischen Schwerpunkten die Forderung nach Klimagerechtigkeit mit Inhalten. Außerdem ziehen Menschen in das weitere Camp „Campen gegen Kohle“ im Osten der Reviers um. Insgesamt sind rund 2000 Menschen in Bewegung. Im Rheinischen Braunkohlerevier betreibt RWE drei Tagebaue und vier Kraftwerke, die etwa 70 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr emittieren.

„Ohne sofortigen Braunkohleausstieg kann es keine Klimagerechtigkeit geben. Deshalb wollen wir uns der Zerstörung direkt in den Weg stellen: an Kraftwerken, Tagebauen, Schienen. Wir nehmen nicht länger hin, dass die Verantwortlichen von RWE und in der Politik nicht handeln“, sagt Insa Vries, Pressesprecherin des Bündnisses Ende Gelände.

„Schon heute leiden vor allem Menschen im Globalen Süden unter den Folgen des Klimawandels. Um diese Ungerechtigkeit nicht weiter zu verschärfen, müssen wir hier in Deutschland die Kohle-Verstromung stoppen. Ende Gelände-Aktive wissen um unsere historische Verantwortung für den Klimawandel: Es liegt an uns jetzt zu handeln“, sagt
Pressesprecherin Janna Aljets.

Ende Gelände ist ein Aktionsbündnis für den sofortigen Braunkohleausstieg. Im letzten Mai blockierten rund 4000 Aktivist*innen einen Tagebau und ein Kraftwerk in der Lausitz. Dieses Jahr ist Ende Gelände Teil von vielfältigen Protesten, die sich während der Aktionstage gegen Braunkohle stellen, z.B. die Menschenkette „Rote Linien“ am 26.8. und Kleingruppenaktionen.

 

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