AK Verbandspolitik des Eigenheimerverbandes fordert flankierende Maßnahmen beim Klimaschutz und diskutiert mit ausgewiesenen Fachleuten

(lifePR) ( München, )
Der Eigenheimerverband Bayern e.V. möchte mit seinen 76.000 Mitgliedern einen starken Beitrag zum Klimaschutz leisten. Bei seiner letzten Sitzung, die von Landesvorstand Manfred Solbrig vorbereitet und geleitet wurde, forderte der Arbeitskreis Verbandspolitik des Eigenheimerverbandes Bayern e.V. flankierende Maßnahmen der Politik, um Haus- und Wohnungsbesitzer bei ihrem Engagement für die Energiewende zu unterstützen. Nicht hinnehmbar ist in den Augen von Wolfgang Kuhn, Präsident des Eigenheimerverbandes Bayern e.V., dass die Kosten für die Energiewende wie bei der EEG-Umlage nur von Privathaushalten und Gewerbebetrieben getragen werden, während sich die stromintensive Schwerindustrie und andere privilegierte Betriebe, wie beispielsweise Schlachtereien oder Hersteller von Plastikverpackungen ihrer Verantwortung entziehen und so die Kosten auch für die Eigenheimbesitzer erhöhen. Damit Wohnungsbesitzer einfacher auf Elektroautos umsteigen können, muss ihnen das Recht eingeräumt werden, private Ladestationen mit einfacher Mehrheit der Wohnungseigentümerversammlungen zu beschließen.

An der Sitzung nahmen mit Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer und Landesvorstandsmitglied im Eigenheimerverband Bayern, Katharina Kreidenweis, Mitarbeiterin der Sonnen GmbH und Roland Gräbel, Leiter des Bauzentrum München ausgewiesene Fachleute teil, die aufzeigten, wie viele Möglichkeiten Eigenheimbesitzer haben, um bei der Klimawende mit anzupacken. Das Bauzentrum unterstützt Eigentümer dabei, bei Klimaschutzmaßnahmen von Anfang an die Weichen richtig zu stellen. Die Sonnen GmbH bietet mit ihren Speichermodulen die technische Voraussetzung, in Häusern den Eigenverbrauch des selber erzeugten Photovoltaikstroms von 30% auf 75% zu erhöhen. Die Architektenkammer Bayern hat eine eigene Beratungsstelle, bei der Haus- und Wohnungseigentümer sich zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit kostenfrei beraten lassen können.  Christine Degenhart wies zudem darauf hin, welches Potential in Wohngebäuden aus Holz besteht. Neben anderen positiven Eigenschaften binden Holzbauten viel CO² und leisten schon damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Zudem stärkt der Holzmarkt die regionale Wirtschaft.

Wichtig ist dem Eigenheimerverband, dass die Eigenheimbesitzer beim Wechsel von Heizöl auf andere Heizungen finanziell unterstützt werden. Grundsätzlich fordert der Verband, nicht bestimmte Heizarten zu verbieten, sondern stattdessen sinnvolle Alternativen zu fördern. Beim Klimaschutz haben sich die Eigenheimbesitzer in den vergangenen Jahrzehnten an vielen Stellen engagiert und waren oft Vorreiter. Dieser Elan wird nur anhalten, wenn wir die Bevölkerung mitnehmen, sie unterstützen und nicht durch unpraktikable Gesetze über die Köpfe der Betroffenen hinweg das Engagement der Haus- und Wohnungsbesitzer ersticken.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.